Suspekter Versuch

Ein neuer Monat, ein neues Saugvergnügen, seufz, auf in meine Gemeinde. – Ich habe so viel in Vorträgen gehört, dass man nur die Aufgaben wahrnehmen soll zu denen man einen Ruf von Gott hat. So einen „Ruf“ habe ich zwar nie so recht verspürt aber Gott hat bislang sehr viele meiner Aktivitäten gesegnet. Ich hatte immer das Gefühl, dass er der Entscheidende dabei war. Bezüglich des Predigens bin ich am meisten verunsichert, darf ich oder soll ich nicht? Einen „Ruf“ dazu habe ich nicht gehört, wohl aber große Freude und Gottes Hilfe bei der Vorbereitung erlebt. Nun gut, dann frage ich IHN heute mal konkret für künftige Anfragen. Das Ergebnis ist überraschend eindeutig und negativ. Okay, dann lasse ich es künftig. Das Ganze kommt mir zwar äußerst suspekt vor, mir fehlt die Glaubenssicherheit, aber wenn erfahrene Pastoren das so empfehlen, dann ist das wohl so. Es sei von Herzen Gott anbefohlen. Ihm vertraue ich voll. – Nach dem Staubaufnehmen folgt die Ruhe. Dann das Herumturnen. Dann schwänze ich noch meine Abendandacht. Komischer Tag. – Abends schaue ich einen Krimi, plaudere mit unseren Gästen und suche erneut hundemüde, blöde Zeitumstellung, mein Seniorenbett auf. Ob der Tag zu meinen besten zählt? Gefühlt eher nicht. Der Schlaf fällt stark unterbrechungsreich aus. Auch das noch!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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