Kanaan

Morgens in der Studierstube kommen die Unheilsprophezeihungen über die Nachbarvölker Israels bei Hesekiel zur Sprache. Keine leichte Kost. Am Nachmittag staune ich ganz profan über die Möglichkeit ein aktuelles Handy zu mieten. Beim iPad ist der Mietpreis dagegen so hoch, dass eine 0%-Finanzierung über ein Jahr unwesentlich teuerer ist. Die Firmen sind schon recht pfiffig um an unser Geld zu kommen. Sehr putzig ist eine Online-Identifikation mit ihren kleinen überraschenden Hürden, die man spontan immer wieder meistern muss. Putzig aber arg durchdacht. Abends im Gottesdienst geht es um Jesus, den König. Die Predigt ist nicht uninteressant und sehr nachdenkenswert. Dass wir eines meiner Lieblingslieder singen und bald darauf eines, das meine Liste verzichtbarer Gesänge anführt, ist ulkig. Ups and Downs – fast wie beim Aktienkurs. Einerseits bewegt mich die Frage wie sich die Königsherrschaft Jesu bei mir auswirken soll und andererseits das Problem wie ich Gottes Namen erheben soll, der ist doch viel zu schwer für mich. Leise schmunzelnd erinnere ich mich an den Beginn meines Glaubens – damals wurde proklamiert die Sprache Kanaans, also Dritten unverständliche biblische Fachbegriffe, zu vermeiden. Keine Frage, die Sprache Kanaans hat gesiegt. Gratulation. Ich schwenke lächelnd die weiße Fahne, werfe mein Handtuch und freue mich über den König Jesus. Welch ein Privileg bei ihm sein zu dürfen – ein Privileg, dass jedem Menschen offen steht. Ehrlich.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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