Ein Steuerleben endet

Ich nehme heute die Steuerunterlagen meiner verstorbenen Eltern in Empfang – damit kommt für ihre Steuerberaterin eine jahrelange Tätigkeit zum endgültigen Abschluss. Ein wenig Wehmut kommt auf. Das Leben geht unerbittlich weiter. Tja … – Laura von Grün erhält ihre erste Vollreinigung in der Waschanlage und ich bin wieder einmal begeistert über ihren Wendekreis und besonders über das einfache Einlegen des Leerlaufs, den unser „alter“ ID 4 nur schwerlich akzeptieren wollte. Gut so. – Abends schwelgen wir in Erinnerungen an unseren Namibia-/Kapstadt-Urlaub vor sieben Jahren. O, war der schön! Es wird ein wenig spät, der Schlaf ist nett und voll bei der Sache. Die App vergibt einen Schlaf-Score von 72. Na denn.

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Old School

Heute starte ich eine Anfrage an die Telekom. Ich wähle den unerwünschten unüblichen Weg per E-Mail. Old school eben. Man muss lange suchen um eine E-Mail-Adresse der Telekom zu finden. Ich bitte um ein Angebot und verweigere mich der telefonischen Vielredner, die perfekt sind im Hervorheben der Vorteile und Meister im Verstecken der Nachteile in nacheordneten Nebensätzen. Nein, das will ich nicht! Überzeugt bin ich, dass mir keine Antwort, wenigstens kein Angebot, zuteil wird. Dann müsste ich wohl in den leicht säuerlichen Apfel beißen und zu Vodafone wechseln. Es wird mir immer ein Geheimnis bleiben weshalb es besser sein soll alte Kunden zu benachteiligen, dafür neue um so mehr in Sahne zu betten. Na gut, denn mache ich halt schweren Herzens bei diesen „Bäumchen-wechsle-dich-Spielchen“ mit, wiewohl ich sie echt ‚doof‘ finde. Aber wer fragt mich schon☹️. – Dankbar denkt ich an den Sonntag zurück und freue mich über Ruth in der Abendandacht. Alles ist gut. Es wird später, der Schlaf hat die Ruhe weg und agiert spät aber freundlich. Geht doch.

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Gott sorgt, warum nicht vertrauen?

Der Tag der Tage. Unzumutbar früh für einen Sonntag verlassen wir das Nachtlager, nehmen ein kärgliches Frühstück ein und begeben uns zur Gemeinde. Dort sind die Vorbereitungen schon im vollen Gange. Zwei Bonsais thronen auf Stehtischen links vom Rednerpult, eine verhüllte Skulptur links davon wartet auf ihren Auftritt, die Musiker proben frohgemut vor sich hin – Business as usual. Sehr gut! Der Gottesdienst gestaltet sich intensiver und bewegender als ich es je erwartet hätte. Die Ansprache ist persönlich und ermutigend. Die Fragen der Gemeinde im Anschluss sind lebhaft und interessiert. Ich bin von Gottes Handeln überwältigt und beschämt über mein mangelndes Vertrauen. ER macht alles gut – welch eine bereichernde Erfahrung. DANKE!!! – Noch muss die Aufregung abklingen, noch brauche ich Zeit zum Luftholen – da kommt die Mittagspause gerade recht. Wunderbar. Durch den überlangen Gottesdienst mit ausgiebigen Nachprogramm verschiebt sich unser Tagesablauf deutlich. Schnell kommt der Abend herbei, es ist draußen im Laufe des Tages deutlich kühler geworden, der Herbst ist offensichtlich eingetroffen. Wenn’s denn sein muss. Seufz. – Ein rotes elf Jahre altes Tröpfchen atmet erst durch und mundet danach prächtig. Klasse. Erneut gebe ich mich den Illusionen hin, es wird nur immer schwerer dabei den Verstand auf die Standspur und die Emotionen auf die linke Spur zu lotsen 😀. Noch gelingt es. So wird es wieder ein bisschen später, was auch den Schlaf mit einschließt. Gute, kurze Nacht, erfreuliches Ausschlafen.

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Sorgen um morgen

Wir holen die Altar-Deko von der Blumenhandlung ab und fahren zu unserer Gemeinde. Dort bereiten wir den Raum für den morgigen Gottesdienst vor, es ist nicht viel Arbeit, muss aber erledigt werden. – Im Anschluss erhält Laura von Grün ihre erste Wäsche und diese läuft viel entspannter ab als bei Tiger, ihrem Vorgänger. Der Leerlauf lässt sich gut einschalten viel besser als beim ID 4. Skoda ist schon gut. Im neuen Glanz wird Laurachen in der Garage aufgeladen – sogar das Überschussladen funktioniert wieder tadellos. Endlich. Toll. Aufatmen! – Die Mittagspause fällt recht lang aus. Jetzt gilt es das Tagebuch weiter zu führen. In der letzten Zeit bin ich doch ziemlich nachlässig geworden. Wenn ich an den Gottesdienst denke, wird mir ganz flau im Magen. Wird er zu kurz oder zu lang, ist die Thematik nicht zu speziell und spielt die Technik auch mit? Selten vorher war ich so aufgeregt – ob das ebenfalls eine Alterserscheinung ist? Nicht ausgeschlossen. – Abends faszinieren mich wieder die erfundenen Herz-Schmerz-Geschichten, obwohl trotz allem guten Willen die Ungereimtheiten und die schlampige Massenproduktion hinter jeder Ecke hervorlugen. Aber bewegend ist es doch – man muss nur den Logiksektor des Gehirns in den Leerlauf schalten 🤔😀. So wird es etwas spät und der Schlaf lässt sich Zeit. Na denn.

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Sonne, Brot und Kitsch

Die Sonne scheint und das Überschussladen klappt perfekt. Wunderbar. Foxi sammelt Kraft für die nächsten zweihundert Kilometer. Ich staune wieder einmal wie schnell ein Vormittag vorbeirauscht, wenn man etwas später aufsteht. Sagenhaft. Freunde schicken Grüße aus dem noch viel sonnigeren Griechenland, andere machen sich auf den Weg ins sommerliche Namibia und ich sitze hier und bereite mich auf eine Moderation vor. Es ist diesmal ein härteres Stück Brot und ich kaue ganz schön an dem Thema herum. Außerdem muss ich den Ablauf neu gestalten und mit der Unsicherheit leben, dass alles nicht passt. Dann ist das so. Ein flaues Gefühl im Magen bleibt, doch andererseits habe ich ja alles Gott anbefohlen und nicht geschlurt bei der Vorbereitung. So geschehe es, wie der HERR will. Dankbar bin ich für die Worte, die ich gefunden habe und den Segenszuspruch, der ER mir gezeigt hat. Am Abend verfolge ich nebenbei den Flug unserer Freunde in Afrikas Süden und erinnere mich supergern an unseren Namibia/Kapstadt-Trip. Heute wird es überaus sehr spät, denn ich lasse mich von gefühlsschwangeren kitschig ersonnenen Geschichten emotional aufputschen, was das Einschlafen aber nicht leichter macht. Dann ist das so. Schlaf-Score 61. Es geht bergab. Tja …

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Tschüß HomePod

Das Wetter macht alle Versuche das Überschussladen zu testen zunichte. Da ist kaum ein Überschuss zu verzeichnen, jedenfalls nicht in einer fürs Laden relevanten Höhe. Drinnen scheitern alle Versuche einen meiner HomePods zum Funktionieren zu überreden. Er will unbedingt auf den Elektroschott. Schweren Herzens stimme ich ihm zu, vor allem da ich im Internet keinerlei hilfreiche Hinweise finde um ihn wieder zum Arbeiten zu bewegen. So geht wieder eine nur teilweise sinnvolle Investition über den Deister. Seufz, unverschämt teuer, nur bedingt einsetzbar aber dafür relativ kurzlebig. Wahrlich keine Meisterleistung des angebissenen Apfels. Solche Experimente rauben viel Zeit und lassen mich mit der Frage was ich überhaupt heute getan habe, leicht zweifelnd zurück. So lasse ich wieder einmal meinen Gefühlen mit erfundenen Storys bei YouTube freien Lauf. Mindestens ebenso herzzerreißend wie unglaubwürdig. 😢. Der Tagesabschluss bringt keinerlei Überraschungen, selbst der Schlaf agiert durchschnittlich. Na denn.

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Mein Schlaf gewinnt 70 Punkte

Heute „sporten“ wir beide, ich allerdings nur daheim. Für Sonntag suche ich noch eine Sprecherin des Dialogs zwischen einer Hainbuche und einem Wacholder. Man lernt nie aus. Außerdem ist die Tontechnik für den Gottesdienst zu briefen. Beides gelingt im Laufe des Tages – Gott sei großer Dank. Ein Stein plumpst hörbar mir vom Herzen. Der nächste Gottesdienst ist eine Herausforderung für mich. Spätestens morgen wartet der Programmablauf auf eine vernünftige Reihenfolge. Das wird auch nicht leicht, fürchte ich. Wir haben drei Pastoren, einen ehrenamtlichen Prediger sowie einen Altpastor und dennoch gibt es Sonntage für die keiner von ihnen verfügbar ist – das werde ich, alter Mann, wohl nie begreifen. Ich, old school, bin der festen Überzeugung, dass das durch eine gute Planung vermeidbar sein müsste aber offensichtlich klappt es in der Praxis nicht 🤔🤨. Aha, is wohl so. – Am Nachmittag startet der erneute Versuch die Wallbox auf Kurs zu bringen. Im Router erhält sie „freie Bahn“, per Repeater soll ihre Verbindung Verbesserung erfahren und schließlich ist ein Update des Betriebssystems zu installieren. Die zahllosen Versuche für letzteres enden erfolglos bei 9%, dann geht nichts mehr, dann Abbruch bei 56%, dann 0%, dann – kurz vor dem Ziel – bei 98% (!) Schluss, wieder 0% und so weiter. Irgendwann in der Nacht läuft das Update tatsächlich bis 100% durch, wird installiert und ist fertig. Kaum zu glauben. Mal sehen, ob sich an der nicht vorhandenen Performance der Ladesteuerung bei Sonnenschein etwas geändert hat. Optimistisch bin ich nicht. – Jetzt ziehe ich mir ein paar bissige Kommentare über die Gas-Kathi rein und lese noch ein bisschen. Unser Land ist halt lieber rück- als vorwärts gewandt. Tja. Es wird ziemlich spät aber der Schlaf agiert zuverlässig. Allerdings fällt mein „Schlaf-Score“ von gestern 90 auf heute 70 – putzige neue App-Funktion: Mein Schlaf gewinnt 70 von 100 Punkten. Irre.

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Früher Vogel, schlaffer Wurm

Um kurz vor halb acht verlasse ich mein Nachtlager. Seufz. Erstaunlicherweise bin ich ziemlich munter. Pünktlich erreiche ich meinen Augendoktor und bin sogar als erster Patient an der Reihe. Das ist gut. Er findet die Ursache meiner „Nöte“ und berät mich sehr gut. Voll aufgeklärt und ganz zufrieden, nur mit dem Pupillenerweiterungshandicap versehen, geht es rückengeplagt (auch das noch) zum Auto mit meiner auf mich wartenden Chauffeurin. Mit einem kleinen Umweg fahren wir heim. Dort bin ich so müde, dass ich im Sitzen einschlafe. Früh aufstehen ist halt nicht meine Welt. Wir holen die Morgenandacht nach, nehmen für unsere Verhältnisse sehr früh unser Lunch ein und verschwinden zwecks langer, sehr langer Mittagsruhe. Das ist wohl nötig und tut gut. Währenddessen wird auch mein MacBook auf den neuesten Stand gebracht. Am Nachmittag dauert es dagegen eine „kleine Ewigkeit“ bis auch meine Uhr ihr Update installiert hat. – Die neue Software macht keinen schlechten Eindruck aber mein Segensspruch auf dem Ruhebildschirm des iPhones ist unlesbar verschwommen. Was soll den das??? Ich suche, probiere, mache, tue – und siehe da: eine kleine Schaltfläche bei „Anzeige und Helligkeit“, Untermenü „Immer eingeschaltet“ Schaltfläche „Hintergrund weichzeichnen“ deaktivieren und schon wird alles klar. So huldigen Entwickler noch im Berufsleben dem Versteckspiel. Dort kann das Kind im Manne oder der Frau sich voll entfalten. Seufz. – Abends fahren wir zu ‚Bibel und Brot‘ und begleiten die Hagar auf einem Teil ihres Lebensweges. Es entsteht eine lebendige und erkenntnisreiche Diskussion – starke Stunde. Der Abend verlangt nach einer baldigen Bettruhe, dennoch wird es normal spät. Der Schlaf holt Versäumtes kräftig nach und sein Traumkumpel hält sich ein ganz klein wenig zurück. Nette Nacht.

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