Heimfahrt

Früh, sehr früh, um sieben Uhr verlassen wir unser Nachtlager, praktizieren Katzenwäsche und begeben uns zum Abschiedsfrühstück. Ein Omelette „mit allem“, ein Croissant und noch ein letzter Blick auf das Personal bleiben uns bis wir in der Kabine auf die Schiffsfreigabe der Behörden warten. Diese kommt ruckzuck und wir begeben uns zum Ausgang. Unsere Koffer reisen wieder einmal separat. Tschüß Phoenix-Crew, tschüss Kreuzfahrtdirektor – wir verlassen die MS Deutschland. Durchs Cruise-Center führt unser Weg zum Shuttle-Bus, der uns einerseits zum Hauptbahnhof transferiert und andererseits mit acht Euro pro Person abzockt. Sei’s drum. Obwohl Bremerhaven der Abfahrtsbahnhof ist, wird der Regional-Express erst eine Minute vor Abfahrt bereitgestellt. Immerhin ist und bleibt er bis Hannover pünktlich, ein unerwartetes Phänomen. So schaffen wir es tatsächlich, ohne große Eile, noch den übervollen Enno Richtung Wolfsburg zu entern. Dort finden wir sogar noch zwei Sitzplätze. Am Bahnhof erwartet uns ein Freund, der die restlichen Kilometer angenehm überbrückt. Meinem Rückennerv rede ich auf der Fahrt ab und an ein wenig zu und so bleibt er bis daheim relativ friedlich – wiewohl er dafür Sorge trägt nicht in Vergessenheit zu geraten. – Unterwegs schalte ich Linda aus damit wir ohne Sirenengeheul das Haus betreten können. Und dann sind wir endlich, endlich wieder in den eigenen vier Wänden angekommen. Prächtig, prachtvoll, grandios! Unser ureigenes Ambiente umgibt, erfreut uns. Wir atmen durch und lassen es ruhig angehen. Willkommen zu Hause – Willkommen daheim!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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