Karfreitag

Frühstücken ohne Ei trotz Feiertag – ich mag diese Gesundheitssendungen nicht. Der Gottesdienst aus Bremen ist nahezu perfekt und wir hören gespannt zu. – Kurz nach dem Lunch holen uns Freunde ab und wir begeben uns ins Verbandszentrum in Ohof. Dort erwartet mich ein eindrucksvoller Vortrag, wie ich ihn zu Karfreitag noch nie erlebt habe. Ich bin fasziniert von den Ausführungen, zunächst allgemein über die Entstehung und Auswirkung eines Traumas und im zweiten Teil die Anwendung dieses Wissens auf das Gründonnerstags-/Karfreitagsgeschehen. So habe ich das noch nie betrachtet; es wirft ein erkenntnisreiches Licht auf die Verhaltensweisen der Beteiligten. Stark. – Daheim wirbelt „Der Alte“ und sein Team, doch als sich die Nebel lichten, war es wieder einmal der Ehemann. Wer sonst? Im weiteren begleite ich die Wasserpolizei des Bodensees bei ihren Fällen. Zugegeben, vielleicht nicht die idealste Beschäftigung am Karfreitag aber immerhin habe ich zum Lunch Fisch gegessen und zwei Godis besucht 😉😇 – als ob es darauf ankäme 😀. Immerhin bin ich müde genug und treffe auf einen arbeitswilligen Schlaf. Perfekte Nacht. Toll.

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Erfahrungen

Tiger bockt heute nicht herum, ich habe die Feststellbremse auch nicht angezogen. Das mag er wohl. So machen wir uns völlig problembefreit auf den Weg zum Spezialzahnarzt, eine Dreiviertelstunde entfernt. Das stimmt uns schon mal auf die Krankenhausreform ein, die letztendlich noch weitere Strecken für Patientenbesuche zur Folge haben wird (vielleicht nicht gleich anfangs aber „durch unvorhersehbare Entwicklungen“ werden die Distanzen größer und die Wartezeiten länger werden). Nicht so heute beim Zahnarzt, bezüglich der Wartezeit gibt es keinerlei Grund zur Klage und recht bald geht es wieder heimwärts. – Abends begebe ich mich voller Zagen zum Gründonnerstagsgottesdienst, ein neues Angebot. Der Saal ist tischbestuhlt, fast hätte ich mich wieder verdrückt, doch kurz davor kommen Freunde und so bleiben wir. Der Godi ist ganz okay aber das Abendmahl an den Tischen ist nicht meine Welt. Ein viertel Fladenbrot und abgezählte schnapsglasgroßen Individualkelche mit Saft landen auf dem Tisch. Das Brot fasst jeder an, bricht ein Stück ab und reicht beides dem Nächstsitzenden weiter. Die Handhabe mit den Minikelchen ist mir nicht klar, ich presche inkorrekt vor und liege daneben. Sorry. Kurz und schlecht, etwas würdiger hätte es schon sein können, dieses Brot ist nicht das idealste Medium, weil ich „stundenlang“ darauf herumkauen muss und der klebrige süße Saft, statt eines trockenem Weines, macht es nicht besser. Sorry, so kann ich mich nicht auf den Inhalt konzentrieren. – So nutzen wir den restlichen Abend zur Stimmungsaufhellung und das gelingt bestens. Der sich anschließende Schlaf ist ganz okay.

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Pflegearbeiten

Es ist an der Zeit so erhöre ich endlich das Motzen des Kaffeeautomaten und starte die Reinigung. Die Brüheinheit ist dieses Mal besonders belastet, das heißt viele Kaffeereste verunzieren das Teil. Selbst im Zufuhrschacht steckt gemahlener Kaffee. Da scheint sich das Alter Bahn zu brechen. Die Entkalkung und Reinigung der übrigen Maschine geht zwar langsam aber stetig voran und wird gerade noch rechtzeitig vorm Aufbruch zur Fußpflege fertig. Letztere wird zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt – da hat jemand ein gutes Händchen für diesen Job. Befreiend irgendwie 😀. – Der Nachmittag gehört wieder Paul Gerhardt. Das zweite Buch erweist sich als leserfreundlich, nicht so abgehoben wie Nummer eins. Das nährt die Hoffnung auf ein flottes Vorankommen. – Die Abendandacht mit dem Predigerbuch vermittelt eine gute, hilfreiche Einstellung zum Leben und zum Glauben. Der Kommentar von Lamparter bringt es auf den Punkt. Sehr gut. – Weniger befriedigend ist das TV-Programm – dann ist das so, keine neue Erkenntnis. So wird es normal spät und der Schlaf gestaltet sich normal unterbrechungsreich und traumbeschwert. Nun denn.

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Autowäsche mit TÜV-Schock

Rindenmulch ist im Angebot und so machen wir uns auf den Weg zum Baumarkt. Vorher wollen wir noch schnell einen Gutschein einlösen und Tiger Osterglanz verpassen lassen. Guter Plan. Bei der Werkstatt geht es fix zur Waschanlage, die Mitarbeiter sind superfreundlich und bemerken, ach du Schreck, eine abgelaufene TÜV-Plakette. Schon im letzten Jahr hätte Tiger zur Prüfung gemusst. Peinlich, peinlich – ziemlich kleinlaut schleiche ich zum Werkstatttresen wo uns eine extrem nette junge Frau noch einen Soforttermin verschafft. Eine Stunde später hat Tiger eine neue Plakette und wir rund 130 Euro weniger. Nur mal schnell waschen, so kann das gehen aber immer noch besser als von der blauen Mädels und Jungs belehrt zu werden. – Mit dem strahlenden ID holen wir Rindenmulch und ein paar Lavendelpflanzen ab und schon sind wir zweieinhalb Stunden später wieder daheim. Puh. – Das reicht mir aber als Aufregung für heute. Höchste Zeit für Paul Gerhardt, der mir einen vollen, interessanten Nachmittag bereitet. Die Vorbereitung zieht sich offensichtlich. – Abends schaue ich in Münster bei den zwei Aufklärungskoryphäen vorbei, doch der Fall ist mir bekannt und gefällt mir nur wenig. Nach allerlei Üblichem geht es ins Bettchen. Der Schlaf gibt sich entgegenkommend aber unterbrechungsreich. Good old Morpheus.

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Gartenbank, Causton, Mähroboter

Ein weiterer terminfreier Tag steht ins Haus. Das ist sehr gut. Die Gartenbank wandert wieder auf ihren Sommerplatz unter das Vordach. Das wiederum versetzt uns optisch in den Sommer, die Außentemperaturen unterstützen dies Gefühl. – Heute beginne ich ernsthaft mit dem Lebensbild vom guten alten Paul Gerhardt. Lesen, dazu passende Bilder suchen, die Präsentation schon einmal im grundsätzlichen Layout festlegen – da kommt einiges auf mich zu. Wird sicher gut werden mit Gottes Hilfe. Paule hat zweifelsohne einen interessanten Lebenslauf und lebte ja auch in spannenden, total verrückten Zeiten. – Abends besuche ich erst die Deadly Tropics auf Martinique, seufz, und dann Barnaby von der CID Causton. Sie ermitteln alle munter vor sich hin. – So ganz nebenbei bestaune ich die neuen Mähroboter von Eufy, die weder GPS noch Begrenzungsdrähte benötigen. Die Urteile fallen durchweg positiv aus. Ganz interessant. Jetzt noch lesen und dann ab in die Schlafkiste. Etwas holpriger Schlaf aber besser noch als permanent wach zu bleiben. Früher war mehr Nachtruhe.

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Palmsonntag

Trotz der kurzen Nacht kann ich problemlos zur Frühstückszeit aufstehen. Nur zur Kommunikation im Gemeindekreis fühle ich mich noch nicht in der Lage und ziehe deshalb die virtuelle Variante vor – anders als meine Mitbewohnerin. So schaue ich zunächst in Bremen vorbei, höre mir ein Drittel der Predigt an und schalte dann auf meine Gemeinde um. In der Predigt schildert ein Mann sein Leben, seine Bekehrung unter dem Thema „Jesus der andere König“. Nice to listen (auch von ferne). – Die Mittagsruhe dauert natürlich ungewöhnlich lang, kein Wunder nach der Nacht. – Abends schaue ich bei ‚Nuhr im Ersten‘ vorbei, recht nett, mehr oder weniger. Noch ein Tagebucheintrag, eine wenig lesen und vorträumen bis mich endlich mein Seniorenbett durch die Nacht trägt. Nett von ihm.

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Von Gott belehrt. Das tut gut: Halleluja!

Das Frühstück entfällt und bis in den späten Nachmittag hinein verspüre ich keinerlei Appetit. Die Reste von gestern machen mich dann erneut satt. Weshalb ist mir diese geniale Speise noch nie aufgefallen? Im Internet entdecke ich sie auch auf anderen Speisekarten. So ist es im Leben, irgendwann gehen einem die Augen auf und das nicht nur beim Essen. Tagelang habe ich vor Gott geklagt, dass alle frommen Prediger dazu auffordern auf Gottes Reden zu hören aber ich IHN noch nie gehört zu haben meine. Das treibt mich innerlich immer stärker um und ließ mich am meinem Glauben zweifeln, an mir, nicht an Gott. Und heute stoße ich (leitet mich Jesus, wie es so seine Art ist) „zufällig“ auf eine klare, eindeutige Antwort. Eine Predigt von Hans Peter Royer erklärt es mir. Seine Ausführungen öffnen mir das Verständnis und ich muss beschämt zugeben: Natürlich habe ich Gott schon oft vernommen. Logo. Ich brauchte Royer, um zu kapieren, dass Gott eben nicht wie im Alten Testament zu Samuel von außen, verbal spricht, sondern, dass er zu seinen Nachfolgern durch den Heiligen Geist von innen heraus redet, gedanklich und doch eindeutig. ER macht eindeutige Ansagen, vermittelt Erkenntnisse, die immer den Leitlinien der Bibel entsprechen. Sie sind leicht zu unterscheiden von der Gedankenvielfalt, ja dem Wirrwarr aus dem Unterbewusstsein oder von Wunscherfüllungsgedankenspielen. Es sind auch keine „inneren Stimmen“ mit kruden Anweisungen, nein, es sind klare Ansagen, Erkenntnisse voll und ganz seinem Wort gemäß, seiner Lehre entsprechend. Zudem habe ich ja schon sehr oft erlebt, wie Gott mir Wege geebnet hat, die ich vorher überhaupt nicht „auf dem Schirm“ hatte. Danke, lieber HERR für diese Lektion!!! Schade nur, dass ich ob dieser frohen Erkenntnis so aufgewühlt ins Seniorenbett schlüpfe, das der Schlaf lange Zeit chancenlos bleibt. Wie selten trifft doch alles Gute zusammen. – Ja, ich weiß, das sind Probleme, die nur nachvollziehen kann, wer zu Gott, Jesus, eine persönliche Beziehung hat – für alle anderen ist das nicht/kaum verständlich oder gar völlig missverständlich. Zufälligen Lesern versichere ich, es ist was Gutes und schadet keinem 😀, hilft mir aber gewaltig.

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Das Beste zweier Esskulturen

Die letzten Sonnenblumenkerne wandern nach und nach in die eine verbliebene Futterstelle. Erst im Spätherbst wird nach aller Voraussicht die dann aktuelle Ernte serviert. – Mir rückt das Finanzamt gedanklich auf den Pelz, die Einkommenssteuererklärung ist bald dran. Außerdem wartet Paul Gerhardt auf seine Lebensbildumsetzung für den Seniorenkreis. Das Wetter lockt zudem nach draußen. Wer die Wahl hat … – Am Nachmittag schlagen Freunde ein gemeinsames Dinner beim Griechen vor. Keine Frage, wir sind schnell dabei, da braucht es nicht viel Überzeugungskraft. – Nach achtzehn Uhr fahren wir also gemeinsam nach Vorsfelde, finden sogar einen Parkplatz bei der Kirche und begeben uns stracks ins Athos. Normalerweise kann ich mich schnell entscheiden, doch hier überrascht mich die Speisekarte. Zwei Kulturen vereinen sich zu einer Speise. Das Angebot mag es schon lange geben, mir fällt es zum ersten Mal auf. Das muss ich probieren. Gedacht, bestellt: Spaghetti mit Metaxasauce samt Gyros. Seltsame Mischung. Doch sie erweist sich als genial. Ich bin hin und weg. Mein neues Lieblingsgericht beim Griechen steht fest. Klasse. Natürlich schaffe ich altersbedingt nur zwei Drittel aber den Rest darf ich mitnehmen und habe so morgen gleich ein wundervolles Mittagsmahl. Wir plaudern ausgiebig und sind dennoch recht früh daheim. ‚Den Alten‘ streamen wir aus der Mediathek und zwei Folgen der ‚Deadly Tropics‘ verfolge ich direkt. Trotz der fortgeschrittenen Zeit will ich einfach nicht in mein Seniorenbett, voller Bauch schläft halt nicht gern. Erst gegen zwei lasse mich auf die Nachtruhe ein. Das Schlafen klappt halbwegs gut, allein der Magen muss Überstunden machen. Der Arme.

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