Stadt im Regen

Einfach mal etwas früher aufstehen fällt mir wie immer schwer. Mit großer Konzentration verlassen die Füße samt Beinen die mollig warme Zudecke und begeben sich in Bodennähe. Ehe der Kopf seinen ersten klaren Gedanken fassen kann ist der Körper schon im Bad. So klappt es. Wir werfen fix ein paar Klamotten in den Koffer, meine unverzichtbaren 😇 elektronischen Helferlein werden in den Rucksack verfrachtet und Tiger mit allem gefüllt. Pünktlich (!!!) schnurren wir los Richtung Bremen. Das Wetter verschlechtert sich zusehends bis wir am Ziel angekommen von platschenden Güssen umhüllt werden. Das Hotel ist sehr okay und wir warten erst einmal die Feuchtigkeitsentwicklung ab. So toll Regen für unser Grundstück ist, so unpassend ist er bei einem Städte-Trip. Man kann halt nicht alles haben. Wir laufen die gesichtslose Fußgängerzone rauf und runter, finden im überfüllten – personen- und akustikmäßig – Beck’s-Bistro noch einen freien Tisch und laben uns an zweitklassiger Currywurst mit perfekten Pommes. Im Anschluss entern wir noch die falsche Straßenbahn, die uns, was sich hinterher als aufbauend erweist, einen länger als geplanten Spaziergang beschert. So ein Kartenbild im Handy kann ahnungslose Alte perfekt täuschen 😉! Der Regen muntert uns mit stetig zunehmender Intensität mehr oder weniger auf. Nett gemeint von ihm. Andererseits lässt sein Prasseln auf die Dachflächenfenster keinerlei Intentionen für einen nächtlichen Stadtbummel aufkommen. Es wird normal spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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