Wolkenbruch als Lade-Event

Moderation heißt Nervosität. Die werde ich wohl nie los obwohl ich mich in allem von Gott abhängig weiß. Und Gott ist dabei, ich kann alles locker vortragen, schwitze noch nicht einmal und bin gut drauf. Gott wirkt. Gott sei Dank! Die Predigt spricht mich ebenfalls an – ein gelungener Gottesdienst über das erste Gebot. Nachdenkenswerte geistliche Kost! – Eine Einladung zum Kaffee am Nachmittag entpuppt sich als muntere Plauderrunde mit absolut leckerem Kuchen. Leider darf ich nichts alkoholisches zu mir nehmen denn mir steht noch eine längere Urlaubsfahrt ins Haus. Bei strahlendem Sonnenschein und enormer Hitze, geschützt durch eine perfekt arbeitende Klimaanlage, düsen wir auf eine dunkle Wolkenfront zu. Bei Bremen erwischt es uns dann und es pladdert los. Strom laden unter freiem Himmel im strömenden Regen gehört zu den „Wonnen“ eines Elektromobilisten. Natürlich ist die Ladesäule defekt und ich muss zu allem Überfluss (im wahrsten Sinne des Wortes) Tiger zur Nachbarsäule umsetzen. Die funktioniert wenigstens und nach dem Update bei der Inspektion lädt Tiger nun schneller. Wenigstens etwas. Nach ungewohnt kurzer Zeit können wir weiter. Das bringt uns aber keinen Zeitgewinn, denn vor dem Urlaubsziel ist die Bundesstraße gesperrt, die Umleitung führt gefühlt halb nach Emden zurück und dann wieder aufs Ziel zu. Recht spät in der Nacht kommen wir endlich an. Puh. Betten machen, auspacken, Abendbrot und meine Mitreisende retiriert in ihre nächtliche Ruhestätte. Ich feiere noch in meinen Geburtstag hinein, stoße mit mir an, lese ein wenig und ziehe mich auch zurück. Der Schlaf deckt mich freundlich zu. Nett von ihm.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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