Pandemien, Querköpfe und Maranatha

Wir Menschen sind schon recht unterschiedlich. Ich benötige immer etwas Zeit um – wo auch immer – richtig anzukommen, dabei kann schon ein Tag vergehen. Andere, ich kenne da jemand sehr gut, sind sofort da, wirbeln herum und verbreiten schwerste Aktivität, was ich nur unzureichend verstehe – aber es ist halt so. Ich wurschtle mich mithin so durch bis es Zeit für meine Fußpflege ist. Tiger bringt mich brav nach Velpke und ich lerne immer mehr sein Kamerasystem für das Ein- und Ausparken zu schätzen. – Abends steht ein Informationsabend über Pandemien seit der großen Pest und die biblische Einordnung dieser Seuchen an. Es ist erschütternd zu erfahren welche großen Krankheitswellen die Menschheit schon durchlitten hat mit Millionen von Toten und wie hilflos wir ihnen gegenüberstanden. Interessiert nehme ich zur Kenntnis, dass es zu allen Seuchen Querköpfe gab, die ihre eigenen völlig falschen Theorien über die Ursachen oder die Seuchen selbst verbreiteten. In der Vergangenheit hat das extrem vielen Menschen, vor allem waren Juden im Visier der Besserwisser, das Leben gekostet. Erschütternd wie viel Unheil solche „Fake-News“ angerichtet haben. Erfreulich, dass Corona die erste große Pandemie ist bei der noch während ihrer Ausbreitung ein Gegenmittel, ein Impfstoff, entwickelt werden konnte. Unser Pastor stellt klar, dass in historischer Relation eine übertriebene religiöse Bewertung unangebracht ist. Andererseits hat mit Jesus die Endzeit begonnen und ER kann seitdem tatsächlich jederzeit wiederkommen. Der – für uns in der Zeit lebenden Menschen – Konflikt zwischen „der HERR kommt bald“ und den inzwischen vergangenen zweitausend Jahren ist auszuhalten. Ungeduld ist ein ebenso falscher Ratgeber wie die lange Bank. Der HERR kommt bald – wohl dem, der damit rechnet und zwar jederzeit. – Den restlichen Abend schalte ich mein Gehirn auf Schongang und widme mich irgendwelchen mehr oder weniger unterhaltsamen virtuellen Kartenspielen. Es wird gar nicht so spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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