Herausforderungen und Routine

Mir bereitet eine Gartenaktion im Herbst etwas Sorge. Zu unserem Nachbarn haben wir keinen Zaun, sondern nur ein Baumreihe. Am Rande, noch auf unserem Grundstück aber quasi nur sichtbar für den Nachbarn, haben sich unerwünschte Büsche breitgemacht, sind schon ziemlich hoch gewachsen und müssen nun bevor sie zu mächtig werden, entfernt werden. Da kommt etwas auf uns zu, denn sägen ist angesagt, vielleicht reicht auch eine Gartenschere aber das bezweifle ich. Die Freuden eines Grundstückseigentümers! – Dann „spiele“ ich noch ein wenig Nachlassverwalter meiner Mum und walte mal wieder meines Amtes. Das muss wohl so sein denn ich liebe klare Verhältnisse gerade in solchen Angelegenheiten. – Mein Rücken mosert wieder rum, auch das ist nicht neu. Ätzend. – Draußen richten wir die Kamera optimal aus, es klappt besser als ich dachte aber schwindelfrei geht anders, das Alter ballert mir seinen Schatten ins Gemüt. Seufz. – Beim „Starken Team“ schaue ich am Abend mal vorbei – ein traditioneller Krimi, ein überschaubarer Fall im Seniorendomizil, nette und fiese Akteure, ein Ehedrama und eine menschliche Tragödie, gut gemischt und professionell präsentiert. Schon okay. Noch ein paar YouTubes und ab in die Falle. Morgen müssen wir früh raus. Dem Schlaf ist das schnuppe. Schade.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert