Was bin ich wieder anspruchsvoll

Meine Zeit, bin ich heute noch müde. Frisch und munter macht sich meine Allerliebste zu ihrem Sportprogramm auf, während ich mich noch in frühtaulichen Vormorgenrötezeiten wähne. Viel zu spät verlasse ich mein molligwarmes Nachtlager. So verschiebt sich alles nach hinten und der Mittag kommt viel schneller als erwartet. Selbst schuld, seufz. – Wo kommt bloß der viele Staub im Schlafzimmer her? Ich kapiere einfach nicht wie er sich nach kurzer Zeit so entfalten kann. Weg mit ihm – bis bald 🤨. Seufz. – Jetzt noch fix Holz für’s abendliche Feuer holen, meine Liebste sortiert unseren Stapel neu: links das Nadelholz, rechts die Laubgehölze. Erstere lassen sich leichter entfachen, letztere haben einen höheren Heizwert. – Endlich sind die Handinhand-Reisen online. Mit nachlassender Begeisterung sehe ich sie durch. Ich finde keine, die meine Leistungswünsche mit meinen Preisvorstellungen auch nur annähernd in Einklang bringt. Schade. Das wird wohl keine Spontanbuchung. Auch andere Anbieter richten sich offensichtlich an Menschen mit höherem Budget. Warum bin ich bloß so anspruchsvoll? Eine Kreuzfahrt ohne Balkonkabine kommt mir sehr suspekt vor, weil ich dann in den Kampf um zwei Liegestühle in den zwangsläufig begrenzten Plätzen auf dem Oberdeck eintreten müsste. Außerdem fühle ich mich total eingesperrt wenn ich nicht wenigstens ein größeres Fenster öffnen kann. Langstrecken fliege ich nur in der Businessclass, weil man dort richtig liegen kann und die WC-Frage zufriedenstellend geklärt ist. Dafür muss ich aber angesichts unserer Einkünfte auf ein oder zwei weitere Reisen verzichten. Tja, dann ist das so lange sparen und weniger reisen. Meine eigene Schuld, meine eigene Entscheidung, keine Frage. Für meine Ansprüche habe ich zu wenig Einkommen bzw. für mein Einkommen zu hohe Ansprüche 😉. Es gibt halt solche seltsamen Typen, die lieber nicht reisen als sich zehn Stunden lang in eine enge Sitzreihe zu quetschen. C’est moi. Mitunter verstehe ich mich selbst nicht😀 aber übergehen will ich mich auch nicht. – Es wird normal spät und der Schlaf lässt sich Zeit bis er ein halbwegs akzeptables Ergebnis liefert. Nun denn.

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Luxuswild

Unser Autohaus meldet sich – schau mal einer an. Wir vereinbaren einen TÜV-Termin erst im November (!). Das Geschäft scheint gut zu laufen. – Unsere Freunde melden sich von der Rückreise, die Bahn transportiert sie von Frankfurt nach Hause. Schön für sie. So schnell geht ein Urlaub vorbei. – Mein Schwager fragt an ob wir an einem Wildmenü im Heidekrug interessiert seien. Ich schaue mir die Preise an und lehne bedauernd ab. Die Qualität dort ist zwar einwandfrei, der Service echt gut aber mein Portemonnaie ist dafür etwas überfordert, es ist mir deutlich zu viel. Außerdem spendiert der Wirt selbst bei diesem Niveau noch nicht einmal ein Verdauerli nach dem Essen. Das Gashhaus-Ambiente hält, am Rande bemerkt, mit den Preisen inzwischen nicht mehr so ganz mit. Andererseits ist das ja ab sofort ein Problem anderer Leute. – Am Abend machen wir uns auf zu „Bibel und Brot“. Die selbstgemachte Kräuterbutter ist wunderbar gelungen, zu Weißbrot mundet sie perfekt. Das anschließende Gespräch dreht sich um Jakob und die Himmelsleiter die auch Himmelstreppe übersetzt werden kann. – Daheim nimmt ein ganz normaler Abend seinen Lauf, nur, dass ich extrem spät mein Seniorenbett beehre. Unruhige Nacht – warum auch immer.

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Konditionsbefreit

Wir wollen einen TÜV-Termin vereinbaren, melden uns bei der Werkstatt und warten auf den Rückruf. Warten, warten, … Seltsamer Service. – Am Nachmittag befestige ich zwei Haken an unserer Hauswand und ziehe den Rosenbogen, der bei uns ein Weinbogen ist, zurück in eine halbwegs aufrechte Stellung, gesichert durch mehrere Drähte – hoffentlich nicht zu dünne, denn der Wein drückt ganz schön kräftig in die Gegenrichtung. Wir werden sehen. Danach bin ich so fix und alle, dass intensives Durchschnaufen geboten ist. Liegt es am Herzen? An nicht vorhandener Kondition? Der Blutdruck ist nach kurzer Zeit völlig normal nur das Luftholen geht munter rein und raus. Eine kleine Zeit später ist alles nahezu okay und ich kann Mr. Shorty reinigen, erstaunlicherweise ist er gar nicht so verschmutzt wie vermutet – das wird wohl am fehlenden Regen und seiner 4-Tage-Woche liegen 😉. Jetzt noch ein wenig die Rasenkanten schneiden, nur um zu prüfen wie groß der Bewuchs ist, dabei fallen nebenbei die von mir so ungeliebten Brennnesseln dem Messer zum Opfer. Das ist sehr gut. – Nach meiner Abendandacht lasse ich mich von ebenso beeindruckenden wie gefakten Storys faszinieren. Wenn die nur wahr wären, seufz, jedoch das Leben ist nicht so. Mein schlichtes Gemüt fährt offensichtlich auf solchen Shit ab. Altersmilde gepaart mit Harmoniesucht und einer Prise Gerechtigkeitssinn – jenseits von Gut und Böse? Emotionsschmeichler und Gefühlsschleimer sozusagen. Mein Schlaf mag solche Märchen offensichtlich ebenfalls und erzielt bei meiner App 78 Punkte. Feine Serie 🤔😀😇!

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Erntedank, paffen und langweilige Saurier

Ich bewundere den Erntedanktisch, der, obwohl das Deko-Team dieses Jahr nicht verfügbar war, dennoch prächtig gelungen ist. Sehr schön anzusehen! Die Predigt handelt von der Markusstelle, die vom Segnen der Kinder durch Jesus berichtet. Alles in unserem Leben, sogar das Leben selbst, ist von Gott geschenkt. Nachdenkenswert. – Im Anschluss gibt es eine Kartoffel- und eine Kürbissuppe, Mutige mischen beide zu einem neuen Geschmackserlebnis – ich gehöre nicht dazu. Die Sonne lässt sich noch einmal blicken und ich begebe mich auf unsere obere Terrasse, die sogenannte Lounge. Dort genieße ich zwei Zigarillos – weshalb hat man danach nur so einen ekligen Geschmack im Mund 🤔😉😇? Das Rauchen, ab und zu, selten mal paffen, zähle ich zu den, zugegeben schädlichen und doch Genüssen solange ich es tue – nur danach fühlt sich der Rachenraum wie mit kaltem Rauch tapeziert an. Vielleicht paffe ich deshalb so wenig obwohl ich gern „wider den Stachel löcke“. Wie sang Biermann so treffend: „was verboten ist, das macht uns gerade scharf.“ Wenn es zutrifft lässt sich allerdings die These ‚der Mensch sei im Grunde genommen gut‘ schwerlich aufrecht erhalten😀. – Nachmittags hören wir die Predigt aus Bremen an, die man auch freundlicher formulieren könnte ohne dass sie ihre klare Aussage verlieren würde. Aber der gute Olli ist halt so. Ich mag seine Inhalte und da nehme ich die Verpackung eben hin. – Der Abend kommt und geht, wie er es so macht. Die neueste Saurierfolge in Terra X vermittelt mir den Eindruck als hätte man sie aus Reststücken anderer Folgen zusammengefügt. Nun ja. Es geht relativ früh aufs Seniorenlager und der Schlaf erzielt 84 Punkte. Nachvollziehbar.

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Gebet hilft. Toll!

Je kürzer der Morgen, desto länger der Schlaf. Keine Frage. Wie schon oft festgestellt, ist der Vormittag dann arg gestutzt. Tja. Meine Allerliebste ist zwecks Erntedankfest-Deko unterwegs und ich turne irgendwann ein wenig herum. Mein Rücken liebt das. Kurz vor dem Lunch schaffen wir sogar noch die gemeinsame Morgenandacht. – Im Laufe des Nachmittags quälen mich existenzielle Fragen. Habe ich überhaupt noch eine Aufgabe? Wie überwinde ich meine Trägheit? Ja, ist mir klar, agile Mitmenschen geben darauf simple Antworten, doch so einfach ist das psychisch nicht. Es reißt mich hin und her. Sind das Anfänge von Altersdepressionen? Mag sein, ich hoffe es aber nicht. Es kommen Zweifel hoch, nicht am Glauben, keineswegs, sondern eher am Sinn des restlichen Lebens, wie lang das wohl noch dauern mag. Gott sei Dank habe ich einen Heiland dem ich das alles sagen darf. Gott sei Dank gibt es den direkten Gebetskontakt mit ihm. Danach und nach der persönlichen Abendandacht geht es mir wieder viel besser, geradezu gut. Danke, HERR, für die Hilfe, den Zuspruch! – Bei einem flackernden, wärmenden Kaminfeuer im Kachelofen lassen wir den Abend ein- und ausklingen, youtuben und lesen dabei. In später Nacht packt mich ein, einem Krimi nachempfundenes, unverschämt langes „Lore“-Story -Video so, dass ich es bis zum Ende verfolgen will/muss. Es wird dabei sehr, sehr spät. Je oller, je sensibler trotz einer klaren Sicht auf die Ecken, Kanten und Löcher dieser Fake-Story. Rührend, vorausgesetzt man kann über offensichtliche, inhaltliche Fehler hinwegsehen. So wie ich eben. Der Schlaf ist tief, kurz und fest – meine App vergibt 74 Punkte 😀. Geil, früher habe ich meine PCs beurteilt, jetzt versuchen sie das bei mir😉.

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Erntedankvorausschattenwurf

Ein Blumentransport prägt den Vormittag. Am Sonntag wird in unserer Gemeinde Erntedank gefeiert, eine Woche früher als üblich. So ist das eben bei uns 😉, wir sind halt VEBs: Very Early Birds. Wir holen den Altar-Deko-Strauß, zwei Hortensienbeisteller und vier Kürbisse in der Blumenhandlung ab um sie in unserem Gottesdienstraum für die Dekospezialisten bereitzustellen. Dann zerren und zurren wir die Stehtische des letzen Sonntags wieder von der Bühne zu ihrem Stammplatz im Foyer. Geschafft. – Daheim vernachlässige ich meine sportlichen Aktivitäten – es droht die Gefahr einer diesbezüglichen Schlurigkeit, ich muss aufpassen! – Eine Rechnung vom Internetanbieter erinnert mich an die dringend nötige Umstrukturierung meines Abos mit viel zu umfangreichen Leistungen, die ich nie in Anspruch nahm aber fleißig bezahlte. – Die Telekom hat sich bis heute auf meine E-Mail nicht gemeldet und wird es wohl auch künftig nicht tun. Nichts anderes habe ich erwartet. Seufz. So bereite ich mich geistig-moralisch auf einen Wechsel zu Vodafone vor – will ich das wirklich? Schauen wir mal. – Einem stillen Abend folgt eine späte Nachtruhe, begleitet von mancherlei Träumen, quasi im übergangslosen Wechsel vom Dösen ins Schlummern zum Schlafen und zurück. Meinetwegen.

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Senfkorn, Sauerteig, Pforte

Die Sonne scheint noch ein wenig und wir nutzen sie, um Foxi mit ein paar Kilowatt zu laden, schönes Wetter muss man nutzen. Daneben poste ich noch einen Tagebucheintrag. – Nachmittags bereiten wir uns auf unseren Rotweinhauskreis vor, lesen die Texte, stellen den vergorenen Traubensaft bereit und stellen das Holz für den Kachelofen bereit. Das Thermometer signalisiert 19 Grad und das kommt mir arg frisch vor. Während meiner Abendandacht heizt meine Allerliebste an und die Raumtemperatur beginnt ihre Aufwärtsentwicklung. Es wird kuschelig. – Wir sind eine kleine Runde, gerade mal zu sechst und tauschen uns munter aus. Wir denken über das enorm wachstumsfähige Senfkorn, den erstaunlich einflussreichen Sauerteig und eine schmale Pforte nach. Klasse. Der im Anschluss genossene Weißwein ist nicht übel aber ich bin wohl dabei etwas zu großzügig mit mir. Muss das wirklich sein? – Den restlichen Abend verbringe ich mit einem Krimi, der durchschnittlich spannend aber von den agierenden Personen her recht interessant ist. Der Preis der Lektüre siedelt leider am oberen Rand dessen, was ich mir dafür zumuten will. Der Schlaf ist weinbedingt ungewöhnlich rauschig, erreicht aber nur 65 Punkte ☹️. Tja.

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Senioren auf Tour

Meine Liebste sportet, ich darf ein wenig ausschlafen. Doch die Zeit huscht vorbei und plötzlich, völlig überraschend, ist es zwölf und wir müssen los zum Seniorenausflug unserer Gemeinde. Bei mir wird es ziemlich eng aber ich treffe gerade noch rechtzeitig am Abfahrtsort ein. Drei ältere Semester sollte ich mindestens mitnehmen, doch schließlich fahren wir zu zweit. Ein kleiner Groll schleicht in mein Herz, denn so hätte ich mir die Tour sparen können, wir zwei wären auch woanders noch untergekommen. Aber das wunderbare Wetter versöhnt mich, ebenso die Plauderei während der Fahrt und nicht zuletzt das Mühlenmuseum in Gifhorn. Ich war jahrzehntelang nicht dort, mal abgesehen von Kurzbesuchen am Rande, und staune über die Vielfalt der Mühlen, die guten Erklärungen und besonders über die Halle mit beeindruckenden Modellen sowie grundlegenden Informationen über Mühlen weltweit. Faszinierend. Im Anschluss an die Besichtigungstour begeben wir uns zur Evangelischen Gemeinschaft, werden perfekt bewirtet, treffen die dortigen Geschwister im Glauben und laben uns an Kaffee, Kuchen und Brötchen. Die Gifhorner berichten über ihre Arbeit und die Geschichte der Gemeinschaft, dann geht es heim. Prima Nachmittag. Der Abend dient der Erholung und Entspannung, wie sollte es anders sein, halt altersgerecht 😉😇. Der Schlaf erreicht 74 Punkte🤔😀, muss also ganz gut gewesen sein🤨. Gut zu wissen, liebe App.

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