Greetsiel

Schön viel Sonne hat der Tag parat. Fein. Wir lassen es natürlich sehr ruhig angehen. Nachmittags fahren wir nach Greetsiel. Der Publikumsandrang hält sich erfreulicherweise in Grenzen. Mit fortschreitender Zeit wird es immer weniger, was uns nicht unrecht ist. Bei einem Eis lassen wir die Hafenatmosphäre auf uns wirken und entspannen völlig. Klasse. Die Krabbenkutter liegen am Pier, malerisch mit ihren Netzen und bunten Farben. Greetsiel hat einfach alles, was Touristen, also wir, lieben: boutiquenhafte Lädchen, Kneipen voller Nippes, Restaurants und Cafés vor und in kleinen niedlichen Häuschen. Malerisch 🤔🤨. Nun schlendern wir zum Weinfest am Hafen, staunen über die Anbieter, mit zwei großen Zelten sind die meiner Erinnerung nach ehemaligen Glycolexperten Gerhardt und Pieroth vertreten, so kommen wir gar nicht in Versuchung zu probieren, nehmen stattdessen in erhobener Position auf eine Bank platz, lassen uns vom Fest leicht beschallen und schauen ein oder zwei Einheimischen beim Arbeiten sowie unzähligen Touristen beim Flanieren zu. Nicht die schlechteste Beschäftigung 😇😀. Mit dem voranschreitenden Abend schlendern wir zurück zu Laura, ich spendiere einer freundlicherweise am Wege gelegenen Entsorgungsanstalt noch einen Euro und kann so stressbefreit die Heimfahrt antreten. Diese ruhigen Tage passen bestens zu mir, ein bestrickend schöner Urlaub! Im Feriendomizil führt mir meine Allerliebste praktisch vor, dass Telefonate nicht nur ein oder zwei Minuten (wie bei mir) dauern müssen, sondern vielmehr auf Länge angelegt sind. Gut zu wissen 🤔😉. Es wird ein klein wenig später. Der Schlaf agiert prächtig, leider nicht traumbefreit. Ganz okay.

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Kreta und mehr

Und wieder begleitet uns ein Sonnentag. Wir entspannen uns hier im Norden und durchleben den Tag in aller Ruhe. Eine kleine Tour mit Einkauf und eine ganzheitliche Entspannung sind angesagt. Gegen Abend besuchen wir ein befreundetes Ehepaar und lauschen höchst interessiert von ihren Überwinterungserfahrungen auf Kreta. Okay, so mein persönliches Resümee, es mag ja dort deutlich wärmer gewesen sein aber dafür sind die Heizmöglichkeiten spürbar begrenzter und das Wetter ebenfalls launisch. Die Zwei sind dagegen recht zufrieden mit ihrem Langzeiturlaub, würden aber künftig wohl eher im ganz frühen Frühjahr dort verweilen. Ehrlich gesagt wäre es mir wohl zu trist und zu kühl, denn ich bin eine arge Frostbeule. Einig sind wir uns in jedem Fall, dass Kreta eine tolle Insel ist aber die Sommermonate dort für uns keinesfalls urlaubsgeeignet sind – viel zu heiß! Wir werden wunderbar beköstigt und können lange auf der Terrasse plaudern. Schön haben sie es hier! – Wir lassen die Nacht in unserem hiesigen Domizil ausklingen, voller Dankbarkeit über dieses überaus spitzenmäßige Geburtstagsgeschenk – bis wir normal spät ins Bett fallen. Der Schlaf ist engagiert, leider hat er wieder etliche seltsame Träume im Gepäck und unzählige nächtliche Unterbrechungen als „Überraschungsei“ für mich dabei. So isser eben. Na denn.

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Yamas

Wohlfühlmomente im Urlaubsheim – schön ist es hier. Die Sonne lacht uns an, das Frühstück mundet, die Rückengymnastik fällt leicht und irgendwann machen wir uns auf den Weg in die „City“. Dieselbe ist akkurat und beschaulich, so richtig perfekt zum Schlendern. In „unserem“ Laden kaufe ich mir ein weiteres Fischerhemd. Ich mag diese Teile, weit geschnitten, bequem und ideal für alle Arten von Kreuzfahrten und sonstigen Anlässen mit Freizeitcharakter. Gegen 13 Uhr gönnen wir uns einen Lunch in einer Pizzeria, üben uns im „Leute gucken“, schauen etlichen Hunden beim Schlabbern des bereitgestellten Wassers zu und genießen die leichte Mahlzeit. – Nach der nahezu unverzichtbaren Mittagspause führt uns der Weg zum Hafen, wir schlendern am Yachthafen vorbei zur Fahrrinne. Die zurückweichende Nordsee glänzt im Abendlicht, das die Handkamera noch betont und ich darf ein paar stimmungsvolle Schnappschüsse abfeuern. – Jetzt noch fix ein paar Kleinigkeiten einkaufen, wir pfeifen auf ein abendliches Kneipenprogramm (wahrhaftig nicht unser Ding) und sind happy im Ferienhaus bei Harzer, Mythos (unserer erinnerungsreichen griechischen Hopfenkaltschale) und einem wunderbaren Tagesausklang. Yamas am Nordseestrand! Perfekt. Der Schlaf ist erneut lieb zu uns. Perfekt.

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Konzert, Autobahn, Nordsee

Ein kleines Frühstück, dann beladen wir unsere Laura mit noch ein paar „Reisebegleitern“ und ab geht es zum Benefizkonzert der Lions in der ehemaligen Heinrichskirche. Wir sind früh dran, dürfen schon eintreten und nehmen erfreut auf bereitgestellten bequemen Stühlen in der vorletzten Reihe Platz. Mag sein, dass wir so etwas distanziert zum Orchester sitzen aber die Klangfülle aller Musiker, die sich rund um unsere Ohren vereint, der perfekte Mittelplatz und nicht zuletzt die uns erspart gebliebenen harten Kirchenbänke machen das mehr als wett. Meine Ohren sind begeistert vom musikalischen Gesamteindruck, die Probe mit wenig Publikum hell tönend und etwas dumpfer als alle Plätze besetzt sind. Dennoch phantastisch! – Im Anschluss düsen wir los Richtung Norden. Auf der Landstraße über die Straße des Bundes und dann die Autobahn bis Bremen. Dort ist sowohl auf der regulären wie auch auf der Ausweichroute Stau. Wir wählen letztere und kommen relativ gut durch auf einer mitunter abenteuerlich erscheinenden Wegführung. Egal, Hauptsache unfallfrei. Gegen 18 Uhr kommen wir im Quartier an, richten uns ein und lassen Laura Strom schlecken. Jetzt ist Entspannung angesagt und ein relativ fernsehfreier Abend führt uns in die Nacht hinein. Welch ein Tag! Der Schlaf, motiviert durch vergorenen Traubensaft, zeigt sich äußerst kooperationsbereit. Fein.

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Packen

Mein liebe Angetraute feiert heute ihren Geburtstag nach – mit 11 befreundeten Frauen und einem gemeinsamen Frühstück. Männer sind zu meiner großen Freude ausgeschlossen. So kann ich länger schlafen und versäume 😇 einen intensiven Erfahrungsaustausch weiblicher Art. So richtig unglücklich bin ich nicht darüber. Seltsam😉. – Für mich gibt es noch ein paar modemspezifische Fragen zu lösen – ich befürchte da kommt noch ein wenig auf mich zu. – Nun bewegt mich unsere Aufräumherausforderung – vorerst intellektuell. Das ist körperlich leichter aber Voraussetzung für ein späteres methodisches Vorgehen – vorausgesetzt die Gedanken gebären Taten und nicht Seifenblasen. Das übliche Problem vo Menschen meiner Art 😀😆. – Am Nachmittag ist das Packen angesagt. Morgen geht es an die Nordsee und wir sind sehr unsicher wie sich dort das Wetter entwickeln wird. Wir klauben Klamotten, Technik und Kosmetik zusammen, stopfen alles in die Koffer und beladen Laura, damit wir morgen problemlos starten können. Einem ruhigen Abend folgt eine relativ frühe erholsame Nacht. Alles ist gut.

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Ein Jahr in Taiwan

Alles ist gut. Nur die Temperaturen draußen sind gewöhnungsbedürftig. Es ist arg frisch. Drinnen versuche ich wieder einmal mein Büro in Ordnung zu bringen aber ich komme irgendwie nicht voran. Mir fallen zwar Lösungsmöglichkeiten ein, die erfordern aber weiteren Aufwand. Seufz. – Dazu ringt mein linkes Auge verstärkt um Aufmerksamkeit. Was ist bloß mit ihm los? Die Sehkraft lässt nach, mal ist es verschleiert, meist aber nicht und es schmerzt leicht. Überforderung durch zu starkes iPad-Gucken (Streaming und so). Oder was? Ich bin verunsichert. – Am Abend erwartet uns ein Erlebnisbericht in unserer Gemeinde. Eine junge Frau war ein Jahr lang in einem Heim für behinderte Kinder in Taiwan tätig. Ich staune wie frei, ohne Manuskript, sie fast eine Stunde lang berichtet und es schafft, mich nahezu in ihre Situation hineinzuversetzen und eine realistische Vorstellung von ihrem Leben dort zu vermitteln. Stark. – Daheim lese ich noch ein wenig und meide den Bildschirm. Die Nachtruhe ist angenehm bis mich eine Traumvorstellung gefangen nimmt und ich nur schwer von ihr loskomme. Die Unterbrechungen halten sich im Rahmen.

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Freundlicher Mr. Shorty und eine zickige Wallbox

Endlich nehme ich mir die Zeit Mr. Shorty zu reinigen und mit neuen Messern zu versehen. Die alten sind schon viel zu lange im Gebrauch. Vorher schalte ich noch die Wallbox ab und will sie später neu justieren damit sie den Wechselrichter wieder akzeptiert. Die beiden scheinen im Streit zu liegen. Mr. Shorty ist, wohl durch die intensiven Sommertage, fast frei von Ablagerungen. Ein bisschen altes Gras hängt an den Rädern und unter dem Mähwerk und fällt mit wenig Fegeleistung leicht ab. Den Schrauben der Messer dagegen ist die lange Zeit nicht gut bekommen. Sie sind nur äußerst schwergängig, kaum zu lösen. Dazu kommt noch, dass ich meinen Schraubendreher mit der wunderbaren Drehkraft nicht finden kann. Doch, mit Geduld, Gelassenheit und W40 gelingt die Trennung vom Gewinde des Messerhalters. Ja, ein wenig angerostet kommen mir die Teile schon vor. Ihre Nachfolger lassen sich dagegen leicht montieren. Sehr gut. – Die Wallbox reagiert im Gegensatz dazu eher unfreundlich und motivationsfeindlich. Dazu kommt, dass es Foxi mächtig nach Strom gelüstet – so breche ich meine Versuche ab und akzeptiere schweren Herzens, dass das Überschussladen diesmal nicht funktioniert. Blöd. Später, nach dem Laden, lässt sich die Wallbox ganz verleugnen und gibt sich als nichterreichbar per WLan. Mistkrücke, kaum funktioniert sie mal eine zeitlang, schon zickt sie wieder rum. Echt schade, kein glücklicher Kauf damals. – Endlich kommt meine Abendandacht mal wieder zu ihrem Recht. Finde ich sehr gut – warum nicht regelmäßiger – aber das liegt ganz allein an mir. Seufz. – Am Abend schaue ich mir die ersten beiden Folgen der neuen Staffel von ‚Death in Paradise‘ in englischer Sprache mit dem neuen Kommissar an. Manche Akteure verstehe ich gut, andere fast gar nicht. Übrigens, Neville ist Geschichte. – Es wird normal spät aber die Nachtruhe ist mir zu unterbrechungsreich. Extrem lästig.

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Amtsträume

Meine Allerliebste gymnastisiert 🤔 heute kräftig vor sich hin, denn die Turnsommerpause ist Vergangenheit. Ich dagegen lasse es ruhig angehen, lese, trainiere meine Rückenmuskeln und führe Tagebuch. Es bleibt sogar gegen Mittag 😉 Zeit für die Morgenandacht. Immerhin. – Die reformierte Gemeinde hat die Daten für das letzte Drittel des Kirchenjahres geschickt und so aktualisiere ich deren Internetseiten. Angeblich, ich freue mich jetzt schon darauf, soll ab Ende 2025/Anfang 2026 dieser Job von der Gemeinde in Braunschweig übernommen werden. Ich erwarte hoffnungsvoll die Übergabe 😀😇. – Für den Seniorenausflug entwerfe ich noch fix ein neues Infoblatt, keine große Arbeit aber dennoch nicht so nebenbei zu erledigen. Gott sei Dank gelingt der Entwurf recht gut. Mir fällt dabei auf, dass wir Menschen Gottes Beistand in unserem Leben enorm stark unterschätzen. Uns fehlt halt zu oft der Durchblick. Traurig. – Die Soko Wismar und die anschließende Nachrichtensendung beschließen meinen Fernsehkonsum für diesen Mittwoch. Noch ein bisschen lesen und mein Seniorenbett gewährt mir freundlichst Asyl 😀 für die Nacht. Der Schlaf zeigt sich dagegen bockig und bringt zudem bescheuerte Träume mit, die mich wieder ins Berufsleben transferieren und Prospekte in einem Ordner umsortieren lassen. Das ärgert mich gewaltig und attackiert spürbar meine Erholungsphasen. Doof und blutdrucksteigernd. Seufz.

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