Teurer Tiger, wortkarger Kreis

Es hat geregnet, welch ein Segen! Nach langer Trockenheit ein paar Tröpfchen des von der Pflanzenwelt so entbehrten Nasses. Da kommt leider nicht viel zusammen, in den Boden selbst dringt nahezu nichts ein, aber immerhin. – Nachmittags bringen wir Tiger zur hoffentlich letzten Schönheitspflege an Felge und Rückseite. Er ist uns offensichtlich sehr teuer. Seufz. – Abends fahren wir mit Foxi zum Hauskreis. Die Truppe ist heute ein bisschen lahm, habe ich den Eindruck. Das Gespräch schleppt sich stockend bis wortkarg hin. Liegt es am Text? Sind wir nur wenig motiviert? Erstaunlicherweise öffnen sich die Plauderschleusen im Nachgang beim „gemütlichen Teil“ – als ob das Wort ungemütlich wäre (was es zugegeben mitunter auch sein kann 🤔😢). In der Sommerzeit ist es viel zu schnell viel zu spät und so naht der Aufbruch unvermutet fix. Daheim nehme ich mir gut Zeit, ein satte Menge Zeit, um den Tag ausklingen zu lassen. Dann ist das so. Um so schneller, tiefer und sogar unterbrechungsärmer fällt der Schlaf aus. Siehe da, geht doch 👍.

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Aggressiver Keksterror

Meine Liebste turnt, ich turne, wieder einmal ist Bewegung angesagt. Es kommt mithin Bewegung in unsere Ehe 😉😀😇. Die Sonne scheint und Tiger freut sich über den Strom vom Dach. Ich mich auch. Guido Baltes führt mich bei der Gymnastik in die jüdischen Feste ein und das gestaltet er sehr gut. Ich lerne das eine oder andere – aber ob ich es behalte? Zweifel sind nicht unangebracht. – Nachmittags stelle ich fest, dass nicht der Kaffee schlecht war, den ich morgens angewidert weggeschüttet habe, sondern der Keks das Geschmacksempfinden zum Zorn reizt. Armer, unschuldiger Kaffee, blöder, verdorbener Keks!!! – Ich gebe mich diversen Urlaubsträumereien hin, wohl wissend, dass alles in Gottes Hand liegt und ich noch nicht einmal sicher weiß, ob ich die nächste Reise antreten kann. Aber, wie heißt es doch in einem wunderschönen Lied: was Gott tut, das ist wohlgetan. So isses, ob es mir gefällt oder nicht. Toll!!! – Abends lese ich noch fast zwanghaft einen Krimi fast bis zur Auflösung und es wird viel zu spät. Nicht selten ärgert mich meine eigene Dummheit sehr. So bin ich halt 🤔😠. Der Schlaf ist gnädig und agiert wie immer. Nun denn.

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Reisen, Bibel und Brot

Unsere Urlaubsrechnung trifft ein, ganz schön viel für eine Woche aber wir wollten es so. Okay. Mein Zahnarzt rechnet meine restaurierte Plombe ebenfalls ab. Tschüß Knete – immerhin gut angelegt 😉😇. – Am Nachmittag blicke ich mal kurz auf meine Vorbereitung bis ich schließlich gegen Abend Richtung Gemeinde aufbreche. In meiner Gemeinde startet ‚Bibel und Brot‘, vorher kopiere ich noch drei Seiten für die Anwesenden. Heute kommen fünfzehn Glaubensgeschwister zusammen. Es läuft solala, eine lebhafte Gruppe entwickelt sich erst gegen Ende der Stunde. Dennoch ist es interessant und sehr nachdenkenswert was mein Moderationskumpel vorträgt. – Abends lese ich ein wenig, youtube herum und gehe nicht so spät ins Seniorenbett. Die Nacht gleicht der vorherigen. Es spielt sich ein.

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Zwei Menschen, zwei Wege

Mich verfolgt eine Verpflichtung nämlich mit einem Freund zusammen das morgige Bibel und Brot zu moderieren. Dazu muss ich mich vorbereiten, habe es bislang versäumt aber letzte Nacht stiegen ein paar Ideen in mir auf (ich bin überzeugt von Gott gegeben). Selbige arbeite ich am Vormittag aus und halte sie schriftlich fest. Zugegeben, es ist ein „einfacher“ Text – aber die haben es meist in sich. So auch dieser, der viele Interpretationsweisen ermöglicht. – Nachmittags treffe ich mit meiner kleinen Männerrunde zusammen und wir erörtern diesen Text. Mein Moderatorenkumpel hat einen völlig anderen Ansatz gewählt und wir versuchen uns an einem Kompromiss. Da bin ich mal auf morgen gespannt. Natürlich plaudern und parlieren wir später noch über mancherlei andere Themen, wie es halt immer so ist und sein soll. Nett. – Abends, wie montags üblich, Barnaby und ein wenig lesen nebenbei. Es wird ein klein wenig später doch der Schlaf kommt schnell und fest mit den üblichen Unterbrechungen. Kenne ich ja schon.

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Abrupter Schlafstopp, zwei Godis, drei Predigten

Um Punkt acht Uhr reißt mich das Handy aus dem Tiefschlaf. Ich bin halt das Aufstehen vor neun nicht mehr gewohnt. Eine halbe Stunde später tappe ich zum Frühstück, zwei Tassen Kaffee, Rührei mit Schinken und Würstchen – was sonst? Ich bin knallrappelsatt. Anschließend räumen wir das Zimmer, satteln Tiger und lassen uns vom anfangs äußerst bockigen Navi ins Parkhaus bei Sankt Martini leiten. Wir sind früh genug dran und können in aller Ruhe zur Kirche schlendern. Heute obliegt der Predigtdienst einem Prädikanten, den wir persönlich kennen – der Hauptpastor ist unterwegs. Obwohl mich die Verkündigung anspricht, fallen mir dabei die Augen zu und ich stehe kurz davor einzunicken. Peinlich – ich bin eben noch nicht fit. Nach dem Godi fahren wir zum Stromfassen, mit über 80 Cent nicht gerade billig aber in der Nähe der Nachmittagsveranstaltung. Wir nutzen die Zeit zur Augenpflege, begeben uns im Anschluss zum Parkplatz bei der Lutherkirche und vollenden das angefangene Werk der Augenpflege. Im besagten Gotteshaus findet ab 14 Uhr das Jahresfest des Bremer Gebetsvereins, ehemals Ostpreußischer Gebetsverein, statt. Wir treffen dort viele Verwandte und Bekannte. Ein Cousin meiner Mitfahrerin hält dort eine der beiden Predigten. Dieser kann ich noch gut folgen und er macht seine Sache gut. Zur zweiten Predigt packt mich allerdings die Müdigkeit mit Macht. Einmal sackt sogar mein Kopf nach unten und ich fahre erschreckt hoch. Das ist gar nicht gut. Das sich anschließende Kaffeetrinken und mehrere Tassen des schwarzen Trankes ermuntern mich wieder, so dass ich die Heimreise problemlos bewältigen kann. – Bei einem wärmenden Kaminfeuer lassen wir den Tag gemütlich ausklingen, der trotz fallender Augenlider sehr okay war. Ein gelungener Wochenendausflug – sollten wir öfter machen. Der Nachtschlaf ist übrigens sehr tief und ziemlich fest bis auf die zwei oder drei üblichen Unterbrechungen. Dann ist das so. Ein feines Wochenende.

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Bremen

Die Sonne füllt Tigers Akku noch mit ein paar Kilowattstunden auf, bevor es am späten Vormittag losgeht. Kurz vor Meißendorf legen wir eine Mittagspause ein, wie üblich auf einem schattigen Waldweg. In Bremen führt uns das Navi perfekt zum Hotel und wir zwängen uns in einen äußerst schmalen, dafür am Wochenende kostenlosen Parkplatz. Das Zimmer ist groß und schön. In der Mittagspause lade ich schnell noch eine geniale App herunter, benenne meine Zahlungsweise und meine Mitfahrerin und bin gerüstet für den Bremer ÖPNV. Es funktioniert ganz einfach: beim Einsteigen die App per Fingerstrich aktivieren, in aller Ruhe mit der Straßenbahn loszuckeln und beim Aussteigen die App deaktivieren (vergisst man es, macht die das auch alleine). Fertig. Die App sucht am Ende des Tages die günstigsten Tarife heraus, bucht das Geld ab und man hat seine Ruhe. Toll. – Am Rathausplatz fertigen wir die traditionellen Fotos mit Stadtmusikanten und Roland, besichtigen vor dem Schließen noch schnell den Dom und finden dann im Straßencafé ein sonniges Plätzchen mit einem wunderbar mundenden Pinot Grigio als Sahnehäubchen. Perfekt. Irgendwann schlendern wir weiter zur Weser. Am Ufer, an der Schlachte ist für uns ein Plätzchen in einem der ziemlich gut belegten Lokal frei und ich genieße Spargel mit Schinken und Pellkartoffeln. Was für ein Tag! Später platzieren wir uns lange am Weserufer, schauen Menschen beim Flanieren zu, lassen die Abendsonne unsere Gesichter wärmen und fühlen uns einfach nur wohl. Toll. Irgendwann geht es mit der Straßenbahn und der genialen App zurück ins Hotel. Wie eine entspannte Fahrt und ein sonniger Nachmittag in einer freundlichen Stadt wochenlange Routine prächtigst überstrahlen kann! Welch ein Tag! Der Schlaf ist okay, wenn auch viel zu kurz.

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Über die Maßen normal

Am Vorreisetag plane ich schon ein bisschen unsere Tour, aktualisiere Stromlade-Apps und recherchiere ob und wo wir in Bremen an den mobilisierenden Saft für Tiger kommen. Inzwischen gibt es ein reichliches Angebot zu diversen Preisen. Mit der „richtigen“ Karte/App kann Strom 0,54 €/kWh oder mit der „falschen“ 1,10 €/kWh kosten. Ein Dschungel. Da wir aber nur auf Reisen laden und weit überwiegend zu Hause, kommt es da auf ein paar Cent mehr oder weniger nicht an, da kommt sowohl Komfort als auch Stressvermeidung eine wichtige Bedeutung zu. – Nach dem überaus normalen Tagesgeschäft schaue ich wie üblich dem Alten und Pfarrer Braun beim Ermitteln zu bis ich ein wenig frustriert über die Routine, das überaus Normale, in mein Seniorenbett sinke und in den üblichen, inzwischen überaus normalen, Schlaf falle. Höchste Zeit für etwas Besonderes. Seufz.

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Redaktionelles Update

Ein Tag ohne Termine beginnt spät aber möglicherweise reicht mir dennoch meine inzwischen kurze Schlafdauer. Der Vormittag füllt sich mit Routinetätigkeiten. Den Nachmittag gestaltet meine Tätigkeit für unsere reformierten Freunde. Die Internetseiten sind für Juni bis August auf den neuesten Stand zu bringen. Es ist zwar „nur“ eine Terminübersicht aber mit den Gottesdiensten in Wolfsburg und Braunschweig hat man schon sein Tun. Ich mache es gerne und freue mich mit dieser Gemeinde, dass sie das alles noch so stemmen. Als mir um Mitternacht allerdings einfällt, dass ich etwas vergessen habe und meine Korrekturleserin auch noch Schreibfehler findet, bin ich dennoch ein klein wenig frustriert und habe alles sofort korrigiert. Ich bin halt eine Eule und so geht das selbst um diese Zeit gut von der Hand. Vorher hatte ich viel gelesen und mir eine praktische Information über die Bedienung unseres künftigen fahrbaren Untersatzes angeschaut. Wie soll ich mir nur die vielen Einstellmöglichkeiten merken? Zweifellos gar nicht. Dann ist das so. – Es wird sehr spät, der Schlaf zeigt sich ein wenig bockig, kommt erst nicht, dann tief und kurz und „intervallt“ sich so durch die Nacht. Außerdem hat er irre Traumsequenzen dabei. Verrückt.

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