Leidkabel

Wie üblich steht heute das Staubsaugen auf dem Programm. Diesmal mache ich mich aus familiären Gründen sehr früh auf den Weg und schwinge bereits um 8:45 Uhr das Saugrohr in meiner Gemeinde. Normalerweise denke ich um diese Zeit erst ganz langsam ans Aufstehen. Erstaunlich 😀 früh bin ich fertig und erlebe wie lang ein Vormittag sein kann. Stark 😉. Dankenswerterweise bereitet meine in der Kochkunst bewanderte Mitbewohnerin schon früher als sonst das Mittagsmahl. Das ist gut, denn der Sättigungsgrad einer trockenen Scheibe Knäckebrot ist zweifelsohne begrenzt. – Am Nachmittag versuche ich Mr. Shortys Leit- (oder doch Leid-?) Kabel zu reparieren. Die nördliche Schleife müsste defekt sein. Im Internet kursiert der Hinweis das Kabel mit einem Mittelwellenradio abzugehen und auf den Abbruch eines deutlichen Schnarrtons zu warten. Okay, in der Nähe des Kabels brummt das Radio heftig. Irgendwo auf der Strecke wird es leiser, doch wo genau? Zu meinem Leidwesen liegt die Leitschnur etwas tiefer unter Grund. Soll ich jetzt auf Verdacht ein paar Meter aufbuddeln? Dabei könnte ich das Kabel zusätzlich malträtieren. Was nun? Im Handel kursieren preiswerte Messgeräte, die nur oberflächlich „forschen“ oder teure, die vielleicht in die Tiefe „sehen“ können. Keine Experimente, ich hole mir einen Experten. Punkt! – Der Abend gestaltet sich für uns Kino-, Theater- und Kneipenabstinenzler im üblichen Rahmen. Immerhin lässt das Wetter auf künftige Terrassenabende hoffen. Der Schlaf ist heute voll bei der Sache. Wohltuend.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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