Windoofs und Macke – armer Steve

So ganz langsam bewegt sich Apple auf das Windoofsniveau zu. Ob in absehbarer Zeit Windoofs und Macke eine Verbindung eingehen? Auf einmal habe ich einen Dokumentenordner von 400 GB Größe mit Einzeldateien von roundabout 100 GB. So ein richtig fetter Datenblock, der sich weder orten noch löschen lässt. Guter alter Steve, das waren noch Zeiten … Ansonsten geht mir endlich ein erstes Licht zum Text der morgigen Bibelstunde auf. So ist das also, ist doch echt stark. Ich blicke etwas optimistischer in die Zukunft. Es ist immer wieder toll, wenn Gott mir die Augen öffnet. Ist aber auch nötig.

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Erkenntnisse und Realitäten – zwei Paralleluniversen

Heute fällt für mich das Verteilen von kleinen Trostschriften zum Ewigkeitssonntag vor dem Friedhof aus. Ich habe mir Schonung verordnet in der Hoffnung am Dienstag die Bibelstunde halbwegs gesund leiten zu können. So höre ich den guten alten Olaf aus Bremen. Und der hat mir wirklich viel zu sagen. Es gelingt ihm die Fragen zu beantworten, die ich schon immer – bewusst und unbewusst – mit dem Begräbnis des Mose hatte. Klare Botschaft, verständlicher Inhalt und gute Auslegung – so soll eine Predigt sein. Ich bin sehr angetan. Am Nachmittag höre ich mir die Predigt in meiner Gemeinde online an und bin nicht ganz so angesprochen, was aber nicht an der Predigt liegt, auch nicht am Pastor – jedoch hatte ich kurz zuvor selbst eine Bibelstunde zu einem ganz ähnlichen Thema gehalten und lebe noch ganz in den Inhalten – so ist die Predigt eher eine Wiederholung dessen. Was aber nicht schädlich ist, eher im Gegenteil, denn Auferstehung ist zweifellos ein ganz wesentliches Thema. Ein Sonntag und geistliche Themen, das passt gut zusammen. Wobei, so ganz nebenbei, auch ein Krimi nicht zu kurz kommt. Außerdem stellt sich die Erkenntnis ein, dass ich zu viel bestelle. Erst entsorge ich den ganzen Kram vor der Renovierung und dann kaufe ich wenig später neue Raumfüller. Das passt nicht zusammen. Gar nicht.

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Von Säuen, Dauerstütze und einer umziehenden Technik

Ich baue unsere Regale auf, die CDU führt Gockelschaukämpfe, sorry eine Henne ist auch dabei, durch. Dabei finden sich immer wieder Säue, die man prima durch ungezählte Dörfer treiben kann, auch gut. Die SPD weint über Hartz IV und liebäugelt mit irgendeiner Art von Bürgergeld. Die Grünen wollen das bedingungslose Grundeinkommen, sozusagen eine Grundrente ab 18, da bleibt nur die Hoffnung auf eine total schnelle Automatisierung aller Lebensbereiche in Kombination mit einer Robotersteuer, die die Einkommenssteuer weitgehend ablöst. So könnte sich das eventuell rechnen. Oder auch nicht. Wer weiß das schon? Abends zieht unsere Technik mit mir in ihr künftiges Domizil. Abbauen, aufbauen, anschalten, alles funktioniert. Das erlebe ich selten. Ich staune.

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Shortcuts

Meine Arbeit als Möbeltransporteur macht mich fertig, obwohl es eigentlich gut von der Hand geht. Erkältung ist eben echt hinderlich. Heute lerne ich die Shortcuts meines iPhones kennen. Vorsichtig taste ich mich heran und lerne das eine oder andere. Jetzt kann ich auch Osram-Steckdosen von Siri ein- und ausschalten lassen. Ist echt cool. Es klappt allerdings nicht immer und so ist wohl noch ein wenig Recherche unvermeidlichkeitsbar. Wie so oft bei unseren Rechenknechten. Die Selbsterklärbarkeit ist ein Phänomen an dem die Hard- und Softwarespezialisten offensichtlich verzweifeln oder es mit aller Kraft zu meiden versuchen. Da heißt es dann durchwurschteln. Meistens klappt es. Und wenn nicht? Cool bleiben, drüber schlafen, neu probieren.

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Möbelbauerglücksmoment

Heute trotze ich meinem grippalen Infekt und stürze mich auf die Einzelteile unseres Eckschranks. So ein Möbelzusammenbau ist immer wieder ein Erlebnis. Die eckige Form ist für mich ein Novum. Auf jahrelanger Erfahrung basiert das Wissen, dass eine Liegendmontage erhebliche Vorteile bietet. Interessant, dass hier die Seitenteile schräg zulaufen und der Boden zwischen ihnen in der Luft schwebt. Problemlos lässt sich das Dach montieren. Die zwei Rückwände laufen an den Außenseiten und oben in einer Rille, unten werden sie geschraubt. Das Montagesahnehäubchen ist das hölzerne Mittelstück zwischen ihnen. Die Rückwände müssen in dem Teil in jeweils eine Rille eingefädelt werden, dabei müssen zwei Befestigungsnippel des Daches gezielt in zwei Löcher des Mittelstücks eingeführt und fixiert werden. Ebenso ist das Mittelstück beim Schieben unten anzuheben, damit zwei Nippel von ihm in die Löcher im Bodenteil eingeführt werden können. Klingt kompliziert und ist es auch. Dabei hebt sich trotz liegender Position das Dach an, die Rückwände rutschen ein bisschen raus aber unten passt alles. Was nun? Ich vertraue der guten alten Gravitation, richte den Eckschrank auf und siehe da die Schwerkraft zieht das Dach nach unten, die Rückwände landen in der Rille und ich fixiere sofort das Dach am Mittelstück. Wow. Manchmal bin ich echt gut.

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Heilende Hamburger

So eine anklopfende Erkältung ist echt lästig. Man weiß nie ob sie sich nur auf ein kleines Intermezzo eingestellt hat oder einen längeren Besuch plant. Und so lutscht man brav seine Tabletten, gießt sich die heilende Brause hinter die Binde und lauscht entsetzt auf seine eigene Stimme, die sich irgendwo aus einem tiefen Keller den Weg bahnt und dabei das Halsinnere zerschrappt. Geht es mir jetzt besser oder nicht? Eigentlich sehnt sich mein Haupthaar nach einer Wäsche – aber nasse Haare sind erfahrungsgemäß ein beliebter Turbo für derartige Infektionen. So ziehe ich mich zurück vertrauend auf die Heilkräfte der „Hamburger-Ruhelage“, mit meinem Sofa unten, der Kuscheldecke oben und mit mir mittendrin. Schnief!

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Einsichten

Es gibt so Tage … In mir hat heute feinfühlig die Einsicht Platz ergriffen, dass es für mich, als in der Wehner-Strauß-APO-Polemik Aufgewachsenen, an der Zeit ist, über meine sprachlichen mitunter kräftig durchscheinenden Elefantenfüße Filzpantoffel überzustreifen. Die krassen Töne haben sich, so habe ich erkannt, aus der Umgangssprache in die sozialen Medien, vor allem in bestimmte Foren zurückgezogen und fristen dort ein vielverachtetes Dasein. Ich befürchte jedoch, dass selbst pantoffelbewehrte Elefantenfüße in Porzellanläden nicht völlig konfliktfrei agieren können. Insofern kann ich für die Vergangenheit nur für zu feste Tritte um Pardon bitten und künftig zu bedenken geben, dass nicht ich sondern nur weiche Filzpantöffelchen agieren. Übrigens weiß ich aus Namibia, dass Elefanten ganz reizende, familienfreundliche Tierchen sind. Wirklich!

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Perspektiven

In aller Frühe hören wir die Sperrmüllabfuhr ihren Job tun. Um ein paar Teile haben wir unseren „Bestand“ reduziert – der große Wurf war es (leider) noch nicht. Wenig später treffen die Handwerker ein und verlegen die neuen Fußböden. Es geht flott voran und wir sind sehr zufrieden. Gegen Abend sind die Räume nahezu fertig und so bleiben für morgen nur ein paar kurze Abschlussarbeiten, sagt der Chef. Ab Mittwoch können wir wieder einräumen. Dann geht das Grauen von vorn los aber immerhin hängt ein wieder nutzbares Wohnzimmer quasi als Wurst vor unserer Nase. Ob unsere Pläne funktionieren? Ob wir das ausgeräumte Sammelsurium wieder irgendwo unterbringen können? Ob weitere schwere Trennungen von ebenso liebgewonnenen wie nutzfreien Rumliegomaten nötig werden? Wir lassen uns überraschen. Derweil wälze ich komplizierte Ideen zur optimalen Versorgung meiner vielfältigen und artenreichen Elektrolandschaft. Wird schon werden. Hoffentlich.

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