Zeitversatz

Wie wohltuend kann es sein unendlich lang auszuschlafen. Heute ist es nötig. Nun ja, ‚unendlich‘ trifft es nicht ganz aber ich lasse mir schon gewaltig Zeit mit der Bettentwöhnung 😇. Dann noch schön duschen und jetzt ist es fast Lunch-Zeit. Meine Allerliebste bricht dennoch gleich nach der „Fast-Mittagsandacht“ 😉🤔 auf, um in der nahegelegenen sogenannten Großstadt einiges zu erledigen. Gegen zwei ist sie wieder zurück als sich so langsam der Appetit für eine kleine Mahlzeit bemerkbar macht. Es folgt die Mittagsruhe, die sich logischerweise länger als gewohnt hinzieht. Wer kann, der kann. – Abends fahren wir zum Hauskreis in den Nachbarort, disputieren über Verführung, Glaubenskraft und den Job eines Sklaven mit etlichen Windungen und Wendungen. Recht nett. Im Anschluss werden wir perfekt beköstigt, angesichts des gestrigen Traubensaftkonsums verzichte ich heute auf dieses vergorene Genießerprodukt. Nur nicht übertreiben! – Wieder daheim lasse ich mich ein wenig treiben bis ich ziemlich spät im Seniorenbett ‚lande‘. So ist es halt manchmal. Der Schlaf setzt nicht sofort ein, kommt aber schließlich tief und fest. Die Bewertung entfällt alldieweil mein Uhr-Akku Strom bunkern muss. Ohne Saft keine Kraft.

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Überraschungsgast

Mitten im schönsten Morgenschlaf klingt es „ding“ und „dong“. Da hat sich jemand geirrt!? Wer stört? Wo bin ich? Wer bin ich? Jetzt ertönt auch noch die Videoklingel. Was um aller Welt … was passiert, warum, weshalb, wieso? Zu meinem Glück ist meine Allerliebste morgens viel schneller auf dem Damm. Sie springt auf, zieht sich etwas über und geht zur Haustür, während ich noch versuche erste klare Gedanken zu fassen. Draußen steht der Monteur mit dem wir heute um diese Zeit einen Termin vereinbart haben. Er ist pünktlich. Wir dachten er käme erst morgen. Fataler Irrtum. Langsam, ganz, ganz langsam fasse ich mich, komme in der Realität an und zelebriere ein kurzes Waschritual bis ich irgendwann, deutlich später, einsatzbereit bin. Ich bewundere meine Lebenslangpartnerin für ihr sofortiges Umschalten vom Schlaf zur Aktion. Mein physisch-psychisches Hochfahren aller körperlichen und geistigen Systeme ähnelt eher Windows 95 während sie wie ein aktueller Mac sofort einsatzbereit ist. Stark. Der Techniker hat seine Inspektion abgeschlossen, meine Hochaktive ist schon längst zu ihrer Sportstunde entschwunden, als ich ihn kennenlerne und beim Abschied noch schnell ein Trinkgeld in die Hand drücken kann. Irrer Tagesbeginn. – Den Vormittag hänge ich ziemlich durch, erst die Mittagsruhe stellt sich das innere Gleichgewicht ein. – Am Nachmittag tauschen wir uns in der Gemeinde über Bibeltexte aus. Die Diskussion stellt sich fraglos als lebhaft dar. Nette Runde. – Abends besuchen uns Freunde um ein paar Abläufe für den nächsten Seniorentreff abzustimmen. Wir genießen ein superleckeres Quiche, das der kochbegabte Teil unserer Zweierbeziehung mit mancherlei Aufwand „gezaubert“ hat. Danach klären wir alles was zu klären ist. – Wir leeren schließlich noch die Gläser, entspannen ein klein wenig, um schließlich ins Bett zu fallen. Der mittels Alkohol verstärkte Tiefschlaf erzielt 82 Punkte. Gesund ist das trotzdem nicht. So ganz blickt die App wohl doch nicht durch 🤔!

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Sorgfalt, Sicherheit und Wolken

Unsere Banken, die EU, die Bundesregierung oder wer auch immer hat nur unsere Sicherheit im Sinn. Deshalb wird ab sofort bei Überweisungen der Empfängername mit der IBAN abgeglichen. Komisch, ich dachte bis dahin, dass das zu den einfachsten Sorgfaltspflichten jeder Bank gehöre. Offensichtlich nicht. Jetzt wird uns dieses eigentlich Selbstverständliche als besonderer Sicherheitsgewinn verkauft. Schwachsinn, dafür ist es allerhöchste Zeit und eine Schande, dass es bisher nicht so war – wenigstens eine simple oberflächliche Prüfung hätte ich längst erwartet. Niente, nichts, erst ab jetzt wird das kontrolliert. Immerhin 🤔😠. Meine Banking-Software ist offensichtlich auf der Höhe der Zeit und bietet ein kostenpflichtiges Update an, leider mit dem Hinweis, dass noch nicht ganz feststehe wie Banken diese Aufgabe in ihrer eigenen Software verankert haben. Weitere, hoffentlich kostenfreie, Updates könnten kurzfristig folgen. Weshalb reagieren Banken, Behörden oder andere Institutionen immer erst in letzter Sekunde auf lang feststehende Änderungen? Bürokratie und Schlamperei sind schon ein echt geiles Pärchen 😉😀 – Familienname ‚Bürgerfreundlichkeit‘? Nein? Oder doch? Wohl eher doch! Ich bezahle also brav die nötige Softwareanpassung, lade sie herunter, die Glasfaser bewährt sich dabei, installiere das Teil, tausche einen vorläufigen Lizenzschlüssel gegen einen endgültigen, freue mich über die Bürokratie in der sogenannten freien Wirtschaft, bin baff, dass die Version einwandfrei funktioniert, hoffentlich nicht nur bis zur ersten Überweisung. Es bleibt spannend. – Das Turnen beseitigt mein Ziehen im Rücken, ich hole Holz, das wir heute nicht verheizen werden und registriere den einen Liter Regen pro Quadratmeter. Viel ist das ja nicht. – Die ewig gleichförmige Handlung der Rosenheim-Cops lässt mich kalt und so wende ich nicht erneut den Fake-Storys zu. O, wie erschütternd, o wie ergreifend und o welch ein ewiger Sieg der irdischen Gerechtigkeit! Es macht Freude sich in einer Parallelwelt zu bewegen, bedauerlicherweise auf illusionären Wolken gebaut 😇🤔. Es wird normal spät und der Schlaf setzt spät ein. Eine viel zu kurze Nacht beginnt.

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Haircut

Als erstes stehen unsere Haare auf dem Programm. Sie haben sich gut entwickelt und verlangen nach Stutzung. Früh am Tag kommt unsere Friseurin vorbei. Die Wolle auf dem Kopf wird kürzer und der Berg auf dem Boden größer. Ich liebe eine externe Bartpflege, unter anderem weil ich mich beim Spiegelumdenken im Detailschnitt nicht leicht tue. Das Ergebnis finde ich gut, obwohl ich mich mit längeren Haaren (Kopf und Bart) auch mag 😉😇. Deshalb halte ich die Abstände zwischen zwei Kürzungsaktionen möglichst lang. – Mein Tagebuch hat Nachholbedarf und ich schließe bis gestern auf. Weshalb führe ich es eigentlich? Genau genommen nur weil es Spaß macht und ich, hoffentlich, mir irgendwann die Zeit nehmen werde um mich zurückzuerinnern. Schreiben ist fun. – Ein stinknormaler Abend führt schließlich ins Seniorenbett. Gute Nacht.

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100 Jahre Ohof

Kurz nach dem vielzitierten Frühtau zwängen wir uns in Foxi hinein. Heute darf er mal eine längere Strecke rollen um dem ewigen Stadtverkehr zu entfliehen. Wir erreichen unser Verbandszentrum und treffen auf eine große Menge Menschen, ergattern gerade noch einen Platz in der letzten Reihe. Das ist gar nicht mal so schlecht, denn hier dröhnen die Lautsprecher nicht so heftig. In Ohof beschleicht mich immer der Verdacht, dass ein leicht hörgeschädigter Techniker die Aussteuerung managt. Uns erwartet ein vielseitiger Gottesdienst, eine schlichte aber würdige Jubiläumsveranstaltung mit einem eindrucksvollen Redner samt starker Botschaft. Um so enttäuschender, dass ich dabei dennoch fast einschlafe. Wenn mich selbst ein inhaltsreicher, humorvoller Vortrag kaum wach halten kann, muss mich die Aufstehzeit schwer angeschlagen haben. – Statt der von mir erwarteten Konferenzsuppe gibt es hinterher ein kostenloses Reisgericht mit einer kalten, interessanten Sauce. Ich denke an das Wort vom Pferd und vom Maul, bin zufrieden und dankbar. Wir kommen gut und behütet wieder daheim an, ich falle ins Bett und merke kaum, dass mich meine hochaktive Nebenliegerin für ein 70er-Jubiläum der Methodisten verlässt. Die Frau kann was ab. Respekt! – Mühsam erhebe ich mich deutlich später, bereite mir ein nudelreiches Fertigsüppchen zu als Ergänzungsmenü zum Reis und verbringe einen ruhigen Nachmittag. – Abends fasziniert mich die Terra-X-Sendung über den chemischen Beitrag des Wassers zur Kochkunst, so gut gemacht, dass ich sogar mein eBook aus der Hand lege 🤔😇. – Den restlichen Abend lasse ich dahinziehen bis sich die Augenlider neigen und der Ruf des Seniorenbettes unüberhörbar herüberschallt. Die Nacht heimst völlig zu Recht 78 Punkte ein 😀. Woll!

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Seltsamer Song – aber lustig

Es ist ungewohnt am Samstag in meiner Gemeinde den Staubsauger zu schwingen. Aber was bleibt mir übrig – ich wollte es so und dann ist das so. Ich höre dabei Roger Liebi zu, ein interessanter Vortrag obwohl er nach meiner Meinung am Thema vorbei geht. Seine Hinführung erstreckt sich auf anderthalb Videos bis er endlich ein halbes Video lang echt zur Sache geht. Doch die Ausführungen sind so interessant, dass sie solche „Nebensächlichkeiten“ toppen 😀😉. – Die Mittagspause verspätet sich, ist dafür jedoch lang und intensiv. Prima. – Der übrige Tag plätschert so dahin, abends versucht die Tochter eines Feuerwehrmannes ohne Anzünder ein Kaminfeuer zu entfachen. Natürlich erfolgreich, was sonst? Das müssen die Gene sein! Mich freut es. Mit vergorenem glühendem Traubensaft kommt jetzt auch noch innere Wärme hinzu. Wunderbar. Den Song von Fredl Fesl „Mein Weib will mich verlassen“, den ich gern höre, kann ich inhaltlich überhaupt nicht bestätigen. Genau die gegenteilige Aussage käme der Realität am nächsten. Lustig ist der dennoch. So unterschiedlich sind wir Menschen halt. Der Schlaf will nicht so recht kommen und der Morgen kommt viel zu früh. Nicht gut.

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Tag der deutschen Einheit

Wir gedenken in aller Ruhe der deutschen Einheit, einem ganz besonderen Geschenk Gottes an unser Volk. Wenn ich so sehe wie unsere Dankbarkeit aussieht, wird mir eher unwohl. Die Kirchen versuchen Gottes Wort in vielerlei Weise zu verdrehen, seinen Sinn umzukehren oder alles Unangenehme an die Seite zu stellen. Die Tötung ungeborenen Lebens schreitet „munter“ fort. Dem Islam wird ein breiter Raum eingeräumt, zunehmend sogar in seiner Aggression gegen Gottes ureigenstes Volk Israel. Umfragen zeigen eine Sanktionswilligkeit meines Volkes gegen Israel während man die „armen“ Terroristen im hohen Maße bedauert – irgendwie hat man vergessen, verdrängt oder zur Seite geschoben, dass diese armen „Zivilisten“ mit großer Mehrheit die Hamas gewählt, gefördert und ihnen zugejubelt haben. Die Mörder wurden und werden dort nach wie vor gefeiert – Unschuld sieht anders aus. Es stinkt mir gewaltig wenn man die Freilassung von Geiseln in aller Welt rühmt obwohl schon die Geiselnahme selbst allerhöchstes Unrecht war, ist und bleibt. Es ist niemals gut Gottes Augapfel anzugreifen – unser Volk kann ein leidschweres Lied davon singen, doch wir haben wohl nur wenig dabei gelernt. Schade. – Abgesehen von diesen unnützen politisch/geistlichen Erwägungen gammel ich so durch den Tag, turne, lese, schaue Videos und unterhalte mich ausgiebig mit meinem Gott und Herrn, was dringend notwendig ist. Es wird ausgesprochen spät, weil ich noch ein langes Filmchen unbedingt bis zum Ende verfolgen will. Der Schlaf ist danach tief und fest. Fein.

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Rückenfrust

Eigentlich will ich heute in meiner Gemeinde saugen. Ich bin aufbruchsbereit. Dann fährt mir eine eigentlich völlig normale Körperfunktion in die Parade, die Auswirkungen auf meinen Rücken hat. Ich liege erst einmal lang im Bett, bewege mich danach nur humpelnd fort, falle nach dem Lunch direkt ins Bett und turne nach der Mittagsruhe. Saugen ist allerdings heute nicht mehr drin. Ich bin erschüttert. Selbst meine Abendandacht verlagere ich ins Wohnzimmer weil mein Rücken dem eigentlich bequemen Sessel im Salon nicht sehr freundlich gesinnt ist. Abends kann ich wieder fast normal laufen, bis auf das Ziehen in der linken Seite. Merde. Ich lese und schaue Videos, was sonst? Ist das jetzt der Lohn meiner Faulheit? Warum bessert sich nichts, wird eher minimal schlechter? Weshalb bleiben alle Versuche abzunehmen erfolglos? Frust pur. Es wird ein wenig später, der Schlaf lässt sich wieder Zeit. Ist mir wurscht.

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