Technikfreakpleite

Am Vormittag dauert es ein wenig bis die Sonne wieder im vollen Glanze strahlt. Das ist ganz gut so, denn so kann ich mein Online-Tagebuch führen und etliche Tage nachtragen. Ich muss feststellen, dass die Erinnerung im Urlaub (oder liegt es am Sommersonnenwetter?) besser bereit steht als während des Alltags daheim. Nun ja, wir haben ja auch einiges erlebt. Trotzdem dauert es eine ganze Weile ehe ich mit den Tagen durch bin. – Danach schaffe ich ein wenig Ordnung in der Wohnung, aufräumen und abwaschen ist angesagt und so kommt der Mittag schnell herbei. Ich serviere mir Brot mit Fleischsalat und werde wohl erst gegen Abend mit etwas wärmerer Kost meinen Verdauungstrakt belasten 😉🤔. – Nach einer recht kurzen Mittagspause mache ich mich auf den Weg meiner kurfreudigen Lebenslangpartnerin entgegen. Zwei Kleinigkeiten waren uns beim Packen entgangen und müssen noch nachgereicht werden. Wir treffen uns auf halber Strecke, schön mit ihr eine kurze Zeit zu plaudern – erstaunlich wie sehr ich sie schon vermisst habe 😢. Auf dem Rückweg überlege ich hin und her ob ich in der Strandbar noch einkehren sollte, doch schon von weitem schallt mir die Musik eines Barden entgegen. Wie vermutet musiziert er im Pavillon vor der gastlichen Stätte und dort sind natürlich sämtliche Plätze belegt. Dann ist das so. Im Rondell vor der Seebrücke lausche ich noch ein wenig seinen ohrenschmeichelnden Klängen bis ich schließlich die paar Schritte zur Ferienwohnung tätige. Dort transferiere ich zwei rohe Eier (ohne Schale 😀) in ein Pfännchen, etwas Schinken dazu und leider etwas viel Salz (lausiger Koch halt), rühre ein klein wenig und verfrachte die gelungene Spiegel-Rühr-Eimischung auf zwei Toastbrote. Echt lecker und genau die richtige Portion für mich. Am späten Abend falle ich der Tücke meines Handys zum Opfer. Selbiges hängt im Wohnzimmer am Ladekabel während ich mich im Schlafzimmer der Bequemlichkeit hingebe. Von ferne höre ich einen mir völlig unbekannten Klingelton, verorte ihn nach draußen und lasse es schellen. Erst beim dritten Mal werde ich alter Mann misstrauisch, erhebe mich und der Ton wird lauter je näher ich dem Wohnzimmer komme. Ich lerne, rechne erstens immer damit, dass deine geliebte Technik dich narrt und vertraue zweitens, je älter je weniger deinem akustischen Ortungssinn. Merde. Immerhin erreiche ich meine inzwischen etwas nervös gewordene Angetraute noch aber schön war das nicht. Mea culpa. Danach lese ich noch viel zu lange, es wird viel zu spät aber der Schlaf ist gut bei der Sache. Prima.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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