Ruhe überall

Ein recht ereignisloser Tag geht dahin. So stelle ich mir Aktivitäten im Seniorenheim vor 😉. Aber draußen ist es zu frisch für uns und drinnen wohltuend warm, kein Wunder, dass sich der Aktivitätentacho eher der Null als der Hundert zuneigt 😇. – Der Hauskreis am Abend dreht sich um Jesus, der im Garten Gethsemane im Gebet mit Gott ringt während seine Jünger schlafen. Erstaunlicherweise ergibt sich über diesen bekannten Text doch ein interessantes Gespräch. Sehr schön. Der Wein im Anschluss mundet auch, doch angesichts mancherlei Krankheitsfälle im auch nicht jünger werdenden Teilnehmerkreis sind wir relativ früh zu Hause. Das ist nicht schlecht und so kommen wir normal spät in unsere Ruheposition. Der Schlaf könnte effektiver arbeiten, wenn nicht die Träume so aufrüttelnd wären. Seufz.

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Kompetenter präsidialer Tipp

Unser Heizöl kommt überpünktlich. Ich bin überzeugt, dass uns Gott beim Kauf aktiv begleitet und gelenkt hat. Danke, HERR! Jetzt haben wir wieder einen Heizvorrat für zwei Jahre – sub conditione jacobaea, also unter der Bedingung des Jakobus („so Gott will und wir leben), eine Voraussetzung, die mir mit zunehmendem Alter immer wichtiger wird und bedeutungsvoll vor Augen steht. Unser Leben steht in Gottes Hand, wie wahr! Die Ölrechnung begleiche ich sofort, gute, fix gelieferte Ware gegen gutes, fix überwiesenes Geld. – Der seltsame Alte in Washington ermutigt seine Anhänger jetzt Aktien zu kaufen und hebt wenig später seine Wahnsinnszölle auf. Rechtzeitig vorher hat er die Börsenaufsicht personell so ausgedünnt und unter Druck gesetzt, dass dieselbe Insidergeschäften nicht mehr nachgehen kann oder will. Honi soit qui mal y pense, ein Schelm, der Böses dabei denkt 😇😉. Wiewohl ich eigentlich neugierig bin möchte ich doch nicht wissen wer aus der US-Regierung davon in welcher Höhe profitiert hat. Das würde nur meinem Blutdruck schaden, befürchte ich. Es wird schon alles seine Ordnung haben 🤔😉. – So zelebriere ich einen Gedenkabend an die Ehrlichkeit, Redlichkeit und Wahrhaftigkeit und beende ihn mit einem Gläschen Weinbergpfirsichslikör. Garantiert ebenso alkoholfrei, wie Trump vertrauenswürdig ist 😀. – Der Schlaf agiert wunderbar, auf die mitgelieferten Träume würde mir ein Verzicht sehr leichtfallen. Ehrlich.

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Die spinnen, die Amis

Derzeit verfolge ich voller Interesse bestimmte Berichte von der Wallstreet-Börse. Nicht, dass ich Aktien hätte, für solche mittelfristigen Anlagen verreise ich viel zu gern und gut, aber ich staune was für ein Chaos und welche Verluste ein einziger Mensch hervorrufen kann. Aber die Amis wollten es ja so. Schade, dass so ein Typ die ganze Weltwirtschaft in tiefste Trübsal versetzen kann. Armer alter Mann, der im Zeitalter der Dienstleistungen Amboss und Hammer zurückhaben will, der von Autarkie träumt ohne die dazu zwingend notwendige Bevölkerungsstruktur hinter sich zu haben. Da kommt noch was auf uns zu. Zurück zum Börsenbericht, faszinierend wie der sympathische Influencer sich verzweifelt müht wenigstens ein wenig Sinn hinter all dem zu finden. Aber was kann man von einem Land erwarten, dessen Gesundheitsminister Impfungen ablehnt? Einem Land, in dem der Präsident Golf spielt, während die Unternehmenswerte in den Abgrund stürzen. Ja, da kommt etwas Böses auf uns zu. Also tue ich das, was der Prediger, Buch Kohelet, empfiehlt. Gott hat uns viele gute Jahrzehnte geschenkt, Dank IHM von Herzen dafür, sollten wir die Jahre, die ein Narr als Präsident produziert nicht auch hinnehmen? Ich weiß mich bei IHM allerbestens aufgehoben und das ist gut so. Ach ja, es wird spät und der Schlaf ist okay.

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Haare stutzen

Die Zeit rast bekanntlich dahin und so steht schon wieder unsere Friseurin vor der Tür. Haarschnitt daheim, dazu professionelles Bartstutzen – mein persönliches „Sahnehäubchen“. Ich liebe es über meine verbliebenen Stoppeln zu streichen. Feine Sache. Unsere Haare sind beide durchweg grau aber meine sind ein wenig dunkelgrauer – faszinierend 😉😀. – Morgenandacht, Rückensport, zwei Zeitungen durchstöbern und, schwups, ist wieder Lunchtime. Irre. Abends schaue ich bei den ‚Deadly Tropics‘ vorbei, zwei Serienkrimifolgen aus der Karibik und bin hin und weg. Nun gut, über den Plot kann man geteilter Meinung sein aber die Karibik – welch ein Ambiente, das mich jedesmal in Schwärmerei versetzt, genial. Seufz. – Vor der Bettruhe tue ich mir noch einen halben bekannten Barnaby an mit einem blutigen Ende – wenn ich es gelassen hätte, wäre ich klug gewesen. Dennoch kann ich relativ gut einschlafen und „erleide“ nur die üblichen Unterbrechungen der Nachtruhe. Dann soll das halt so sein.

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Flüssiger Pfirsich

Bei unserer Studierstube fehlen überraschend zwei Mitstreiter. Wir, als kleine Runde, führen nun ein etwas anderes geartetes Gespräch, jeder redet mit und das ist sehr gut. Wie üblich kommen wir vom Hölzchen aufs Stöckchen aber das zeichnet ja gerade diese Zusammenkünfte aus. Die Visionen des Sacharja sind schon starker Tobak🤔, zweifelsohne. – Was mich selbst erstaunt ist am Nachmittag meine Weigerung die Predigt aus Bremen zu hören. Ich scheine heute nicht ganz so gut „drauf“ zu sein. Warum eigentlich? Es gibt dafür keinen vernünftigen Grund. Mitunter bin ich mir selbst ein Rätsel. Arme Ehefrau. – Unser Altpastor predigt beim Abendgottesdienst. Das Wort richtet mich wieder auf und macht mir neu Mut. Es geht um den Frieden, den Jesus wirkt. – Daheim erfreut mich der neueste Münster-Tatort nur zum Teil. Der Regisseur (oder der Drehbuchautor) haben offensichtlich versucht diese Krimi-Persiflage an zeitgeistige „moderne“ Krimis anzunähern. Nun ja, Geschmacksache 😠. Unser Retsina sagt mir da mehr zu und erst recht das Gläschen Weinbergpfirsich, quasi als Dessert. Auf meiner Zunge entfaltet sich ein so typischer Pfirsichgeschmack, fast als würde sich das Aroma eines Stückchens reifen Pfirsiches im Mund ausbreiten. Stark. Relativ früh suche ich mein Seniorenbettchen auf. Der Schlaf kommt angemessen später und hat ein paar arg seltsame Träume im Gepäck. Wenn’s denn sein muss, seufz.

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Jeder für sich

Meine Mitbewohnerin agiert heute aushäusig. Vormittags lässt sie sich bei einem Frauenfrühstück verwöhnen und nach der Mittagsruhe trifft sie einen ehemaligen Kollegen. Schön für sie. Ich kümmere mich ein wenig um unseren Kachelkamin und besorge Holz für die abendliche Wärme. – Helmut Lamparter findet in seinem Predigerkommentar hilfreiche Worte zu diesem Weisheitsbuch in der Bibel. Wie schon bei Hiob erfreut er mich mit seinen Auslegungen. – Außerdem beginne ich mit der Materialsammlung zum Lebensbild von Paul Gerhardt, bestelle ein paar Bücher (sehr günstig aus dem Gebrauchthandel) und lade die ersten Fotodateien herunter. Ich freue mich schon auf die weiteren Recherchen. – Mit zunehmender Verwunderung blicke ich auf den Donald jenseits des großen Teichs. Entweder entpuppt er sich irgendwann als genialster Staatsmann der USA oder als kompletter Narr. Wir werden es sehen, jedoch vorher gemeinsam mit unseren Freunden rund um die Welt viele Federn lassen. Dass das unsere US-Freunde möglicherweise ebenso treffen wird, tröstet mich gar nicht. Ein netter älterer Herr erklärt mir dagegen bei YouTube, dass das alles viel Sinn haben könnte und Vorteile brächte. Ich stutze zunächst, dann stellt sich heraus, dass dem sympathischen Graukopf ein Modell vorschwebt in dem sich alle Staaten quasi selbst versorgen und nur weniges von außen beziehen – offensichtlich das Gedankengut unserer Alternativisten. Schade, dass sie keine Realisten sind. ‚Zurück ins Mittelalter‘ scheint mir ein dürftiges, selbstmörderisches Wirtschaftskonzept zu sein. Aber, wer weiß, vielleicht „beglücken“ uns diese Wirrköpfe bald mit ihren „Visionen“. Wie heißt es so trefflich im Sprichwort: „Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis.“ Na dann munter voran. – Da schaue ich lieber einem noch jungen Staatsanwalt beim Ermitteln zu. Es wird normal spät bis die kurze Nacht beginnt.

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Fußball killt Krimi

Ausschlafen. Toll. Phantastisch! Es war klasse mit unseren Gästen – die Zeit möchte ich keinesfalls missen! Doch auch eine Stunde länger schlafen hat unbestreitbar Vorteile. Hätte ich die Wahl (und die habe ich ja genau genommen immer), würde ich natürlich immer Gäste präferieren, ist ja klar. – Der Tag beginnt mithin spät, der Vormittag ist kurz – das macht gar nichts. Prima. Foxi lädt brav Sonnenenergie und ich komme zu dem Schluss, dass unsere Wallbox Tiger nicht so richtig mag. Dabei ist er ein supergutes Auto. Bei Foxi zeigt die Box grünes Licht und bei Tiger eine rote Diode. Verstehe einer die Technik! – Ansonsten gibt es nichts Neues unter der Sonne, selbst der Abend fällt alltäglich aus, abgesehen vom blöden Fußball, der den Freitags-Krimi killt. So schaue ich Father Brown zu, ganz amüsant, zuerst mit einer mordenden Skandalnudel im Ruhestand und dann selbst im Gefängnis eingesperrt. Von der englischen Provinz streame ich zum bayerischen Watzmann und konsumiere zwei neue Folgen seicht-leichter Unterhaltung für die ältere Generation. – Pater Philipp spricht noch ein Abendgebet und ab geht es in die Falle. Eine überaus normale Nacht stört eine gegen Morgen ausgeflippte Außenkamera, die Menschen erkennt, die es de facto nicht gibt. Nervig.

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Beisetzung

Noch einmal frühstücken wir gemeinsam mit unseren lieben Gästen. Ich habe inzwischen manches gelernt. Die nötigen Einstellungen am Automaten um unsere bunten Tassen mit der perfekten Kaffeemenge zu füllen finde ich erst heute heraus 🤔. Außerdem stellt sich die Erkenntnis ein zum Frühstücksei passt ein Honigbrot eher suboptimal 🤨 – Salz zu Salz scheint eher mein Ding zu sein. Zum Abschied winken wir dann unseren Gästen hinterher – mögen sie gute Tage an der Ostsee erleben. Adieu! – Nun ist es Zeit sich für die Beerdigung meiner Schwester einzukleiden. Rechtzeitig begeben wir uns zum Friedhof in Mörse. Im allerengsten Familienkreis wird dort ihre Urne ins Grab gesenkt. Die Pastorin gestaltet diese kleine Zeremonie sehr würdevoll. Danach fahren wir als Abschluss zum Hoffmannhaus zu einem gemeinsamen Mahl. Liebe Karin, möge Gott dir gnädig sein. – Wie nicht anders zu erwarten sehnen wir uns ziemlich nach einer Mittagsruhe. Es gibt Sehnsüchte, die man leicht stillen kann, wie gut. Ein Nachmittag in aller Stille lässt meine Gedanken ausklingen und die Abendandacht spendet mir Trost. Mir geht das alles innerlich deutlich mehr zu Herzen als es äußerlich sichtbar wird. Ich habe immer das Gefühl als würde ich ein bisschen träumen, als wäre ich ein wenig überfordert. Am liebsten würde ich mich in eine Weltreise flüchten, wiewohl ich weiß, dass diese mir nach kurzer Zeit massiv auf die Nerven gehen würde. Seltsam. Das wird sich, so hoffe ich, bald alles legen. Der Abend geht ebenfalls still und friedlich dahin, es wird normal spät und der Schlaf wickelt sich, bis auf eine längere Pause in der Mitte, gut ab. Die Traumwelten entfalten sich dagegen immer obskurer. Meine Zeit!

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