Preiswahl oder Preisdiktatur?

Wieder einmal muss ich feststellen, dass inzwischen selbst für kleinere Arbeiten ansehnliche Materialpreise aufgerufen werden. Ruckzuck sind zwei- oder dreihundert Euro nur für die Baustoffe weg und darauf kommt noch der Arbeitslohn. Muss wirklich alles schön sein? Kann nicht mal mal einfach etwas liegen bleiben? Statt Mr. Shortys Leitkabel zu reparieren messe ich die Größe einer weiteren Baustelle aus. Wenn ich nun Shorty vernachlässige bestraft mich das viel zu schnell emporschießende Gras. Mähe ich dasselbe schiebe ich die Einsatzfähigkeit des Roboters weiter hinaus. – Natürlich erledige ich lieber Bankangelegenheiten als mich mühsam auf die Knie zu begeben und ein paar zweifelhafte Reparaturversuche zu starten. Oder sind das alles Ausreden? Ich bin gut mit Ausreden, mitunter überzeuge ich sogar mich selbst😉😇. – Vorerst starte ich eine intensive Suche nach meiner superhellen, aufladbaren Taschenlampe um den Heizölstand im Tank zu ermitteln. Der Brennstoff ist nämlich samt Mehrwertsteuer deutlich unter einen Euro pro Liter gesunken. Ob es weiter bergab geht oder wieder andersherum? Wer weiß das schon. Wir nutzen die Chance für den nächsten Winter vorzusorgen. Dabei wird mir wieder der große Unterschied zwischen Öl-, Gas- und Stromheizung deutlich vor Augen geführt. Eins davon kann ich mehr oder weniger beeinflussen, das Gas muss ich nehmen wie es kommt und eine Wärmepumpe zieht Strom wenn die Fotovoltaik Winterschlaf hält. – Abends zappe ich durch drei Krimis hin und her, sie sind mir alle bekannt, so dass es gelingt nur die jeweils besten „Körner“ herauszupicken. Schade, dass die Filme zur gleichen Zeit enden – da muss ich mich entscheiden. Ansonsten lese ich ein wenig, suche früh mein Nachtlager auf und schaue dem Schlaf bei seinem permanenten Kommen und Gehen zu. Dann ist das halt so!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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