Appetitlich angerichtetes Dinner

Es ist schon anregend, wenn man am Morgen am Frühstückstisch allerlei Themen beackern kann. Mein Geist wird so lange gekitzelt bis sich ein echter Wachzustand einstellt und die volle Konzentration vorbeischaut. Finde ich irgendwie gut, selbst wenn sich ein Abschlaffen gegen Mittag überaus deutlich bemerkbar machen wird. – Während unser Besuch wandert, meine Sportfreudige turnt, kann ich den Vormittag mal wieder in aller Ruhe genussvoll zelebrieren, selbst das Turnen, begleitet von einem Vortrag über Jesaja. Sehr gut. – Am Abend gehen wir gemeinsam mit unserem Besuch zu Freunden, die für uns einen eindrucksvollen Dinnertisch bereitet haben. Es entwickelt sich ein feiner Austausch über dies und das, über die Gemeinden, über Geschwister und vielerlei andere Lebensbereiche. – Nicht allzu spät brechen wir zum fröhlichen Heimmarsch auf, um etwas später in tiefen Schlaf zu versinken. Frische Sommerzeit fördert den Schlaf, wenigstens bei mir. Das kann ruhig so bleiben.

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Suspekter Versuch

Ein neuer Monat, ein neues Saugvergnügen, seufz, auf in meine Gemeinde. – Ich habe so viel in Vorträgen gehört, dass man nur die Aufgaben wahrnehmen soll zu denen man einen Ruf von Gott hat. So einen „Ruf“ habe ich zwar nie so recht verspürt aber Gott hat bislang sehr viele meiner Aktivitäten gesegnet. Ich hatte immer das Gefühl, dass er der Entscheidende dabei war. Bezüglich des Predigens bin ich am meisten verunsichert, darf ich oder soll ich nicht? Einen „Ruf“ dazu habe ich nicht gehört, wohl aber große Freude und Gottes Hilfe bei der Vorbereitung erlebt. Nun gut, dann frage ich IHN heute mal konkret für künftige Anfragen. Das Ergebnis ist überraschend eindeutig und negativ. Okay, dann lasse ich es künftig. Das Ganze kommt mir zwar äußerst suspekt vor, mir fehlt die Glaubenssicherheit, aber wenn erfahrene Pastoren das so empfehlen, dann ist das wohl so. Es sei von Herzen Gott anbefohlen. Ihm vertraue ich voll. – Nach dem Staubaufnehmen folgt die Ruhe. Dann das Herumturnen. Dann schwänze ich noch meine Abendandacht. Komischer Tag. – Abends schaue ich einen Krimi, plaudere mit unseren Gästen und suche erneut hundemüde, blöde Zeitumstellung, mein Seniorenbett auf. Ob der Tag zu meinen besten zählt? Gefühlt eher nicht. Der Schlaf fällt stark unterbrechungsreich aus. Auch das noch!

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Morgendliche Mast

Wir frühstücken mit unserem lieben Besuch. Nach dreimaligem Hotelfrühstück und dem Brötchen heute fühle ich mich wie vollgestopft. Die Gesellschaft beim Essen ist super aber es geht doch nichts über eine trockene Knäckebrotscheibe bzw. eine halbe Scheibe Butterbrot. Okay, ich könnte ja weniger essen aber in Gesellschaft und am reich gedeckten Tisch fällt mir das schwer, selbst wenn ich weiß, dass mir das nicht bekommt. Ein wenig verrückt aber irgendwie menschlich. Durch das frühere Aufstehen kontrolliere ich früher unsere Konten und finde noch keine Eingänge. Interessant zu wissen, dass die Banken die Geldeingänge erst gegen Mittag verbuchen. Ansonsten füllt sich der Tag mit Urlaubsnachbereitungen, Rückengymnastik und Versand von Chorgesangsaufnahmen aus Harzburg. Der abendliche Barnaby ist natürlich bekannt und so ist es nett, dass unser Besuch mal reinschaut und den Abend so bereichert. Die Zeitumstellung macht mich fertig, ich bin müde „wie Hund“ (oder besser Katze?) und es zieht mich ins nächtliche Lager. Seltsam. Der schnell agierende Schlaf bestätigt meine körperliche Mattigkeit. Alter Mann!

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Sonntägliche Terminjagd

Das liebreiche Wetter ist erst einmal vorbei. Das passt gut zum frühmorgendlichen Aufbruch. Das Hotelpersonal ist sehr zuvorkommend und lässt uns frühzeitig zum Frühstück zu. Danke. – Mit sämtlichen Gepäckstücken verlassen wir das gastliche Haus, beladen Tiger und fahren zum Mutterhaus. – Während der Chor sich auf den Gottesdienst einstimmt, sitze ich brav auf meinem Kirchenstuhl und harre der Dinge, die da kommen sollen. Der Godi startet pünktlich, der Chor präsentiert perfekt seine eingeübten Gesangsstücke und ich filme die Auftritte. Es wird ein vielseitiger Gottesdienst, die Predigt hält Pastor Ubben und die Sängerinnen und Sänger sind hochmotiviert. – Im Anschluss bleiben wir noch zum Lunch: Vorsuppe, Schnitzel mit Spargelstücken sowie eine Creme zum Dessert. Es schmeckt wirklich gut und fein gesättigt geht es heimwärts. Während der Fahrt bin ich bemüht die aufkommende, immer stärker werdende, Müdigkeit aus meinen Gliedern zu vertreiben. Das gelingt relativ zufriedenstellend. Endlich sind wir, nachdem wir die Freundin „abgesetzt“ haben, wieder daheim und fallen ins Bett zu einer sehr, sehr kurzen Ruhezeit vor der Geburtstagsfeier im Nachbarort. – Die Freunde haben sich alle Mühe gegeben, die Speisen sind perfekt, die Getränke exzellent, doch ich bin müde, kaputt, marode. Die Zeitumstellung in Kombination mit viel zu frühem Aufstehen und mangelnder Mittagsruhe haben mich geschafft. Trotz supernetter Leute, wunderbarer Versorgung und aufmerksamster Gastgeber bin ich froh ins Bett fallen zu dürfen. Ich bin zu alt für so etwas. Wirklich. Echt. Isso. Gute Nacht!!!

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Glocken zu Schwertern

Der Bedeckungsgrad des Himmels hat zugenommen und es ist etwas frischer geworden. Das Frühstück ist okay, immerhin gibt es ein gekochtes Ei, Marmelade aus meinen Lieblingsfrüchten sowie Käse und Wurst. Wäre ich Müslifan, hätte es mich wohl stärker begeisterter aber ich eben ein alter Graukopf auf historischen Genusspfaden 😉😀🤔. – Die Sängerin surrt gen Mutterhaus und ich gebe dem Wetter Zeit zur Besserung mit Rückengymnastik, Morgenandacht und Zeitungslektüre. Siehe da, die Sonne lugt schließlich doch hervor, ich schlüpfe in meine Spaziergangsmontur und gehe los. Der Weg führt mich durch den Kurpark im Zentrum, dann an den Fundamenten der alten Kurhalle vorbei in den Park nahe der Seilbahn. Die Beete sind akkurat bepflanzt, die Pollen umschwirren Auge, Nase und Rachen, lästig aber auszuhalten und ich schlendere in aller Ruhe vor mich hin. Im Port Louis gönne ich mir eine Ofenkartoffel, superlecker mit genügend Kräuterquark, reichlich Lachs sowie Meerrettich in wohlabgestimmter Schärfe. Klasse. – Voll gesättigt begebe ich mich zum örtlichen Edeka, erliege dem Charme eines Grauburgunders und erwarte so frohgestimmt den Abend 😉. – Im Hotel trifft bald darauf meine Choristin zwecks Mittagspause ein. – Wir fahren danach ins Mutterhaus, besuchen das Café des dortigen Altenheims, plaudern bei zwei Kuchenkreationen mit Pastor Ubben bis uns erneut die Gesangskunst trennt. Ich bin per Pedes auf dem Weg ins Hotel da fallen mir zwei leicht rostige Glocken auf, die vor der Lutherkirche herumstehen. Im ersten Weltkrieg wurden ihre Vorgängerinnen aus Bronze eingeschmolzen und erst 1922 durch diese Glocken aus Gusseisen ersetzt. Im Mai 2010 mussten diese wiederum ihren luftigen Standort verlassen, um seitdem auf dem Boden vor sich hinzurosten. Ihre Nachfolgerinnen, wieder aus edler Bronze, schwingen nun an ihrer statt im Glockenturm. Also Glocken für Waffen zu opfern ist keine gute, eher eine ziemlich miese, Idee. – Abends im Hotel erfreuen mich ein paar Serienfolgen des „Alten“ mit Rolf Schimpf. Im Gegensatz zu heute hat sich der Stil doch schon arg gewandelt 😀🤔. Aber die Autos, die Telefonapparate und die köstlichen Situationen durch „fehlende“ Handys sind schon „geil“. Faszinierend. – Den Wein teile ich mit meiner Liebsten. Es geht angesichts der arg kurzen Nacht viel zu früh ins Bett. Die Zeitumstellung droht. Mistpolitiker.

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Sonniges Harzburg

Frühmorgens lacht uns die Sonne in ihrer vollen Pracht durchs Fenster an. Das Hotelfrühstück ist eher durchschnittlich und entbehrt des Rühreis. Schade. Doch die besondere Freundlichkeit und Herzlichkeit des Personals tröstet darüber hinweg, mein „Frühstückshunger“ ist ja sowieso nur ansatzweise nachweisbar 😉😇. Während nun meine Gesangsbegeisterte irgendwelchen Noten Ehre geben will, spaziere ich durch Bad Harzburg, pausiere immer wieder mal, poste ein paar Fotos und genieße die Wärme auf meiner Haut. Bei Edeka entdecke ich meinen geliebten Almdudler – mein Abend ist gerettet! – Kurz vor unserem Hotel erreicht mich der Anruf meiner Notenkünstlerin, dass sie auf dem Weg zur Mittagspause sei und so treffen wir uns auf dem Parkplatz, entern das Zimmer und entspannen. – Am späten Nachmittag fahren wir beide zum Mutterhaus, eine übt das Jubilieren und der andere das Spazieren den Berg hinunter und wieder herauf zum Urlaubsdomizil. Auf dem Weg fallen mir etliche Polizei-Bullis auf, eine Zufahrt zur Bundesstraße ist voll abgeriegelt und zwei Beamte mustern die Passanten mit kritischen Blicken. Erst viel später erfahre ich, dass die blauen Jungs und Mädels wohl eine Cannabis-Plantage ausgehoben haben, etwas 1.200 Pflanzen wurden beschlagnahmt. Schau mal einer an. – Mit lecker Almdudler lasse ich „den Alten“ über mich ergehen, lese ein bisschen und bald darauf trifft auch die Chorsängerin ein. Netter Tag. Der Schlaf ist unruhig aber aktiv. Schon okay.

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Ab in den Harz

Wir packen unsere kleinen Koffer für einen Kurztrip in den Harz, satteln Tiger und fahren in die ausfallende Mittagspause hinein. Wenn es denn sein muss. Zuerst holen wir eine Freundin ab. Weiter geht es durch den immer noch recht tristen Elm, der nur ansatzweise den vor der Tür stehenden Frühling erahnen lässt. Schließlich erreichen wir Bad Harzburg, liefern unsere Freundin im Mutterhaus ab – sie hat dort ein Zimmer gebucht – und begeben uns im Anschluss zu unserem Hotel. Jetzt endlich ist es Zeit für ein wenig Erholung, sozusagen eine spätnachmittägliche Ruhepause. Während meine Liebste zu ihrer Singefreizeit ins Mutterhaus fährt, marschiere ich ins Städtchen für einen Einkauf zwecks abendlicher Versorgung. Auf dem Rückweg fällt mir die starke Steigung bis zum Hotel ins Auge – da kommt ja etwas auf mich zu. Das wird mir jedesmal schwerfallen aber guttun. – Für mich klingt der Abend im Hotel mit Retsina aus, für meine Mitfahrerinnen in der Bugenhagenkapelle des Mutterhauses. Singt man schön! Irgendwann in der frühen Nacht trifft meine Allerliebste bei mir ein und, nach einer gemeinsamen flüssigen Erinnerung an Griechenland, fallen wir in einen guten, tiefen Schlaf. Prima.

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Nichts los

Wir müssen Tiger wieder einmal laden obwohl die Sonne nur mäßig vom Himmel scheint. Aber wir haben keine Wahl; dann ist das so. Ich überlege welche Tour uns in den Harz führen könnte und kommen zur Überzeugung die Autobahn weitmöglichst zu meiden. – Meine Turnübungen nehmen mich heute ein wenig stärker in Anspruch – ob sich mein Lebendgewicht möglicherweise vergrößert haben sollte? Nicht auszuschließen, seufz. – Mehr geschieht eigentlich nicht, mal abgesehen von der alltäglichen Routine. Dann ist das so. Gute Nacht!

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