Seifenblasen

Jetzt beginnt der Ernst des Lebens mit dem Kontowechselkrimskram. So ganz traue ich der angebotenen Wechselautomatik nicht aber mir wird nichts übrig bleiben als diese auszuprobieren. Die Einzelfummelei wäre doch arg hart. Wenn allein schon der Wechsel der Daueraufträge reibungslos funktionieren würde, wäre viel gewonnen. Ich schiebe es vor mir her und habe noch die Zeit dazu. Zunächst werden unsere Geldquellen neu justiert per Brief mit persönlicher Zustellung. Dann sammle ich erste Erfahrungen mit den diversen Änderungsmöglichkeiten per Internet, zerschieße dabei meinen Zugang zu einer der örtlichen Zeitungen und lerne viel wie man derartige Anliegen möglichst kompliziert gestalten kann. Wir Deutschen scheinen darin recht gut zu sein. – Am Nachmittag lasse ich mich über das Photovoltaikangebot aufklären. Wider Erwarten scheint das Thema doch noch nicht erledigt zu sein. Übersehen hatte ich „damals“, dass der Speicher preislich gewaltig „reinhaut“ und ohne ihn ein nicht inakzeptabler Rest seinen Reiz entfaltet. Wie dem auch sei, uns erwartet ein neues konkretes Angebot auf spezifisch örtlicher Grundlage. Werde ich doch noch zum Grünbewegten? Wohl eher nicht. Ich bleibe ein Pragmatiker, der einfach nicht einsieht, dass wir wertvolle Ressourcen wie Erdöl einfach verkokeln, wenn es bessere Alternativen gibt. Außerdem bleibe ich der große Zweifler, dass Steuer-, Gebühren- oder Preiserhöhungen die Umwelt verbessern. Solche Dinge, die die Grünen zu lieben scheinen, lohnen sich nur für einen: den Staat. Und Versprechungen von Politikern zusätzliche Einnahmen in voller Höhe und auf Dauer wieder in anderer Form zurückzuzahlen waren, sind und werden Seifenblasen sein. Es wird natürlich spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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