Luzern, Vierwaldstätter See und ein Käserei

Zu allerfrühester Morgenstunde wartet ein Bus auf uns. Von Breisach sausen wir nach Basel, nehmen die Fremdenführerin Linda auf und begeben uns auf die Reise nach Luzern. Am Vierwaldstätter See, gleich hinter der Brücke über die Reuss, steigen wir aus und tapern los. Wir bewundern und besteigen die Kapellbrücke, das Wahrzeichen Luzerns. Sie führt sehr eindrucksvoll mit Blumen verziert über die Flussmündung. Über eine andere Brücke gehen wir wieder ans Ausgangsufer zum historischen Rathaus zurück, neben einem prächtig verzierten Zunftgebäude gelegen. Die Jesuitenkirche, von außen jesuitisch schlicht gehalten, begrüßt uns vom gegenüberliegenden Flussufer aus. Wir bestaunen ein Haus mit der bildlichen Darstellung der Schweizer Geschichte, laufen über den historischen Fisch-, Wein- und Fleischmarkt und werden mit Informationen per Audioguide vollgestopft. Was der Geist nicht fassen kann, quillt aus dem „Überlaufohr“ 😀😉 wieder heraus. Die Führung findet ihr Ende am Fritschi-Brunnen und ich suche einen Schattenplatz am See. Dort treffen wir ein extrem nettes älteres einheimisches Ehepaar und plaudern über dies und das über früher und heute, gestern und morgen. Sehr erfrischend. Dann ruft schon der Bus und ab geht es in die Berge nach Seelisberg. Ein Hotel bessert seinen Umsatz auf indem es erlaubt die mitgebrachten Lunchpakete zu konsumieren und dabei, nicht zu unrecht, auf guten Getränkeumsatz hofft. Ein kleiner Spaziergang den Hügel hinauf und wir kommen bei der Käserei Seelisberg an. Eine interessante Einführung in die Geheimnisse der Käseherstellung, der landwirtschaftlichen Veränderungen bei den Almbauern und natürlich ein Käseverkauf erwartet uns. Der Vortrag ist professionell doch der Referent ein nervöses ‚Handtuch‘ (weshalb auch immer?. In glühender Hitze schleichen wir zum Bus, fahren zur Bergstation der ‚Treib-Seelisberg-Bahn‘ und lassen uns zum Seeufer „abseilen“. Nach gar nicht so langer Zeit dürfen wir uns auf einem Raddampfer einschiffen, fahren zwei Stationen über den See um schließlich wieder per Bus im Feierabendverkehr uns von unserer heiß ersehnten Dusche auf der Annika beglücken zu lassen. Ich bin ziemlich fertig aber es hat sich gelohnt, eine prima Tour. Ein Pfeifchen auf dem Vorschiff belohnt mich, leicht getrübt von einem lieblos zusammengeschütteten Mojito. Cocktails sollte ich wohl auf diesem Schiff nicht mehr bestellen. Es wird leicht spät, ist aber ein toller Tag gewesen.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert