Hustenwettstreit

Das Wohnzimmer stand ungeheizt herum, während wir im Schlafzimmer unsere Bronchitis pflegten. Wow, kühlt das perfekt 😉🤔 aus. Ein Heiztag ist nötig, um es wieder auf Temperatur zu bringen. Wir halten uns währenddessen lieber in den wärmeren Gefilden des Hauses auf. Mein Husten regt sich am Morgen noch einmal kräftig, beruhigt sich aber im Laufe des Tages. Bei meiner Bronchitispartnerin dagegen empfiehlt sich eine fachkundige Beratung – sie kann viel besser husten als ich 🤨. – Ich stelle zudem fest, dass unsere Reisegesellschaft morgen abbuchen will. Soll sie doch, alles ist bereit. – Ansonsten gestaltet sich der Tag kaum anders als seine Vorgänger abgesehen von einer nun noch gezielteren medikamentösen Versorgung. Alles wird gut. Irgendwann. Zweifellos. Sicherlich. Ganz bestimmt. Hoffentlich. – Es wird wieder spät aber der Schlaf ist viel besser drauf und erreicht endlich wieder 78 Punkte. Immerhin.

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Kraft schöpfen

Den Plan zum Gottesdienst aufzubrechen zerschlägt unser beider Husten. Beim Aufstehen legt er kräftig zu, im Liegen malträtiert er uns ein bisschen weniger. Dankenswerterweise können wir zwei Gottesdienste online verfolgen. Das ist schon mal etwas. Doch das Aufstehen vermiest uns unser angeschlagener Allgemeinzustand gründlich. Was für eine Adventszeit? Bleibt das jetzt so über Weihnachten, Silvester und in den Urlaub hinein? Üble Vorstellung. Krankheit soll einen doch geistlich aufbauen, heißt es, doch davon spüre ich wenig bis nichts. Es baut eher ab. Meine arg hustende Nebenliegerin hört sich übel an – doch was soll das Klagen. Ändert sowieso nichts. So machen wir das Beste draus und versuchen aus der Bettruhe Kraft zu schöpfen (oder wenigstens die Einbußen zu minimieren). Es wird mal wieder spät und der Schlaf kommt intervallartig, unterbrochen von leichten Hustenattacken. Nun denn.

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Nichts Neues

Ich muss wieder einen Rückschlag hinnehmen. Dann ist das so. – Die Texte für den Ostergarten treffen ein. Sollte ich irgendwann wieder fit sein, kann ich sie durchsehen. Seufz. – Ansonsten tut sich nichts. Normaler Krankheitstag. Doof, doch nicht zu ändern. Wird es spät? Egal, eh‘ wurscht. Gute Nacht.

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Seltsame Adventszeit

So ein Federvieh in gebratenem Zustand macht ganz schön und ziemlich ausdauernd unwahrscheinlich satt. Erst am späten Nachmittag bin ich wieder bereit und fähig zur Nahrungsaufnahme. Faszinierend. – Erkältungsmäßig scheint es voranzugehen denn ich bin den ganzen Tag auf den Beinen, nur dass ich mich zur Nacht früher zurückziehe. Der Husten kommt und geht, letztlich bleibt er aber doch. Seufz. Ich fühle mich den ganzen Tag schlapp und genervt vom „ewigen Blöken“. So nehme ich es wie es ist (was bleibt mir auch anderes übrig?) und gehe ein bisschen missgestimmt auf ein vermutlich verhustetes Weihnachtsfest zu. Hoffentlich können wir wenigstens in unsere Gemeinde fahren ohne befürchten zu müssen den Pastor peinlich oft krächzend zu unterbrechen. Abwarten und Tabletten konsumieren. – Schließlich platzt auch noch die Nachricht herein, dass ein guter Bekannter heute verstorben ist. Pastor Klaus Köller ist in hohem Alter heimgegangen zu Gott, seinem Vater. Er war ein leidenschaftlicher Verkündiger von Gottes Wort und hat im Seniorenheim fast bis zuletzt geistlich gewirkt. Schade, dass unsere Erkältung und unser anstehender Urlaub uns wohl hindern werden an seiner Beisetzung teilzunehmen. So nehmen wir aus der Ferne Abschied. Lieber Klaus, du bist nach einem entbehrungsreichen aber gesegneten Leben beim Vater und hast jetzt klar vor Augen was du im Glauben bereits geschaut hast. Wir begleiten dich in unseren Gedanken. – Es wird normal spät, die Nachtruhe ist zufriedenstellend. Nun ja.

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Ente satt

Heute sollte das Reiseentgelt vom Konto verschwinden. Tut es aber nicht. Die TUI hat es wohl nicht so nötig – ihr Ding. – Wir trainieren um am Abend fit zu sein. Wir sparen unsere Kräfte für das Event im Hackepeter. Kurz nach 18 Uhr werden wir abgeholt, finden in der Nachbarstadt einen Parkplatz und begeben uns in das besagte Restaurant. ‚Ente satt‘ steht auf dem Speisezettel und dieselbe kommt fein zerlegt und knusprig gebraten nach einer leckeren Vorsuppe auf den Tisch. Sie wird von Klößen, Rotkohl, Kroketten und einer feinen Sauce begleitet. Das alles mundet prächtig, wenn auch die erste Schüssel Rotkohl etwas wärmer hätte sein können. Ein zweiter Teller Ente ist Pflicht, den schaffen wir nicht ganz sind kugelrund rundum satt. Ein Julischka auf Kosten des Hauses und ein Glas Wein zum Nachspülen rundet das Menü ab. Der Preis ist akzeptabel, war aber früher schon mal niedriger 😀. Alles ist gut, nur der Magen mosert die Nacht lang. Zuviel ist zuviel. Wir lassen den Abend daheim ausklingen aber ich finde spät, sehr spät, dennoch nur wenig Schlaf, da das Verdauen altersgemäß nicht mehr nebenbei abgewickelt werden kann 🤔🙁. Es zieht sich bis in die Morgenstunden. When will I ever learn? Never, I think.

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Advent

Die ganze Adventszeit „verschwenden“ wir mit Erkältungssymptomen. Das fröhliche Singen bleibt auf der Strecke, wir schlagen uns irgendwie durch. – Meine Allerliebste verzichtet auf ihre Sport-Weihnachtsfeier um am Nachmittag für den Seniorentreff fit zu sein. Ich hänge daheim ‚rum und beschäftige mich mal sinnvoll und mal sinnentleert. Abends lasse ich die Soko Wismar ermitteln, wieder mal ein vertrackter Fall, nett inszeniert. – Die allgemeine Lage ist nahezu unverändert, zeitweise voll einsatzbereit, zeitweise außer Gefecht gesetzt. Es nervt. Die Nacht wie immer. Tja …

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Husten und Rücklagenschwund

Der Husten begleitet mich kaum vermindert durch den Tag. Er scheint mich sehr zu mögen – ich ihn eher weniger. Seufz, nicht immer kann man sich seine Wegbegleiter selbst aussuchen 😉. – Heute stelle ich die Restzahlung für unseren Urlaub bereit und bin gespannt wann sie abgebucht wird. Wenn Urlaubsfreuden winken, sinkt das Rücklagenpolster – man muss sich entscheiden. Mal sehen ob es sich lohnt. – Ansonsten tut sich nicht viel, meine Erkältung verharrt bei leichter Besserungstendenz. Es geht wieder früh ins Seniorennachtlager aber der Schlaf mag offensichtlich keine Bakterien oder Viren. Dann ist das so.

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Zwischen Zahnarzt und Nachtwache

Und wieder bin ich beim Zahnarzt, der den provisorischen „Deckel“ entfernt und die Watte aus der Wurzel pult, neue getränkte Watte hineinstopft, alles wieder verschließt und schwuppdiwupp habe ich erneut kräftigen Zahnarztgeschmack im Mund. Toll 😠. – Zu Hause halten wir wie gewohnt unsere Morgenandacht, lesen die Zeitung und schon ist der Vormittag dahin. – Nachmittags tagt unsere kleine Männerrunde mit Gesprächen von Putin bis Trump, von Photovoltaik bis zum Generationenvertrag bei der Rente, zwischendurch noch Manasse und Hiskia sowie andere wirklich bedeutende 😉 Themen. Netter Kreis. Erst nach sieben komme ich wieder in unserem Heim an. Fit bin ich immer noch nicht, denn es zieht mich magisch-magnetisch in die Horizontale in der ich den Rest des Tages verharre. Ich bin, was mich erstaunt, ziemlich geschafft. Nord Nord Mord sehe ich mir liegenderweise an und huste ganz nebenbei vor mich hin. Ist halt so. Seufz. Noch eine spannende Story über eine irre Geschichte aus den USA youtuben und schon naht die Nachtruhe. Ich schlafe, wache auf, schlafe, wache – kurzum völlig gerechtfertigt nur 63 Punkte. Das ist sehr wenig aber nachvollziehbar. Die Qualität der Nächte hat stark nachgelassen. Schade eigentlich, seufz.

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