Meersburg, Unterstadt

Es war ein warme Nacht mit mancherlei Schlafperioden – aber wir sind ausgeruht. Das Frühstück erscheint auf den ersten Blick kärglich, erweist aber bei näheren Hinschauen seine Stärken und wir sind durchaus zufrieden. Natürlich fällt es um Längen hinter dem Augsburger Angebot zurück aber das heißt nicht viel, denn für dies relativ kleine Haus ist es trotzdem sehr gut. – Tiger bringt uns sicher nach Meersburg, im Parkhaus ergattern wir einen guten Parkplatz und schlendern durch die Unterstadt. Sie ist zwar sehr gut besucht aber einen Schattenplatz findet man immer und das Ambiente stimmt. In einer Eisdiele erfrischen wir uns mit einer Hopfenkaltschale, direkt am Hafen. Hier ist so etwas wie ein Schiffsbahnhof für den Personenschifffahrtsverkehr – drei „Schiffssteige“ gibt es, die nicht selten alle kurzzeitig belegt werden. Auf dem Bodensee selbst werden unzählige Personen, Fahrräder, Autos und LKWs hin und her bewegt. Faszinierend. Der Fährhafen für Motorfahrzeuge ist nur wenige Schritte entfernt. Dennoch ist es sehr schön hier. Nur den mühseligen Gang in die zweifellos schicke Oberstadt in praller Sonne schenken wir uns. Nein, das ist keine Option für den müden Pensionisten! – Tiger erwartet uns, perfekt vorgekühlt, um uns zuerst zu Lidl und dann mach Hause zu bringen. Nach einer längeren Mittagspause, am frühen Abend, begeben wir uns wieder ins Städtchen. Wir erwerben Karten für eine Schiffstour am Mittwoch, lassen den Bodensee auf uns wirken und erklimmen – immer noch in molliger Wärme, den Hügel zum Hotel. Klatschnass geschwitzt sehne ich mich nur noch nach einer Dusche – und da ist sie schon! Prächtig, mächtig, gewaltig! – Den restlichen Abend sitzen wir auf dem Balkon, sehen den Lichtern auf der gegenüberliegenden Seite des Sees beim Funkeln zu und dem zunehmenden Mond beim Wandern. Eine Pfeife in Ehren kann niemand verwehren, ein wenig lesen, ein bisschen schauen und schon rinnt die Zeit davon. Die zweite Nacht gelingt eine große Kleinigkeit besser. Fein.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert