Staubsaugen und KI

Der Alltag schlägt zu. Heute bin ich, natürlich freiwillig, aber dennoch dran mit dem monatlichen Saugen meiner Gemeinde. So machen wir uns auf, eine von uns für einen Stadtbummel und der andere für die Säuberungsaktion. Währenddessen höre ich Roger Liebi bei seinem Vortrag über die KI zu. Hochinteressant was er zu sagen hat. Ihn zeichnet ein klarer Blick auf die Zusammenhänge aus, weit weg von jeglicher Spekulationsdramatik – nur dass er etwas weitschweifig argumentiert. Das ist manchmal interessant, mitunter aber auch geduldsfördernd. Ich bin jetzt gut aufgeschlaut zu diesem Thema. – Durch diese Arbeit verschiebt sich die Mittagspause in den Nachmittag hinein. Ich poste noch ein wenig, erledige ein paar Kleinigkeiten, lade Laura von Grün auf und ärgere mich über die neuerdings mangelnde Funktionalität unserer Wallbox. Da habe ich mich wohl damals für etwas Schrottiges entschieden. Persönliches Pech, immerhin war sie nicht teuer. – Mein Abendprogramm läuft standardmäßig ab und der Schlaf kommt spät aber tief. Das ist nicht schlecht.

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Waagenschock

Meine Allerliebste pflegt heute nach dem Urlaub wieder ihrer gesundheitsfördernden Turnerei. Ich dagegen besteige meine Waage und mich trifft der Schlag: DAS KANN JA WOHL NICHT WAHR SEIN 😩😠😢! Ich bin total geschockt. Jetzt unter die kalte Dusche und runterkommen vom Turm des Erschreckens 😉. Verwandtenbesuche sind Mastkuren. Seufz. – Zur Mittagszeit steht Treterchenpflege auf dem Programm und die tut mir echt gut. Insbesondere meine beiden „großen Onkels“ werden professionell entschärft – weitere Details erspare ich mir😀. – Die vergangene Urlaubszeit wirft uns auch heute wieder etliche Aufgaben vor die Füße, wie es halt so ist. – Es wird ein internetreicher Abend mit Lese-Elementen. Der Schlaf ist mäßig gut, setzt spät ein und lässt sich oft stören. Dann ist das so.

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Wechselnde Sichtweisen

Nach so einer Nacht verlasse ich frohgemut das Gästebett. Natürlich muss ich mich wieder einem reichhaltigen Frühstück stellen – Verwandtenbesuche sind, gewichtsmäßig betrachtet, deutlich wirkmächtiger als jede Kreuzfahrt. Isso. Nach der Morgenandacht besuchen wir noch kurz eine Tochter des Hause. Auch sie wohnt abgeschieden in dörflicher Umgebung, ein Ort ohne Straßennamen nur mit Hausnummer durchnummeriert. Beeindruckend. Wir bestaunen den umgebauten Bauernhof mit einer sensationellen Terrasse. Man merkt überall, dass der Hausherr Tischler ist und seinen Beruf liebt. Wir sind beeindruckt wie die Kinder ihren Standort im Leben gesucht und gefunden haben. Daran merkt man andererseits deutlich wie alt man selbst ist. Ich bin immer wieder fasziniert über den sich ändernden Blickwechsel bei zunehmendem Alter. – Schließlich startet die Heimfahrt, es macht Spaß durch die Lande zu juckeln. Im Unterschied zur Bahn kommen wir planmäßig zu Hause an. So ist es gut. Wie erfrischend ist eine Ruhepause im eigenen Seniorenbett. Klasse! – Bald darauf starten die üblichen Nach-Reise-Tätigkeiten in ihrer ganzen Vielfalt. Ein ruhiger Abend mit einem schottischen Polizisten, begleitet von Urlaubsendewein, mündet in einen recht tiefen, erholsamen Schlaf. Endlich wieder das heimische Nachtlager! Toll!

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Faszinierendes Verwandtentreffen

Nach dem Frühstück (schon wieder essen) wird Laura beladen und wir begeben uns erst einmal zu einer Ladesäule. Dreißig Minuten später (der Akku war wohl noch etwas kalt) geht es ab Richtung Dannenberg. Wir kommen problemlos durch – nur die Treckerbrigaden sind wieder überall auf Tour („Im Septi der Bauer den Traktor einspannt“ oder so ähnlich). Wir treffen wie geplant ein, uns erwartet ein feudales Mittagessen und – dankbar nehmen wir sie an – eine erholsame Mittagspause. Aufmerksame Gastgeber! – Der Nachmittag wartet mit einem Reisehighlight auf. Wir besuchen einen Sohn der Gastgeber mit seiner Familie zu Kaffee und Kuchen (schon wieder essen🤨), treffen dort seinen Bruder samt Partnerin und sind sehr angetan von deren Lebensumfeld. Allesamt sehr freundliche Leute, die wir lange nicht gesehen haben. Alle tierlieb und handwerklich geschickt. Schade, dass wir so wenig Kontakt hatten und haben. Die Vorliebe für abgeschiedene Wohnlagen hat sich bei ihnen offensichtlich vererbt😉. Ländlich, gemütlich und sehr ruhig. Toll! – Wieder zurück fordert uns ein umfangreiches Abendessen heraus, ein weiterer massiver Anschlag auf mein Körpervolumen. Zurückhaltung wird nicht akzeptiert. Arme Waage, armer Ableser! – Einem unterhaltsamen Abend folgt eine interessante Andacht von guten alten Harms. Heute beginnt dass Schlafprogramm extrem frühzeitig. Ich liege, keine Frage, lange wach herum, schlafe irgendwann kurz ein um gleich wieder einer männlich-typischen Unterbrechung nachkommen zu müssen. Welch eine Nacht! Welch seltsame Traumsequenzen! Welch erstaunliche Unterbrechungsfrequenz! Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit!

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Bei Pfeffers

Im Unterschied zu unserer fast lichtdichten Jalousie daheim werde ich in helleren Räumen früher wach, vor allem in ungewohnten Betten. So bin ich heute frühzeitig wach und faszinierend munter. Wahnsinn😀😇! Inzwischen gewöhne ich mich sogar wieder an ein Frühstück, was allerdings meinem Körpervolumen zunehmend schadet 😉. Der Gottesdienst in der Pattenser Fachwerkkirche spricht mich voll an – selten habe ich eine so gute Predigt über das Hiobbuch gehört. Mächtig beeindruckend. – Ein kleiner Rundgang um die alte Wirkungsstätte meines Schwagers führt uns am deutlich umgestalteten Grundstück samt dem komplett renovierten Pfarrhaus vorbei. Das macht mir wiederum klar, wie lange wir Menschen oft notwendige Anpassungen aufschieben, bis die Umstände uns schließlich zum Handeln zwingen – aber dann richtig. Stark. Gut, dass der Gesamteindruck des Ensembles nur behutsam verändert wurde. – Zum Lunch begeben wir uns zu ‚Pfeffers‘ einem höchst empfehlenswerten Restaurant, selbst wenn mein Matjes-Shrimps-Teller mir nicht so recht mundet. Das liegt aber größtenteils an meiner Entscheidung – denn der traditionelle Matjesteller hätte mir zweifelsohne mehr zugesagt – meiner Speisenauswahl mangelt es halt nicht selten an der nötigen Treffsicherheit. Der Service und die Beratung waren dagegen exzellent und kaum zu übertreffen. Klasse. – Nach der Mittagspause zieht es mich auf die sonnige Dachterrasse während der Rest der Mannschaft einen Ausflug in die City präferiert. Beide Entscheidungen erweisen sich als gut und vorteilhaft. Jedem das Seine. – Am Abend zieht es uns alle ziemlich frühzeitig (nach meinen Maßstäben) in die Schlafgemächer. Die Nacht wir hart und unterbrechungsreich, warum auch immer. Dann ist das so. Was mag mich Sensibelchen wohl gestört haben? Keine Ahnung.

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Norden ade …

… scheiden tut weh – und wie! Wir verstauen gefühlt mehr Sachen als auf der Hinreise in Lauras Tiefen (wie kann das sein?), kehren, saugen, putzen und waschen bis die Wohnung übergabebereit erscheint und verlassen unseren Urlaubsort. Es geht quer durch Ostfriesland bis nach Wilhelmshaven, durch den Wesertunnel, „runter“ zum Bremer Kreuz und auf die A 1 bis Hamburg. Einen Stau müssen wir umfahren, ansonsten kommen wir fast perfekt durch. Kurz vor dem Ziel entgehen wir knapp einem kahlköpfigen Mercedes-Cabrio-Fahrer, der sich offensichtlich mehr auf das Rechtsüberholen eine langsameren Zeitgenossen konzentriert statt auf den Blick nach vorn. Fast hätte er uns touchiert. Gott sei Dank (!!!) ging alles gut aus – Bewahrung live! – Die Verwandten warten schon auf uns und gemeinsam genießen wir in aller Ruhe eine wundervolle Mittagsmahlzeit. Ich lasse den Stress (Autobahnfahren gehört nicht mehr zu meinen Lieblingsbeschäftigungen) von mir abfallen und richte meinen Sinn nur noch auf Entspannendes. Wir geben der Sonne auf dem Dachgartenbalkon die Ehre, plaudern, lesen und konsumieren abends einen perfekt abgestimmten Aperol Spritz um dann frühzeitig das Nachtlager aufzusuchen. Alles altersgerecht, alles wunderbar, selbst der Schlaf ist okay.

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Norden feiert

Der letzte volle Tag unseres Urlaubs hier an der Küste Ostfrieslands bricht sich Bahn. Wir träumen uns in den Tag. Frühzeitig sind unsere beliebten Geldeingänge auf dem Konto. Prima. Noch einmal geht es Richtung City. Dort ist die halbe Innenstadt gesperrt, denn heute beginnt das Norder Sommerfest. Schön für die Norder. Wir gönnen das jedem, doch es ist nicht unser Ding: die Musik ist mir zweifelsohne zu laut und der Alkohol altersbedingt zu begrenzt 😠, Leute kennen wir sowieso nicht und für eine Bratwurst plus Bier plus dröhnende Klänge fühle ich mich nicht jung genug. So bleiben wir fein daheim, hören von fern das Fest herüberschallen und lassen den Abend mit ein wenig vergorenem Traubensaft ausklingen. Das ist schön und tut wohl. Feiert fein, liebe Leute, wir freuen uns etwas abseits mit euch. Es ist nicht einmal besonders spät als das Bett uns ruft. Entspannt ruhen, munter träumen und beweglich bleiben🤔🤨 – so geht die Nacht dahin.

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Neuharlingersiel

Inzwischen staune ich nicht mehr wie viel Zeit wir für die Morgenandacht, das Zeitungslesen und meine Gymnastik verbrauchen. Kaum (viel zu spät) aufgestanden ist die Mittagszeit da. Meine Zeit wo bist du bloß geblieben? Immerhin reicht es noch sehr gut für einen Ausflug nach Neuharlingersiel. Es ist entspannend so durch die Landschaft zu trödeln, rechts die Kühe und links den Deich zu betrachten im Wissen irgendwo dahinter muss die Nordsee sein 🤔, Neuharlingersiel ist parkplatzmäßig wunderbar aufgestellt. Man fährt einmal um den Ort herum, überquert den Deich und landet auf einem riesigen Parkplatz mit Video-Inkasso. Hier startet auch die Fähre nach Spiekeroog. Soll sie doch. Der Hafen ist malerisch, leider musste der ach so beliebte bronzene Fischer gleich am Eingang irgendwelchen Bauarbeiten weichen. Schade, ich hatte mich so auf ein Wiedersehen gefreut 😇😀. Hoffentlich kommt er wieder zurück. Wenn man den nördlichen Hafenteil abschneidet ist hier der schönste Kutterparkplatz in dieser Gegend. Ich genieße den Weg rund ums Becken und die Flotte der Krabbenfischer. Auch hier mundet das Eis prächtig, muss ich konstatieren und die vorhandenen Sitzflächen sind ganz okay, wobei eine weitere Investition in Rückenlehnen zweifellos gut ankommen würde. – Auf der Rücktour fahren wir auf eine Gewitterfront zu, ein wenig Regen erwischt uns sogar während der Fahrt. Menschen mit Motorsägen allerorten und etliche Späne auf der Straße legen Zeugnis ab von einem Sturm, der hier wohl getobt haben muss. Wir kommen unbeschadet im Feriendomizil an und eine heftiger Gewitterguss wartet freundlicherweise bis wir im Haus sind. Dankeschön. – Das Fernsehen interessiert mich nicht, so verbringen wir den Abend in üblicher Weise bis meine Lider fast wie von selbst zufallen. Die Nacht samt Schlaf ist ganz okay. Vielleicht sollte ich mit tatsächlich tagsüber und nicht nachts das nötige Trinkwasser zuführen. Versuch wäre, eventuell, vielleicht, möglicherweise kluch🤔.

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