Homeward Bound

Vor einer Reise ist bei mir selten ein Wecker nötig. Allein wenn ich keinen stelle, ist die Chance des Verschlafens groß😉. So bin ich gut vor acht Uhr wach, deaktiviere den potenziellen Schlafstörer und stehe auf. Anziehen, letzte Mitbringsel in den Koffer sperren, Tiger holen, beladen (die bescheuerte Schlepperei missfällt mir im hohen Maße, seufz) und ab geht es ins Vermieterbüro. Hier bleiben die Schlüssel zurück und meine Reise nimmt ihren Lauf. Mit großer Freude bemerke ich das enorme Wachstum der Ladestationen, denn einen größeren Ort weiter gibt es vier Schnelllader. Eine kurze Pause bevor ich mich auf die weitgehend wenig befahrenen Nebenstraßen begebe. Während die Bahn mangels Zugfunk heute meist steht, schnurrt Tiger problemlos munter voran. Kurz vor meinem Heimatort fülle ich bei Edeka fix meine Vorräte auf, komme planmäßig daheim an und packe das Nötigste aus. Eigentlich ist es auch hier sehr schön – mir fehlt, genau genommen, nur die Ostsee 😇😉. Beim Kramen merke ich, dass versehentlich ein geniales Messer aus der Ferienwohnung im Transportkorb gelandet ist. Peinlich. Natürlich rufe ich an und darf das Messer zurückbringen, wenn ich meine ehelich Angetraute abhole. – Tiger wird durch die Sonne aufgeladen, doch die neue Wallbox muckt wieder rum bis ich den Vorgang abbreche. Mistteil. – Im übrigen lasse ich alles extrem ruhig angehen, auspacken kann ich morgen oder am Montag, die Post ist schnell durchgesehen. Den Abend lasse ich genial langsam vergehen, schlemme ein bisschen Fastfood, lese und recycle dabei myself. Fast hätte ich die Blumen vergessen, sie bekommen ihren Schluck Wasser und sind hoffentlich zufrieden. Leben und leben lassen. Die erste Nacht im eigenen Bett ist immer wieder schön, selbst der Schlaf unterstützt diese gar nicht mal so neue Erkenntnis.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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