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Es ist schon beeindruckend wie uns so kleine Biester auf Trab halten können. Köder interessieren sie nicht, sie schieben diese einfach beiseite. Munter häufeln sie Erde auf Erde, werfen kleine Hügel im Rasen auf – was sie unter der Erde veranstalten lässt mich gedanklich zusammenzucken. Ist ein Hausthema erledigt, folgt stante pede das nächste Menetekel. So ist das Leben. Nachmittags verdonnere ich Mr. Shorty zu Nachtschichten, damit er den kleinen Nagern akustisch auf ihren kleinen Geist gehen soll. Am Abend treffen wir uns zum Hauskreis unter dem Kirschbaum und lesen den Text über den Besessenen im Lande der Gerasener. Der Austausch ist lebhafter als sonst, nur ich bin etwas schlechter drauf, weil sich gestern das Glas Calvados auf den Rosé als nicht altersgerecht entpuppt hat. Nein, ich vertrage nichts mehr, Mengen, die ich früher munter wegsteckte lasten nun fett auf meinem Gemüt. Das sollte ich langsam nicht nur wissen sondern auch beherzigen. Gegen Mitternacht fahren wir im offenen Cabrio nach Hause – ein geiles Feeling, sorry: ein starkes Gefühl. Nettes Tagesende.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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