Impfdrama und Klimawandel

Der schwäbische Krimi im Ersten ist ja ganz in Ordnung. Die Handlung wirkt etwas arg überzogen aber das liegt ja in der Absicht des Autors. So amüsiere ich mich ein wenig und studiere nebenbei mein neues Spielzeug. Dennoch wird es spät. C’est la vie. – Der Streit um die Impfdosen eskaliert. Es bestätigt sich wieder einmal, dass die Länge eines Vertrages seine Auslegungsmöglichkeiten exponentiell steigert. Wir schauen dem Drama zu und sind erschüttert. Angeblich erklärt sich die Höhe der Abgeordneten-Diäten und Ministergehälter ja dadurch, dass man sich kompetente Persönlichkeiten sichern will – warum tut man das dann nicht? Politik ist und bleibt ein Millionenspiel, ein Würfelspiel mit Geld, das nicht von den Akteuren beigesteuert wird. – Draußen fängt es an zu schneien, kräftig, nachhaltig und dauerhaft. Kaum ist der Gehweg frei geräumt, bedeckt ihn schon wieder eine weiße Schicht. Das hatten wir schon lange nicht mehr. Kleine Autos müssen sich mühevoll durch diese unerwartete Schneehöhe kämpfen. Es ist endlich mal wieder Winter! Nicht, dass ich ihn sonderlich vermisst hätte aber irgendwie spiegelt es eine Klima-Normalität wider. Kein Zweifel natürlich: auch das liegt am Klimawandel. Ist ja logisch!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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