Erholung ist angesagt. Heute stolpern wir nur 9 Kilometer durch das malerische toskanische Städtchen. Die Einblicke und Aussichten wiederholen sich oder vertiefen sich, vornehm formuliert. Faszinierend bleibt es trotzdem. Die alte Sakristei mit den imposanten Grabstellen der Médici in der Basilica di San Lorenzo ist beeindruckend. Selbst das profane Gerüst zur Sanierung besteht aus dunklen Streben mit goldfarbenen Verbindern. Edel mit viel Sinn für Stil. Respekt! Die Asiaten sind übrigens in Florenz die Haupttouristen. Beim Dinner auch. Ich komme mir wie auf einem fremden Kontinent vor. Nur die Bedienung spricht italienisch. Immerhin. Und die köstliche Mahlzeit konnte ihre Herkunft glücklicherweise ebenfalls nicht verleugnen. Gut so.
Repetitorium: Die Fassade der besagten Basilica gilt unter Einheimischen als die schönste Fassade von Florenz. Den unwissenden Besucher starrt indes nur eine Backsteinmauer als Grundlage für noch zu montierende Marmorplatten an. Insider wissen um die tollen Pläne Michelangelos, die nie realisiert werden konnten. Diese Imaginationsverkleidung toppt alle Realität. Isso!