Glühlampenwechseldesaster

Schweren Herzens wechsle ich die Glühbirne unserer Vorkellerdeckenlampe aus. Mir fehlt dabei die dritte Hand. Direkt unter der Kellerdecke müssen drei Schrauben, im Dreieck angeordnet, gelöst werden. Löst man die erste kann es sein, dass die Glasabdeckung noch hält – doch sicher ist es nicht. Um die beiden anderen Schrauben aufzudrehen muss ich die Leiter versetzen. Hoffen & Harren. Das Glas bleibt oben. Puh! Nun vorsichtig den Schraubendreher in einen schmalen Schlitz (natürlich keine Kreuzschlitzschraube) mit zitternder Hand einführen und gleichzeitig mit der anderen Pfote die gläserne Hülle sichern. Doch letztere klammert sich danach immer noch an den letzten Halt. Ich greife um die Leuchte herum, versuche irgendwie die dritte Schraube zu erwischen und sie ein wenig zu lösen. Dann endlich (!!!) kann ich die Abdeckung abnehmen. Die neue Glühlampe ist ruckzuck eingesetzt und getestet. Nun steigt der Schwierigkeitsgrad. Drei Schrauben, im Dreieck, eine Leiter, zwei Hände dafür keine Flügel aber zehn Daumen – eine Herausforderung! Irgendwann ist das Drama vorbei und der Vorraum erhellt. Uff. Ich bin wirklich kein Handwerker – keine neue Erkenntnis 😉😀. – Nachmittags drucke ich noch ein paar Unterlagen für die Reise aus bis der Erkältungsrest wieder sein Recht einfordert. Dann ist das so, ich beuge mich „der Gewalt“. Ruhig geht der Tag seinem Ende entgegen. Der Schlaf arbeitet moderat vor sich hin.

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Die Hoffnung stirbt nie

Diese blöde Krankheit wirft ihre Symptome immer noch hinter mir her – und trifft auch. Man, zieht sich das, millimeterweise geht es voran. Ich merke es beim Saugen im Schlafzimmer. Kurz vor dem Ende streiken die Gasdruckfedern für das Fußende des Bettes, hoch gehen sie problemlos, runter wollen sie nicht. Erst nach vielen Versuchen geben sie, im wahrsten Sinne der Wortes, nach. Das bisschen, kaum der Rede werte, Arbeiten laugt mich völlig aus. Seltsame Sache. Ich schnappe nach Luft und komme erst langsam wieder auf die Beine. Da muss noch ein ganz schönes Stück Erkältung, Bronchitis oder was auch immer in mir wirken. Angenehm ist das nicht. Ehrlich. – Im Keller wirken Waschmaschine und Wäschetrockner munter vor sich hin, letzterer scheint groß darin zu sein die ihm anvertrauten Stücke gründlich auszudünnen. Die Teile werden sozusagen immer „feiner“😉. – Der Abend unterscheidet sich kaum von seinen Vorgängern. Droht mir jetzt auf Dauer dieser opaähnliche Zubettgehdrang? Ich merke schon, das Altern greift mit seinen fiesen Klauen nach mir. Wenn schon eine eigentlich leichte Erkrankung sich wie Kaugummi hinzieht, wie wird es erst bei größeren Herausforderungen? Jesus wird mich schon tragen – eine große, tröstende Hoffnung. Diese Hoffnung stirbt nie. Gott sei Dank!

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Historisches Grundwissen

Unsere Gemeinde ermangelt heute des Gottesdienstes und so begeben wir uns virtuell nach Bremen. Ein eindrucksvoller Vertreter dieser Versammlung mit dem Lob Gottes als zentrales Thema erfreut mich sehr😉. Der Pastor sagt eigentlich nichts Neues, fasst das Thema aber perfekt zusammen. – Das Vorabendprogramm des ZDF ist interessant mit einem kurzen Backstageblick auf die Produktion eines Sylt-Krimis sowie anschließend die Decodierung von fast sechzig Briefen der Maria Stuart mit der Ergänzung (oder dem Neuaufbau😉🤔😇?) meiner historischen Kenntnisse über diese schottische Königin. – Danach überkommt mich eine stark expandierende Sehnsucht nach einer horizontalen Lagerung😀😀 und ich gebe ihr bald nach. Trotzdem wird es durchaus nicht früh. Der Schlaf kommt bald und ist, bis auf einen frühmorgendlichen Hustenanfall, relativ okay.

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Einigung im Druckerstreik

Wir sind untertags länger auf den Beinen, immer noch schwächelnd und werden freundlicherweise von Freunden mit ein paar Kleinigkeiten versorgt so dass wir daheim bleiben können. – Ich drucke die Kofferanhänger und zwei Bescheinigungen aus, überzeuge aber vorher den Drucker seinem Lebenszweck nachzukommen. Er zeigt Einsicht, putzt noch ausgiebig seine Druckerpatronendüsen und arbeitet danach akkurat. Okay, nett von ihm. Ansonsten nimmt ein Halb-Gesund-Tag seinen Lauf. Mannomann zieht sich das alles hin! Eine Kataschlumpfe, wie meine blauen, rotbemützten Freunde sagen würden. Echt.

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Weihnachtstag Nummer Zwei

Aber heute! Heute muss es sein! Unbedingt! Wir begeben uns zum Gottesdienst in unsere Gemeinde. Der Husten hält sich freundlicherweise zurück. Wir halten Abstand zu den anderen Besuchern – anstecken wollen wir keinen. Es ist sehr schön mal wieder unter Menschen zu sein. Sogar ich führe ein paar Gespräche. Stark. Die Predigt geht dem guten Josef nach. Wir werden heute noch zwei weitere zu diesem Bibeltext hören. Alle sind auf ihre Weise okay, sogar gut. – Nachmittags lauschen wir der tiefsinnigen Verkündigung eines Prädikanten aus der Gemeinde in Bremen und hinterher auf die eines Pastors aus Langenhagen. Hochinteressant wie vielfältig man eine an sich eindeutige Bibelstelle auslegen kann. – Abends bin ich wieder mit YouTube zugange. Es wird sehr, sehr spät. Endlich mal wieder! Für die Erkältung ist das nicht ganz so gut, nun ja, man kann es nicht jedem recht machen 🤔. Das für uns seltsamste Weihnachtsfest nähert sich seinem Ende mit einem adäquaten Schlaferlebnis.

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Weihnachtstag Nummer Eins

Die Gesundheit schaut vorsichtig um die Ecke, kommt zögerlich Schrittchen für Schrittchen herein, kaum merklich aber doch. Wir geben ihr Zeit und Raum und versuchen sie behutsam zu motivieren und ihr den Weg zu ebnen. – Mit einem Ohr folge ich einer Predigt von Christoph Morgner. Er betont die damalige Unruhe rund um die Geburt Jesu. Von einer besinnlichen Zeit war der Ursprung weit entfernt. – Das Weihnachtsmahl bei uns ist lecker, der Appetit dagegen arg zurückhaltend, der traditionelle Wein fehlt umständehalber. – Am Nachmittag sind wir bei Freunden zu Gast, ein interessanter, ermunternder Nachmittag. – Abends verfolge ich lustlos einen alten Tatort aus Münster und starte anschließend einen weiteren Krimi doch schon bald schalte ich ab. Nö, nicht meins. Es wird normal spät. Der Schlaf lässt die rechte Weihnachtsfreude vermissen und so wechselt Traum und Wachen in schneller Folge. Dann ist das so.

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Heiligabend

Fest entschlossen heute zum Gottesdienst zu gehen hat der Körper dennoch andere Pläne. Fehlende Kraft schlägt vorhandenen Willen, sozusagen. Nein, wie wollen sowohl Krippenspiel als auch Predigt nicht mit Husterei stören. Wir tun uns schwer mit dieser Entscheidung, denn wir vermissen den Kontakt mit den Geschwistern im Glauben. Schade. Andererseits habe ich seit ich Krippenspiele in der Gemeinde anschaue noch nie der Handlung so nahe beiwohnen können. Bei einem virtuellen Gottesdienst sitzt man tatsächlich in der ersten Reihe und unterliegt keinerlei Sichtbehinderungen durch „Vorsitzer“. Ich bin begeistert vom Krippenspiel in diesem Jahr, genialer Plot, astreine Ausgangsidee und tolle Akteure. Höchstnote für die Kleinen! Auch die Predigt wird dem Publikum und Anlass mehr als gerecht. Ein feiner Gottesdienst. – Wir schalten danach um zu dem Bremer Abendgottesdienst wo der Pastor zur Bekehrung auffordert, die Missionierung zur Pflicht macht und meiner Meinung nach die Gemeinde emotional diesmal nicht so recht abholt. Aber das ist nur meine Meinung und ich bin weit davon entfernt mich als Experten zu bezeichnen 😉. Da wir viel Zeit haben sehen wir uns auch noch das Krippenspiel aus Bremen an. Es sind viele Kinder sehr engagiert dabei, für mich ist es ein bekannter Plot, der gut gespielt wird und mich sicherlich begeistert hätte, wenn eigene Kinder dabei gewesen wären. Am Heiligabend geht der Punkt 😉 eindeutig an meine Gemeinde👍. – Ansonsten bin ich, solange ich mich zurückerinnern kann, am Heiligabend noch nie so früh ins Bett verschwunden wie heute. Auch eine interessante Erfahrung! Der Schlaf ist ganz okay.

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Freude mal andersrum

Es ist kaum zu fassen, unser Monteur des Stromspeichers hat sich gemeldet. Er will irgendwann in naher oder ferner(😉) Zukunft vorbeischauen. Fein. – Unsere Reise ist inzwischen voll bezahlt, wir müssen nur noch ein wenig gesund werden. Das jedoch lässt auf sich warten. Geduld tut euch not, liebe Brüder ☹️🤔. – So vergeht der Tag ohne besondere Highlights nur dass ich morgens hoffnungsfroh starte um abends hustenstark zu enden. – Letztes Jahr waren wir um die Zeit bereits an Bord und bei hohem Seegang unterwegs Richtung Lissabon. Das war toll und spannend. Dagegen bringt der Schlaf in der heutigen Nacht nur 56 Punkte. Die Bewertung geht trotz ihrer Niedrigkeit voll in Ordnung. Kurzum ein lustiges Fest erwartet uns, wieder eine neue Erfahrung nur völlig entgegengesetzt der aus 2024 – halt Weihnachtsfreude nur irgendwie andersrum 😁.

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