ID.Cross

Die Studierstube tagt heute in der Tenne im Nachbarort. Ein gemütlicher Raum mit altgewordenem Mobiliar erwartet uns. Ich fühle mich schon beim Eintreten wohl. Starker Raum. Wir sprechen über Sacharja 9 und springen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft munter hin und her. Eine lebhafte Runde, muss ich konstatieren. Leider fehlen heute zwei Mitstreiter und das nächste Mal fällt dieses Treffen sogar aus. Schade. – Nachmittags verfolgen wir die Predigt des Gottesdienstes in Bremen und am Abend bringt uns Laura sicher in unsere Gemeinde zur Predigt des Inspektors unseres Gemeindeverbandes. Er spricht über Gemeinschaft – interessant und mit etlichen praktischen Anregungen. Sehr schön. – Daheim erfreut mich bei YouTube das Concept-Modell vom ID.Cross, das angeblich schon zu 80% dem Serienfahrzeug entsprechen soll. Es spricht mich sehr an – eine tolle Perspektive für künftige Auto-Leasingaktionen (so Gott will, wir leben und noch fahrfähig sind). Ein Krimi aus Frankreich beschließt den Abend, gefolgt von einem tiefen, vorbildlichen Schlaf. So sollte es immer sein! Fein!

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Geheimnisvolles Netz

Wir frühstücken mit unserem Gast, plaudern, helfen ihm beim Spazieren im Internet aus und lassen dem Vormittag seinen Lauf. Gut, dass er sich bei uns wohlfühlt, denn so soll es sein. Ich hege den Verdacht, dass er nicht ganz immun gegen Verschwörungsmythen ist aber solange er diese nur für sich hegt – meinetwegen. Jeder (Ausnahmen bestätigen die Regel) ist seines Glückes (oder Unglücks) Schmied. Isso. Gegen Mittag macht er sich auf den Weg um unsere alte Klassenlehrerin im betreuten Wohnen in Bremen zu besuchen – ein feiner Zug. Bewundernd, aber nicht neidisch, blicke ich auf sein Mercedes Cabrio aus den frühen 90er Jahren. Ich könnte so ein edles aber altes Teil nicht unterhalten, da fehlen mir die technischen Kenntnisse – er kommt damit offensichtlich gut zurecht. – Bei uns schwirrt ein WLan-Netz herum, das mir Rätsel aufgibt. Es heißt fast wie mein Gäste-Netzwerk nur dass ein Buchstabe klein- und nicht großgeschrieben ist. Wo ist sein Ursprung? Ich suche, versuche und forsche – jedoch ohne Ergebnis. Also vertage ich die Sache und beschließe ein paar Mal darüber zu schlafen. Das hat sich fast immer bewährt. Im Warten liegt die Erkenntnis😇. – Mithin schnaufen wir durch, lassen den Tag in aller Gelassenheit ausklingen und sind offen für alle Ideen, Erleuchtungen und Einsichten 😉. Der Schlaf ist dagegen offensichtlich missgestimmt und lässt mich das spüren. Dann ist das so 😢.

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Gast (unerwartet)

Endlich hat es mal wieder geregnet! 15 Liter/qm ist ein guter Wert, das hat sich gelohnt. Danke, HERR! – Kurz vor Mittag begeben wir uns zum Zahnarzt, der sich diesmal nur meines Zahnsteins annehmen muss. Prima. – Ich gedenke meiner Realschulkumpel die heute zu ihrem neuerdings jährlichen Meeting zusammenkommen. Mir liegt das eher fern, denn so gern war ich damals nicht dabei und hatte in der Klasse sowieso mehr eine randständige Position inne. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Dann trefft euch mal schön. Doch so ganz entgehe ich diesem Ereignis nicht. In der Mittagspause schellt es, meine Allerliebste opfert sich und nimmt sich des Klingelanten an. Ein Klassenkumpan würde gern bei uns nächtigen. Überraschung pur, vor allem in Zeiten von Smartphones, WhatsApp und dergleichen mehr. Da ist es doch wirklich nicht schwer vorher mal anzufragen. Wäre zwar nett und zuvorkommend gewesen doch nichtsdestoweniger haben wir gern Besuch. Allerdings muss er damit leben erst einmal an der Haustür „abgefertigt“ zu werden um dann am Abend umso willkommener zu sein. Und so geschieht es auch. Wir nutzen die Zeit nach der Mittagsruhe für die gebotenen Vorbereitungen bis er uns dann wie vereinbart mit seiner Gegenwart beehrt. Es wird ein interessanter Abend mit einer munteren Plauderei, einem urdeutschen Dinner und einem Gläschen vergorenen Traubensaftes bis der Schlaf dringlichst sein Recht einfordert. Nun folgt eine wunderbare, schlafreiche und traumschwache Nacht bis zum frühen Morgen. Ziemlich okay.

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Staubsaugen und KI

Der Alltag schlägt zu. Heute bin ich, natürlich freiwillig, aber dennoch dran mit dem monatlichen Saugen meiner Gemeinde. So machen wir uns auf, eine von uns für einen Stadtbummel und der andere für die Säuberungsaktion. Währenddessen höre ich Roger Liebi bei seinem Vortrag über die KI zu. Hochinteressant was er zu sagen hat. Ihn zeichnet ein klarer Blick auf die Zusammenhänge aus, weit weg von jeglicher Spekulationsdramatik – nur dass er etwas weitschweifig argumentiert. Das ist manchmal interessant, mitunter aber auch geduldsfördernd. Ich bin jetzt gut aufgeschlaut zu diesem Thema. – Durch diese Arbeit verschiebt sich die Mittagspause in den Nachmittag hinein. Ich poste noch ein wenig, erledige ein paar Kleinigkeiten, lade Laura von Grün auf und ärgere mich über die neuerdings mangelnde Funktionalität unserer Wallbox. Da habe ich mich wohl damals für etwas Schrottiges entschieden. Persönliches Pech, immerhin war sie nicht teuer. – Mein Abendprogramm läuft standardmäßig ab und der Schlaf kommt spät aber tief. Das ist nicht schlecht.

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Waagenschock

Meine Allerliebste pflegt heute nach dem Urlaub wieder ihrer gesundheitsfördernden Turnerei. Ich dagegen besteige meine Waage und mich trifft der Schlag: DAS KANN JA WOHL NICHT WAHR SEIN 😩😠😢! Ich bin total geschockt. Jetzt unter die kalte Dusche und runterkommen vom Turm des Erschreckens 😉. Verwandtenbesuche sind Mastkuren. Seufz. – Zur Mittagszeit steht Treterchenpflege auf dem Programm und die tut mir echt gut. Insbesondere meine beiden „großen Onkels“ werden professionell entschärft – weitere Details erspare ich mir😀. – Die vergangene Urlaubszeit wirft uns auch heute wieder etliche Aufgaben vor die Füße, wie es halt so ist. – Es wird ein internetreicher Abend mit Lese-Elementen. Der Schlaf ist mäßig gut, setzt spät ein und lässt sich oft stören. Dann ist das so.

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Wechselnde Sichtweisen

Nach so einer Nacht verlasse ich frohgemut das Gästebett. Natürlich muss ich mich wieder einem reichhaltigen Frühstück stellen – Verwandtenbesuche sind, gewichtsmäßig betrachtet, deutlich wirkmächtiger als jede Kreuzfahrt. Isso. Nach der Morgenandacht besuchen wir noch kurz eine Tochter des Hause. Auch sie wohnt abgeschieden in dörflicher Umgebung, ein Ort ohne Straßennamen nur mit Hausnummer durchnummeriert. Beeindruckend. Wir bestaunen den umgebauten Bauernhof mit einer sensationellen Terrasse. Man merkt überall, dass der Hausherr Tischler ist und seinen Beruf liebt. Wir sind beeindruckt wie die Kinder ihren Standort im Leben gesucht und gefunden haben. Daran merkt man andererseits deutlich wie alt man selbst ist. Ich bin immer wieder fasziniert über den sich ändernden Blickwechsel bei zunehmendem Alter. – Schließlich startet die Heimfahrt, es macht Spaß durch die Lande zu juckeln. Im Unterschied zur Bahn kommen wir planmäßig zu Hause an. So ist es gut. Wie erfrischend ist eine Ruhepause im eigenen Seniorenbett. Klasse! – Bald darauf starten die üblichen Nach-Reise-Tätigkeiten in ihrer ganzen Vielfalt. Ein ruhiger Abend mit einem schottischen Polizisten, begleitet von Urlaubsendewein, mündet in einen recht tiefen, erholsamen Schlaf. Endlich wieder das heimische Nachtlager! Toll!

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Faszinierendes Verwandtentreffen

Nach dem Frühstück (schon wieder essen) wird Laura beladen und wir begeben uns erst einmal zu einer Ladesäule. Dreißig Minuten später (der Akku war wohl noch etwas kalt) geht es ab Richtung Dannenberg. Wir kommen problemlos durch – nur die Treckerbrigaden sind wieder überall auf Tour („Im Septi der Bauer den Traktor einspannt“ oder so ähnlich). Wir treffen wie geplant ein, uns erwartet ein feudales Mittagessen und – dankbar nehmen wir sie an – eine erholsame Mittagspause. Aufmerksame Gastgeber! – Der Nachmittag wartet mit einem Reisehighlight auf. Wir besuchen einen Sohn der Gastgeber mit seiner Familie zu Kaffee und Kuchen (schon wieder essen🤨), treffen dort seinen Bruder samt Partnerin und sind sehr angetan von deren Lebensumfeld. Allesamt sehr freundliche Leute, die wir lange nicht gesehen haben. Alle tierlieb und handwerklich geschickt. Schade, dass wir so wenig Kontakt hatten und haben. Die Vorliebe für abgeschiedene Wohnlagen hat sich bei ihnen offensichtlich vererbt😉. Ländlich, gemütlich und sehr ruhig. Toll! – Wieder zurück fordert uns ein umfangreiches Abendessen heraus, ein weiterer massiver Anschlag auf mein Körpervolumen. Zurückhaltung wird nicht akzeptiert. Arme Waage, armer Ableser! – Einem unterhaltsamen Abend folgt eine interessante Andacht von guten alten Harms. Heute beginnt dass Schlafprogramm extrem frühzeitig. Ich liege, keine Frage, lange wach herum, schlafe irgendwann kurz ein um gleich wieder einer männlich-typischen Unterbrechung nachkommen zu müssen. Welch eine Nacht! Welch seltsame Traumsequenzen! Welch erstaunliche Unterbrechungsfrequenz! Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit!

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Bei Pfeffers

Im Unterschied zu unserer fast lichtdichten Jalousie daheim werde ich in helleren Räumen früher wach, vor allem in ungewohnten Betten. So bin ich heute frühzeitig wach und faszinierend munter. Wahnsinn😀😇! Inzwischen gewöhne ich mich sogar wieder an ein Frühstück, was allerdings meinem Körpervolumen zunehmend schadet 😉. Der Gottesdienst in der Pattenser Fachwerkkirche spricht mich voll an – selten habe ich eine so gute Predigt über das Hiobbuch gehört. Mächtig beeindruckend. – Ein kleiner Rundgang um die alte Wirkungsstätte meines Schwagers führt uns am deutlich umgestalteten Grundstück samt dem komplett renovierten Pfarrhaus vorbei. Das macht mir wiederum klar, wie lange wir Menschen oft notwendige Anpassungen aufschieben, bis die Umstände uns schließlich zum Handeln zwingen – aber dann richtig. Stark. Gut, dass der Gesamteindruck des Ensembles nur behutsam verändert wurde. – Zum Lunch begeben wir uns zu ‚Pfeffers‘ einem höchst empfehlenswerten Restaurant, selbst wenn mein Matjes-Shrimps-Teller mir nicht so recht mundet. Das liegt aber größtenteils an meiner Entscheidung – denn der traditionelle Matjesteller hätte mir zweifelsohne mehr zugesagt – meiner Speisenauswahl mangelt es halt nicht selten an der nötigen Treffsicherheit. Der Service und die Beratung waren dagegen exzellent und kaum zu übertreffen. Klasse. – Nach der Mittagspause zieht es mich auf die sonnige Dachterrasse während der Rest der Mannschaft einen Ausflug in die City präferiert. Beide Entscheidungen erweisen sich als gut und vorteilhaft. Jedem das Seine. – Am Abend zieht es uns alle ziemlich frühzeitig (nach meinen Maßstäben) in die Schlafgemächer. Die Nacht wir hart und unterbrechungsreich, warum auch immer. Dann ist das so. Was mag mich Sensibelchen wohl gestört haben? Keine Ahnung.

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