Krimigeisel

Ein neuer Monat, ein neues Saugen. So mache ich mich auf, schnappe mir das elektrische Krümelmonster und beginne mein nutzvolles Werk. Dabei höre ich die ersten beiden Vorträge von insgesamt fünfen über die Bibelauslegung traditionell, wissenschaftlich oder unter phantasievollen Prämissen. Da ist vieles möglich, oft ist dabei der Wunsch der Vater der Schlussfolgerungen. Interessant zu hören und die Zeit verrinnt schneller wenn ich Bahn für Bahn die Düse über den Textilboden schiebe. Diesmal transpiriere ich bei diesem leichten Job ziemlich stark und genieße zu Hause eine Dusche in vollen Zügen. – Ein Paket konnte wieder einmal nicht zugestellt werden, so verordnet die Postfrau ihm eine Übernachtung in der Packstation, ganz allein in einer fensterlosen Box. Bei meiner Abendandacht lese ich unter anderem von Christenverfolgung in Tadschikistan, verstehe beim nächsten Text endlich das Sprichwort von den „Zuständen wie im alten Rom“ – eine grausame Zeit und werde ein wenig getröstet von Jesu Wirken am Jakobsbrunnen. Er hat zwei Tage in Samarien gelehrt, das muss ich wohl zwischendurch verdrängt haben. – Während des Abends nimmt mich ein Krimi beim Lesen arg gefangen und hält meine grauen Zellen trotz Happy End lange Zeit vom Einschlafen ab. Das ist gar nicht gut. Seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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