Liebhaber statt Kenner

Der Tag zeichnet sich durch erste längere Aufstehversuche aus. Sie gelingen ganz gut. Und doch nehme ich mir die Freiheit den Nachmittag weitgehend in der Horizontalen zu verbringen. Das entspannt und tut mir gut. Schön, dass das so möglich ist. Ich gebe meinen Rippen Zeit ihre Prellung zu überwinden, die genähte Wunde über dem rechten Auge heilt so vor sich hin – das ist auch gut. – Die Post streikt munter weiter, seit mindestens einer Woche haben wir, meine ich, keine Post bekommen, während früher fast jeden Tag etwas in den Briefkasten einzulegen war. – So vergeht wieder ein relativ aktionsloser Tag aber diese Freiheit nehme ich mir. Entweder ist es so oder ich bilde es mir ein, egal, es ist meine Überzeugung, dass gerade diese Ruhe die Heilung fördert denn es geht gut voran mit mir. Fernsehen vermisse ich nicht. Am Abend gönne ich mir aber anderthalb Gläser Riesling. Selbiger ist neun Jahre alt und mir fehlt jegliches Wissen um seine Qualität einzuschätzen. Ist er besser geworden oder schon leicht abgängig? Keine Ahnung. Was ich dagegen weiß ist, dass ich mich besser nicht als Weinkenner bezeichnen sollte. Dann bin ich halt nur ein Weinliebhaber. Ist doch auch ganz nett. Der Schlaf zeigt heute keinerlei Motivation und so folgt eine ziemlich eigene Nacht. Dann ist das so.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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