Ein Herausforderung und flüssiges Glas

Die Trennung vom Seniorenbett fällt schwer, was mich wenig wundert aber sie gelingt. Das Frühstück ist endlich wie gewohnt, gewollt kärglich. Gut so. Die Zeit verrinnt wie im Flug, was keinen verwundert. Ruckzuck steht die Mittagspause an. Wow. Für die Moderation am Sonntag soll ich unbedingt den Prediger kontaktieren. Ich versuche es per E-Mail, erhalte schnell eine Antwort und merke gleich, dass da etwas auf mich zukommt. Primär ein Anruf und danach ein paar Jobs für die Rahmengestaltung. So wird es nicht langweilig 😉. Auf geht’s. – Meine Abendandacht ziehe ich ein wenig vor und überarbeite danach meine Gebetsliste. Diese ist inzwischen etwas aus der Form geraten, ein paar Anliegen sind erledigt, andere kommen hinzu, eigentlich schreit sie nach einer grundsätzlichen Überarbeitung. Doch zunächst einmal das Formale, das ist zeitaufwändig genug, dann sehen wir weiter 🤔. Spät in der Nacht juckt es mir in den Fingern das neue Apple-Betriebssystem aufs iPad und Handy aufzuspielen. Eigentlich rechne ich nicht damit eine Verbindung zu erwischen, denn es steht erst seit 19 Uhr bereit, doch zu meiner Überraschung geht es relativ problemlos. Beim iPhone sausen die Daten nur zu herein, doch beim iPad geht es behäbiger zu. Das erinnert mich an einen Test der Glasfasergeschwindigkeit, die heute keinesfalls im Tausenderbereich agiert. Das ist jedoch ein späteres „Schlachtfeld“😀. Nun denn, das Flüssig-Glas-Design sieht nett aus aber gravierende inhaltliche Änderungen sind auf den ersten Blick zu dieser späten Stunde nicht erkennbar. Morgen ist ja auch noch ein Tag – und was für einer! Nun, husch, husch, früher ins Seniorenbett – die Nacht wird in aller Frühe jäh enden. Das ist gewiss. Seufz.

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Vielfältiger Sonntag

Nach dem Aufstehen frühstücken und sich zum Gottesdienst bewegen ist am Sonntag völlig normal. Wir lauschen einer Predigt zum Thema Familie, tauschen uns ein wenig untereinander aus, ich berichte von meinem explodierten Nachtlicht. Zum Lunch macht mich völlig baff, dass mein Geschmack mächtige Vorbehalte gegen angedünsteten Porree zum Ausdruck bringt, obwohl ich Porree-Maissalat doch mit Freuden konsumiere. Und ich dachte bislang, dass die Rote Liste meiner Verweigerungskost inzwischen vollständig sei. Offensichtlich nicht – selbst im Alter bleibe ich mäkelig. Seufz. – Am Nachmittag kommen Freunde zu Besuch, der Käsekuchen mundet übrigens noch besser und das Gespräch ist lebendig und themenreich. Sehr, sehr schön. – Abends begleiten wir die Loire auf der Großleinwand von der Quelle bis zur Mündung und lernen dabei interessante Menschen kennen. Endlich mal wieder ein faszinierendes TV-Angebot. Manche Sendungen sind auf der großen Projektionsfläche deutlich beeindruckender und mitreißender, finde ich. – Anschließend versenke ich mich noch in die Handlung eines Kriminalromans wobei mich spätabends der Drang nach vergorenem Traubensaft überkommt. Ich gebe nach und gönne mir zwei Gläschen. Das Reden über Wein, das Anbaugebiet entlang der Loire und eine französische Kommissarin, die gern mal frischen Rosé genießt war einfach zu überwältigend. Immerhin habe ich gelernt Maß zu halten – das gefällt mir dabei. Es wird verständlicherweise spät, der Schlaf trödelt ein wenig, der Wein treibt enorm, eine „bewegte“ 😀 Nacht nimmt ihren Lauf. Es ist, wie es ist.

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Weinlese und Saugerträume

Mich bewegt, ob wir uns einen Akkustaubsauger leisten können, wollen oder sollten? Heute sauge ich mal zuhause und vermisse dabei so ein flexibles Teil enorm. Vorne das Saugrohr, in der Mitte verfolgt mich unlösbar-hartnäckig das Bodenteil und zu allem Überfluss ist die Schnur permanent im Weg oder verlangt nach näher gelegenen Steckdosen. Allein die Akkulaufzeiten der Alternative scheinen mir auch noch nicht „das Gelbe vom Ei“ zu sein. Wahrlich nicht, wenn ich auf die Testergebnisse schaue. Außerdem verweigert sich unser Geldbeutel stur diesem Projekt. Kassenschluss, proklamiert er!!! – Währenddessen ist meine Mitbewohnerin mit der Weinlese voll ausgelastet. Die Weinstöcke tragen mal wieder enorm viele, wenn auch kleine, Träubchen. Dieselben werden von den Rispen getrennt, zermatscht samt Kernen und Haut und dann zur späteren Verwendung für beispielsweise Rote Grütze eingefroren. Hätte ich nur früher das Keltern gelernt, dann könnte ich mich als Mini-Winzer versuchen 😉 mit dem ‚Danndorfer Sonnenwändchen‘ vielleicht 😀. Chance verpasst. – So kramen wir halt noch ein wenig herum, probieren einen exzellenten frischgebackenen Käsekuchen und dann geht der Abend wie gewohnt dahin. Es wird normal spät, die Nacht ist okay, alles ist gut 😇.

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Knall! Bumm!! Peng!!!

Und wieder starte ich einen Versuch der Unordnung im Büro, auf welche Weise auch immer, beizukommen. Ich finde eine Verwendung für die herumliegende Schlüsselbox, nun ja, Verwendung ist schon richtig aber eher ist es eine aus der Not geborene Lösung. Die Not ist, dass die Box viel zu schön ist, um sie zu verschrotten. Nunmehr darf sie ein paar selten gebrauchte Schlüssel beherbergen 🤔. Dann fällt mir ein Nachtlicht in die Hände, das während einer Kreuzfahrt unzureichend funktionierte, warum auch immer. Ob es noch okay ist? Also ab zum Test in die Steckdose. KNALL!!! BUMMM!!! PENG!!! Es blitzt!!! Meine Handfläche schmerzt!!! Die Mittelabdeckung saust durch den Raum. Der Rest fliegt aus der Steckdose. Die Sicherung im Keller tut was sie soll. Das Licht erlischt. Puuuuuh! Boah man ey!!! Der Schreck sitzt tief. Noch halb im Schockzustand trapse ich in den Keller und aktiviere die Sicherung. Nichts weiter passiert, nur das Licht geht an. Gut so. Als eigentlicher Nichtraucher schnappe ich mir zwei Zigarillos, retiriere auf unsere obere Terrasse, danke Gott aus tiefstem Herzen – welch eine Bewahrung, was hätte alles passieren können – und ziehe mir die Rauchwaren 🤔🤨😉 rein. Meine Fresse!!! Was war das denn? DANKE HERR!!! So langsam finde ich zur Ruhe zurück, der Schock bleibt. Wir finden die innen geschwärzte Abdeckung, schließlich auch den verkohlten Rest und bleiben sprachlos. – Der Abend gestaltet sich ruhig mit lesen und irgendwie unpassend mit ‚Death in Paradise‘ – gar zu fern schien es heute nicht zu sein. – Der Schlaf kommt mit Verzögerung, ist aber tief und fest, leider ist sein Traumkumpel dabei. Man kann nicht alles haben.

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Vermögenskillendes hundeartiges Raubtier

Mich beschäftigen ein klein wenig die Planungen von Handinhand für 2026, denn ein paar interessante Reisen sind dabei. Wenn ich allerdings bei den Veranstaltern nachschaue bei denen sich dieses christlich orientierte Unternehmen „einmieten“ will, nehmen mir manche Preise durchaus den Atem. Dann noch einmal ein paar hundert Euronen obendrauf für die Referenten – das wird nicht billig. Seufz. Weshalb habe ich nur so eine geldverschlingende Kreuzfahrt zum Jahresanfang gebucht? Ob mir ein Durchschnaufjahr droht? Meinetwegen, dann wäre das halt so. Mit dem was man hat, abzüglich Spenden, muss man auskommen. Punkt!!! – Abends zur Mitgliederstunde geht es auch wieder ums Geld. Ich lerne, dass ein Marder eine ganze Menge Kohle vernichten kann, denn unsere Dachsanierung ist eine Herausforderung. Hoffentlich ist danach das Marderchen nicht schlauer als der Dachdecker mit seinen Zugangsverhinderungsmaßnahmen. Wir können nur hoffen und harren. Es ist ein interessanter Abend, auch wenn mir nicht alles gefällt. Aber lasst die Jungen ruhig ihre Erfahrungen machen, wenn sie unbedingt wollen. – Daheim wird es sehr spät aber erst nach einem vergnüglichen Abend. Das ist schon okay, wir können uns das leisten 😉. Der Schlaf kommt ein wenig später, ist aber wunderbar tief und fest. Fein.

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Rostbefreites Englisch

Meine Mitbewohnerin turnt wieder und ich turne auch – sie extern, ich intern. Fein. – Noch einmal nehme ich mir den Drucker vor bis er wieder gehorsam das tut was er soll. Ich hoffe, es bleibt dabei. – Dennoch ist der Tag in irgend einer Weise seltsam. Wir vergessen unerklärlicherweise die Morgenandacht, meine Abendandacht dagegen gelingt recht ausführlich, stattdessen schwänze ich das Bibelgespräch in meiner Gemeinde. Es ist ein seltsames Gebaren, das ich heute an den Tag lege. – Während meine Wohngenossin ihr halbjähriges Geburtstagsessen mit einem ehemaligen Kollegen genießt, gönne ich mir daheim drei Graubrottoasts mit ein wenig vergorenem Traubensaft. Wenn schon nicht zum Essen ausgehen, dann wenigstens einem Winzer die Ehre geben 😉😇. – Vor der Bettzeit schaue ich kurz in der Karibik bei Death in Paradise vorbei. Die erste Folge der 14. Staffel gibt es derzeit nur in englischer Sprache. Am liebsten würde ich nach den ersten Minuten gleich wieder abschalten, denn ich verstehe nahezu nichts. Doch mit ein bisschen Geduld, nach einer Rückblende zum Anfang, öffnet sich mein Sprachverständnis mehr und mehr. Nicht, dass ich alles kapiere, mancher Gag mag mir entgangen sein, doch ich folge der Handlung und bekomme alles Wesentliche gut mit. Das freut mich sehr und ich lerne: immer erst den Rost abschütteln, nur nicht gleich verzweifeln. – Es wird normal spät, der Schlaf lässt sich Zeit, überfällt mich dann aber heftig. Die Traum-Plots bleiben merkwürdig 😠. Besser so als schlaflos durch die Nacht.

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Sehtest, Tintenpatronen und ein Repeater

Auf geht es zum Sehtest. Mein Augenarzt spart sich den und hat ihn auf die Optiker verlagert. Also auf zu Fielmann. Die Terminvereinbarung erweist sich als bloß ungefährer Wert – da ist noch Luft nach oben. Das Ergebnis selbst macht mich sprachlos – die Verschlechterung ist nur minimal. Da klaffen Gefühl und Wissenschaft 😉 ziemlich auseinander. Das stimmt mich sehr nachdenklich. – Zum Lunch nehme ich mir von Anna einen kleinen Gyrosteller mit Pommes und Kohl mit. Allerdings sehen die Gyros wie Döner vom Schwein aus, man hat sich wohl angenähert, was mir gar nicht gefällt. Geschmacklich gibt es keine Kritik, bis auf die matschigen Pommes – aber was will man schon anderes nach einem Transport bis zum Heimatdorf erwarten. – Nachmittags wechsle ich drei Tintenpatronen bei meinem Drucker aus, er lässt sich viel Zeit bis er „zu Potte“ kommt. Noch mehr Geduld ist vonnöten bis die Druckkopfreinigung abgeschlossen ist. Schließlich und endlich signalisiert er tatsächlich seine Betriebsbereitschaft, behauptet eine WLan-Verbindung zu haben – nur für mein iPad ist er unauffindbar. Dem Notebook geht es nicht anders. Mistkrücke! So installiere ich erst einmal meinen brandneuen Repeater was flott von der Hand geht, wenigstens ein Erfolgserlebnis. – Das „Apple-Event“ am Abend präsentiert neue AirPods, verbesserte Watches und natürlich die besten iPhones aller Zeiten 😀. Jetzt sollen erst einmal die YouTuber die Teile testen. Selbstverfreilich 😉🤔 sind Influencer nicht unvoreingenommen, dennoch bin ich gespannt. – In der Nacht widme ich noch meine Zeit dem Epson-Drucker, gebe das WLan-Passwort neu ein, schalte ihn aus und ein, erteile einen Druckauftrag und warte. Und warte. Immerhin korrespondiert jetzt das MacBook mit dem Drucker. Und warte. Und warte … Kurz bevor mein Geduldsfaden reißt höre ich das Druckergeräusch aus dem Büro. Und tatsächlich: das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mal schauen wie sich die Zusammenarbeit künftig gestaltet. – Es wird sehr spät dafür ist der Schlaf tief und fest sowie relativ unterbrechungsarm mit schwächeren Traumsequenzen.

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Gott lenkt. Gott sei Dank!

In die lange Reihe aller Montage stellt sich dieser hinten an. Wir freuen uns über einen terminfreien Tag. Ich ärgere mich wieder einmal über meinen mangelnden Arbeitseifer und über das unbenutzte E-Bike. – In letzter Zeit hat mich ein unbestimmtes Gefühl traktiert, das inzwischen alles Veranlassen, Buchen oder Verändern sinnlos und bescheuert erscheinen lässt, da ich doch altersbedingt jederzeit unbeweglich werden, erkranken oder gar sterben kann. Nicht die Angst vor dem Tod treibt mich um, sondern die mögliche Kürze meines Lebens blockiert mich beim Aufbruch zu neuen Taten. Dazu fühle ich mich von Gott ausgebremst bei dem Plan ab und an zu predigen (übrigens völlig zu Recht ausgebremst, das kommt noch dazu) und „gequält“ von der Frage wie ich mich überhaupt noch in die Gemeinde einbringen kann. Schließlich blockiert die große Ausgabe für eine anstehende sehr lange Reise meinen Tatendrang zu weiteren Buchungen. Unsere Finanzen sind glücklicherweise nicht unendlich dehnbar. Gott sei Dank stärkt mir Gott heute das Bewusstsein, dass ich in seiner Hand geborgen bin und ihm in dem allen voll vertrauen darf und kann. Das gibt mir neuen Mut und wirkt sich hoffentlich auch auf meinen Elan aus. Der Mut kommt schnell aber der Schwung kommt schwerer in Schwung 🤔☹️🤨. Ich bin dran (hoffentlich). Wie dem auch sei, das Leben geht mir ab jetzt leichter von der Hand. – Am Abend gefällt mir ein Beitrag über Tiere in Europa mit ihrer Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen. Ab und an ist diese sogar gekoppelt mit hilfreichen menschlichen Eingriffen. – Es geht früh ins Bett, der Schlaf ist fest, die Träume werden immer irrer. Sehr seltsam, finde ich.

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