Illuminationsvorbereitungsarbeiten

Der erste Advent steht vor der Tür und meine Lichterketten sind noch nicht montiert. Es wird Zeit! Also schaue ich meinen Bestand durch und entscheide mich für eine Eisregenkette rund um unser Vordach und für die Heckenillumination links und rechts der Pforte. Gut Ding will Weile haben und so ist die Kette in angemessener Zeit funktionsbereit und die rechte Heckenseite bestückt. – Nachmittags gilt es sich für die zweite Bibelstunde einzulesen und die Inhalte von Dienstag wieder zu reaktivieren. Das gelingt recht gut. Danke! Beameraufbau und Präsentationsstart machen keine Probleme, wir sind ein kleiner Kreis und das ist bei diesem schwierigen Thema gar nicht einmal schlecht. Erleichtert und sehr dankbar, immer noch ein wenig aufgewühlt erreichen wir unser heute noch nicht illuminiertes Heim. Da bin ich eigen. Am Samstag vor dem 1. Advent okay – aber nicht früher. Mit ein paar YouTube-Filmchen und ein wenig Trivialliteratur fahre ich geistig runter. Das tut meinem Blutdruck gut.

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Blubbern, bibbern, staunen

Eine größere Überweisung hinterlässt eine spürbare Lücke in unserem Bestand. Eine zweifache Reinigung unseres Kaffeeautomaten reizt meinen Blutdruck ein wenig, denn die Gute blubbert und blubbert und blubbert – gefühlt – stundenlang vor sich hin. Nervig. Nach der Mittagspause, es wird schon dunkel, kurve ich mit unserem Auto durch Regen und Schwärze in einen Vorort von Braunschweig. Ich „liebe“ diese Fahrerei, die kaum sichtbaren Fahrbahngrenzen auf den Nebenstrecken, die aufgeblendeten oder schlecht eingestellten – wie auch immer – Scheinwerfer der auf mich zusausenden Geländefahrzeugen, kurz SUVs genannt und bin heilfroh, dass mein Navi diesmal eine perfekte Arbeit abliefert. Wir holen ein paar Sachen für Rumänien ab und ich stelle fest, dass selbst um 17:30 Uhr noch reichlich Schichtverkehr durch Wolfsburg tobt. So ist das Leben. – Abends lasse ich mich nebenbei virtuell durch die Kabinen mehrerer Kreuzfahrtschiffe führen, sehe die Suiten mit großer Freude an und ein wenig später ihre Preise mit deutlich weniger Vergnügen. Gutes ist eben teuer. Offensichtlich sehr teuer. Zwei Wochen Reise für fast zehntausend Euro sind schon eine Nummer. Eine übergroße.

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Man kommt viel rum

Ein Tag des Wirbelns nimmt seinen Lauf. Morgens nur schnell los um das Seniorenheim meiner Mum zu erreichen. Danach begebe ich mich zur professionellen Nagelkürzung meiner Treterchen und kann danach leicht beschwingt herumtänzeln. Das Möbelhaus ist hocherfreut über unseren Besuch, denn wir vermehren den Umsatz mit einem kleinen Auftrag für unseren Wirtschaftsraum. Außerdem gibt es im Restaurant leckere Ente und Chili con Carne für mich. Letzteres hätte ruhig etwas reichlicher ausfallen können. Seufz. – Im abendlichen Hauskreis werden wir perfekt versorgt. Das gilt sowohl geistlich wie kulinarisch – beides passt exzellent. Insofern war die etwas kleinere Mittagsportion mehr als okay. Es gleicht sich alles wieder aus. Irgendwie.

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Vorbereitung und Vortrag

Auch heute geht es mit der Vorbereitung weiter. Ich komme gut voran und am frühen Nachmittag bin ich endlich fertig. – Gott sei von Herzen Dank für die Bibelstunde am Abend. Nachdem ich die Tücken der Technik in Kombination mit meiner Vergesslichkeit schließlich überwunden habe geht es sehr gut. Ich freue mich über das Engagement der Geschwister im Glauben und ihr Mitdenken. So richtig beschwingt und noch beinahe voll im Vortragen fahren wir heim. Ich brauche eine Zeit zum „Runterfahren“ und habe viel gelernt über das vierte Kapitel der Offenbarung. In zwei Wochen kommt das nächste Kapitel dran. Einerseits ist das doof, weil beide Stunden so dicht zusammenliegen – andererseits ist es sehr schön, weil ich im Thema bleibe und direkt Fortsetzung machen kann. Ich bin gespannt, wie ich die Vorbereitung zwischen unsere derzeit dicht gesäten Termine quetschen kann. Irgendwie wird es gehen – so Gott will. Danke!

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Arbeit ist angesagt

Morgen ist bekanntlich Bibelstunde und heute ist deshalb Vorbereitung angesagt. Das 4. Kapitel der Offenbarung wirft seine Schatten voraus. Immerhin bin ich mit der Präsentation nahezu fertig und habe damit auch ein Konzept für den Abend. Es rauscht in meinem armen Kopf. Liebi, Royers, Pohl und Stern haben keine identische Auslegung, eine Harmonisierung ist ausgeschlossen, jedenfalls größtenteils. Lege ich mich fest und präsentiere eine runde Sache oder mute ich den Teilnehmern eine Kontroverse zu? Ich riskiere letzteres. Mal schauen ob ich frohgemut oder resigniert zurückkomme. Der HERR wird es richten. – Abends schalte ich ab und gönne mir zwei bekannte Barnabys. Man muss den Kopf auch mal zur Ruhe kommen lassen. Das ist wichtig.

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Flyer, Experten und ein Würstchen

Es ist eine uralte Tradition: Meine Gemeinde verteilt Flyer mit Gedanken zum Ewigkeitssonntag an den Friedhöfen. Ich mache das schon seit „ewigen“ Zeiten, doch inzwischen finden sich immer weniger Mitstreiter. Zugegeben auf dem Hinweg möchte ich am liebsten gleich wieder umkehren und anfangs fühlt man sich wie einer von Jehovas Zeugen. Jedoch viele Menschen freuen sich über die Flyer, ein paar wenige fragen sogar danach, wenn sie beim Reingehen keinen erhalten haben. Okay, manche lehnen freundlich bis brüsk, je nach Charakter, ab aber das macht doch nichts, es ist ihr gutes Recht. Ich finde diese Ehrlichkeit gut, wenn auch schade für die verpasste Gelegenheit dieses Mitmenschen. Das Schöne am Verteilen ist, dass es an jedem selbst liegt, ob er die Chance wahrnimmt oder nicht. Gott stellt es schließlich auch jedem Menschen frei ob er die Ewigkeit bei ihm oder fern von ihm verbringen will. – Am Nachmittag höre ich einige Lehrstunden über den Text „meiner“ Bibelstunde von höchst kompetenter Seite und frage mich, wie ich inkompetentes Würstchen dieses hochrangige Thema halbwegs ordentlich „über die Bühne“ bringen soll. Allein für die biblischen Querverbindungen des Textes sind mehrere Stunden nötig. Das kann ja heiter werden. Mit Gottes Hilfe sogar gut …

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Glück und Luxus

Wir haben jetzt eine provisorische Küche, jedenfalls für deutsche Verhältnisse. In vielen anderen Ländern wäre sie für die allermeisten Leute ein Luxusküche. Ich bin immer wieder erschüttert über die enormen Unterschiede in den Lebensverhältnissen. Nicht wirklich erstaunt bin ich dagegen über die Tatsache, dass die materielle Ausstattung sehr sehr wenig mit dem persönlichen Glücksgefühl zu tun hat. Da wird das Materielle weit überschätzt. – Meine Bibelarbeitsvorbereitung schreitet gut voran und ich blicke hoffnungsfroh auf den Dienstag. – Den Abend „quäle“ ich mich mit dem absoluten Luxusproblem wo wir die Mikrowelle platzieren können. Und wieder klopft die Überzeugung bei mir massiv an, dass ich mir den Kopf über Fragen zermartere, die sich für die meisten meiner Mitmenschen noch nicht einmal ansatzweise stellen. Im Hintergrund bohrt die Unsicherheit ob ich angesichts der Luxusverwobenheit mein Glaube überhaupt echt ist im Angesicht Jesu. Ich rede gar nicht von meiner Business-Class-Präferenz auf Langstreckenflügen. Das ist noch eine ganz andere Nummer – nicht im Wirrwarr der Klimahysterie – aber im Dialog mit meinem Herrn. Wohlgemerkt im offenen Dialog, nicht etwa im letzten Aufbäumen gegen eine Wahrheit! Glauben bleibt spannend und das ist gut so!

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Urlaubsschwärmereien

Die Vorbereitung auf eine Bibelstunde gestaltet sich sehr zähflüssig, mithin völlig normal. Illustrationen dazu finden sich relativ reichlich im Internet, jedoch nehmen sie oft das nächste Kapitel schon mit in ihre Darstellung hinein. Das überrascht nicht, denn beide Kapitel gehören wirklich eng zusammen. Noch immer wundere ich mich über die Bandbreite der Erkenntnisse und Auslegungen. Ich werde morgen mal lesen was ein zum Christentum konvertierter Jude dazu ausführt. Ich hoffe, es gibt keine weitere Variante zum Thema. Ansonsten beginne ich mit der Präsentation, freue mich über Keynote und entscheide mich für ein Lied zum Beginn der Bibelstunde. Fehlt nur noch der Hauptinhalt. – Abends sind wir eingeladen und lassen uns mit ins südliche Afrika nehmen. Botswana, Sambia und Südafrika begeistern uns mit Löwen, Flusspferden, Büffeln, Giraffen und vor allem unzähligen Elefanten. Kapstadt glänzt im frühlingshaften Licht und die Fotos wecken viele wunderbare Erinnerungen in uns. Wir fiebern (ein wenig) unserer Reise dorthin entgegen. So ganz nebenbei werden wir mit einer trefflichen Gulaschsuppe, einer Käseplatte und einem leckeren Dessert zur Gewichtsvermehrung animiert. Ein südafrikanischer Rotwein und ein hochprozentiger Likör verfeinern den Genuss. Unsere Freunde hatten offensichtlich einen wunderschönen Urlaub und wir gehen auf einen ebensolchen zu. Hoffentlich.

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