Bingoplanung

Die Vormittag ähneln sich immer gewaltig. Das liegt am enormen Anteil von dem News-Studium, der Morgenandacht und meiner Rückenmuskelbewegungsschulung. Das ist es schnell zwölf. Meine Laiendiakonin ist unterwegs um hilfreiche Aufgaben auszuführen. Das finde ich toll. Ich widme mich heute einem Spiel für den Seniorenkreis. Die älteren Herrschaften sollen Bingo in besonderer Form spielen, nicht mit Zahlen. Wie üblich treibe ich enormen Aufwand für eine Sache, die sich auch einfacher regeln ließe. So bin ich halt. Letzen Endes bin ich mit meiner Arbeit zufrieden, offen bleibt aber wie die Sache bei den Verantwortlichen ankommt. Ich werde es sehen. – Abends schaue ich den Mordsschwestern bei ihrem Job als Ermittlerin bzw. Spurensucherin zu. Am allermeisten erstaunt mich, dass ich eine neue Krimiserie deutschen Ursprungs tatsächlich gut finde. Ob sich da ein Redakteur vertan hat? Aber was gut ist muss ja nicht so bleiben 🤔. Doch diese Folge ist sehenswert. Allerdings bestätigt sich wieder einmal, dass die allermeisten Homosexuellen weniger im alltäglichen Leben dafür aber um so stärker sich in Fernsehserien tummeln. Seltsam. – Nun lese ich wie immer noch ein wenig, ehe ich mich zur Nachtruhe bette. Der Schlaf ist bald da und agiert wie gewohnt. Dann ist das so.

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Herbstliche Gartenpflege

Früh am Morgen bricht meine Mitbewohnerin zu einem Termin auf. Ich drehe mich auf die andere Seite. Während bei unserem Nachbarn drei Gärtner schon voller Eifer wirken, verlasse ich gerade meine Lagerstätte und beginne mit der Morgenroutine. In der Küche überrascht mich ein aufgebackenes Brötchen, das ich heute genussvoll anstelle meines trockenen Knäckebrotes genieße. Diese Abwechslung nehme ich gerne an. Danke, meine liebe Eheherrin, wie sie Luther nennen würde 😇😀. – Da die Gärtner später auch für uns tätig werden sollen nehme ich beizeiten mit ihnen einen ersten Kontakt auf. Das alles wird später meine Chefgärtnerin konkretisieren sobald sie ihren Termin absolviert haben wird. Gut so. Vormittags werkeln somit alle drei Landschaftsgestalter nebenan und am Nachmittag in zunehmenden Maße auch bei uns. Die hochgewachsenen Büsche am Grundstücksrand haben eine „Frisur“ dringend nötig, also werden sie gewaltig gestutzt. Währenddessen nehme ich mir Mr. Shorty vor, reinige ihn, verpasse ihm neue Messer und entlasse ihn in den Winterschlaf. Seine Hütte wandert ins Gartenhaus, seine Basisstation trenne ich von der Stromversorgung sowie von seinem Begrenzungs- samt seinem Guidekabel, dann verfrachte ich sie in den Gartenkeller. Die automatisierte Mähsaison ist nunmehr beendet. – Nach Abschluss des Buschbeschnitts sieht die Fläche echt kahl aus. Ob da noch etwas wächst, sprießt oder grünt? Ich warte voller Spannung auf das Frühjahr. 😀😉! – Den ereignisreichen Tag beschließen wir mit einem Feuerchen im Kamin, ein paar YouTube-Videos und natürlich lesenderweise. Es wird ein wenig spät, das macht aber nichts, weil der Schlaf in einem starken Intervallmodus agiert. Dann ist das so. Seufz.

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Knete statt Service

Der Naturenergieladen schickt eine unverschämte Zahlungserinnerung. Mit wem oder was habe ich mich da bloß eingelassen? Statt Mängelbeseitigung kommt eine Erinnerung, ich glaub’s ja nicht! – Erfreulicherweise treffen aber auch meine Medikamente ein. Geht doch. – Nach der Mittagsruhe begeben wir uns zum Bibelgesprächskreis. Es geht um das große Festessen, das die Geladenen verschmähen, welches daraufhin allen „Randsiedlern“ zugute kommt. Der Austausch darüber ist ziemlich interessant. Dann besuchen wir noch meine Schwester und ich muss konstatieren, dass meine Familie nicht unbedingt mit gesprächsfördernden Begabungen glänzt. Dann ist das halt so. – Pünktlich zur Soko Wismar sind wir wieder daheim. Wie üblich hat ein Ehegatte den anderen getötet, immerhin ist der Weg der Ermittlungen recht kurvenreich 😀. Meine Abendandacht wird heute zur Nachtandacht aber sie findet wenigstens statt. Weshalb tue ich mich manchmal mit ihr so schwer, wo sie doch allein mir zugute kommt? Keine Ahnung. Es wird normal spät und irgendwann kommt auch der Schlaf herbei, im Alter wohl ein eher unsteter Geselle. Ausruhen und Gedanken spinnen kann ebenfalls entspannen. Sagt man 🤔.

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Ruhetag

Ausschlafen tut gut, in aller Ruhe den Tagesablauf ohne jegliche Termine zu bestreiten ist eine feine Erfahrung. Natürlich erledigen wir dies und das, niemand und nichts drängt uns und so wird es ein feiner Vor- und Nachmittag. Endlich raffe ich mich auf Anzündbrettchen für den Kamin zu sägen. Sie entstehen aus den letzten unprägnierten Billigaußendielen (eine Fehlinvestition vor langer Zeit). Jetzt sind sie endlich aufgebraucht. – Eigentlich sollte sich langsam unser Autohändler melden, tut er aber nicht und so wird es wohl nichts mit einem Auftrag. Das Leben kann so hart sein 😉😀. – Dann trifft auch noch unser Rasendünger ein, höchste Zeit für diese Art der Grünpflege. – Erst spät geht es ins Nachtlager. Relativ ereignislose Tage können auch ihren Reiz haben. Isso.

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Eine Bestattung, eine Autodiva und ein unsinniger Alarm

Wie kann man nur eine Beerdigung um 10 Uhr ansetzen? Vorher wollen wir ja noch eine gute alte Freundin abholen und für sie eine Kleinigkeit erledigen. Wir sind daher frühzeitig dort, doch die geplante Hilfe hat sich erledigt. Somit wird uns überreichlich Zeit beschert und wir können gemächlich zum Friedhof schleichen. Zu allem Überfluss hat das beauftragte Institut die Ruhe weg und so wir müssen alle im Kalten vor der Tür warten bis uns Einlass in die Kapelle gewährt wird. Die Trauerfeier wird ohne Zweifel dem Verstorbenen bestens gerecht; die Nachfeier findet mit zahlreichen Gästen in unserer Gemeinde statt. Dadurch entfällt, seufz, meine Mittagsruhe. So ist das eben: früh aufstehen und dann keinen Mittagsschlaf – nicht immer ist das Pensionistenleben leicht 😉😀. – Nachmittags kommt noch ein Experte vorbei um die finanziellen Folgen kleiner Fahrfehler abzuschätzen. Früher konnte man mit seinem fahrbaren Untersatz Bordsteine überfahren oder streifen und hatte nur ein paar Schlieren am Reifen. Heutzutage sind sofort die Felgen unserer Fahrzeugdiva unheilbar beschädigt. Solche Schönlingsfelgen können einfach nur Ärger machen, keine Frage. – Der gute neue Barnaby muss sich bei mir einem Zappen-Wettstreit mit einer alten Polizeiruf 110-Folge am frühen Abend stellen. Bei einer Braukessel- und einer Brauforkenleiche im Anschluss darf er wieder konkurrenzlos ermitteln. Es wird nicht gerade früh. Zu allem Überfluss gibt mein iPad um drei Uhr nachts einen völlig sinnlosen Alarm, keine Ahnung aus welchem Grund. Der Schlaf braucht lange bis er sich wieder traut vorbei zu schauen. Seufz.

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Sonntagsruhe

Ein feiner Sonntag nimmt seinen Verlauf. Aufstehen fällt nicht schwer (😇), Frühstück mundet bestens und wir kommen rechtzeitig in unserer Gemeinde an. Die Moderation verläuft Gott sei Dank ausgesprochen gut 🙏. Die Predigt spricht mich sehr an, ich hoffe nur, dass sie mich auch mitprägt und nicht einfach „verschwindet“. Das wäre extrem schade. – Meine Gymnastik verlagere ich auf den Nachmittag, schaue mir ein paar Informationen über den im Bau befindlichen Ostseetunnel an und schließlich auch noch den Gottesdienst aus Bremen. Der Abend gestaltet sich ruhig und still, friedlich und gemütlich. Ein Feuerchen im Kachelkamin sorgt für die nötige Wärmezufuhr damit unsere Ölheizung weiterhin ihrem Sommerschlaf nachgehen kann. Hoffentlich noch lange. Es wird normal spät aber der Schlaf kommt noch später. Kann man sich daran gewöhnen?

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Konzernkritik

Ausschlafen ist angesagt, eigentlich überhaupt nicht erwähnenswert aber nach so einer Woche schon! In aller Ruhe wird meine Morgenroutine abgewickelt. Am Nachmittag steht die Moderationsvorbereitung an während meine Gartenschaffende das vertikutierte Kleefeld düngt. Meine Vorbereitung geht flott von der Hand – danke lieber Herr Jesus – diesmal nicht systematisch ein Element nach dem anderen, sondern eher querbeet. Macht aber nichts. Ich bin äußerst dankbar für alle guten Gedanken, die mir einfach so kamen. Klasse! – Heute lässt mich das Fernsehen wieder einmal kalt. Stattdessen informiere ich mich über Tests von E-Autos, lese speziell die Beurteilungen unseres örtlichen Konzerns und streiche die wenigen letzten positiven Gedanken über den Vorgänger des jetzigen Vorstandschefs. Einfach Bullshit was dieser verzapft hat. Jedes seiner Modelle eroberte mit Mühe einen Platz im Mittelfeld. Gute Technik allein reicht eben nicht aus, wenn der Komfort den Bach runter geht. Für so einen Konzern ist das blamabel. Allein der Taycan von Porsche überzeugte von Anfang an und Skoda bewies mit dem Enyaq einen guten Weg, wenn auch mit viel zu geringen Produktionskapazitäten. Ob der neue Boss es besser macht? Bisher scheint er sich mit der Entwicklung viel Zeit zu lassen und produziert derzeit Frust statt Zuversicht. Gut kann das nicht sein. Aber ich kann daran sowieso nichts ändern. Es wird normal spät und der Schlaf agiert erneut lustlos. Seufz.

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Traum vom Robusten

Ausschlafen, in aller Ruhe duschen und dann losfahren, so ist der Plan. Nun kommt doch etwas dazwischen was mich sehr aufhält. Der vereinbarte Termin ist glücklicherweise nicht in Stein gemeißelt. So bereiten selbst größere Verzögerungen kein Problem und wir lassen uns von Tiger zum Autohändler kutschieren. Ja, nächstes Jahr ist eine Neubeschaffung dran und ich will mich rechtzeitig darum kümmern. Bei den derzeitigen Vibrationen bei Material, Profit und Auslastung möchte ich schon unsere Wünsche frühzeitig in die Pipeline einfädeln 😀. Der Verkäufer ist supernett, wie könnte es auch anders sein, erklärt alles sehr gut und lässt ein sehr erfreuliches Angebot aus seinem Rechner laufen. Wir wollen demnächst fairerweise noch die interne Konkurrenz kontaktieren und werden erst danach unsere Wahl treffen. Nun ja, eigentlich wissen wir schon was wir wollen aber man kann sich ja mal überraschen lassen. Die Rückgabe des von mir so geschätzten Tiger wird wohl einiges kosten. Nicht ganz ernsthaft aber im Hinterkopf stelle ich mir einen robusten Dacia im Vergleich zu den Zierwägelchen von Volkswagen vor. Ein Auto, das auch mal einen Wumms verträgt und nicht schon beim leichtesten Bordsteintouch lauthals aufjault. Das wär‘ was. Seufz. – Am Nachmittag vertikutiert meine gartenaktive Mitbewohnerin unser Kleefeld und ist ziemlich geschafft davon. Ein wenig unwohl fühle ich mich dabei schon als bewegungsgehemmter Noch-Rückenpatient auf dem Sofa. So versuche ich zu tun was ich kann, viel ist es noch nicht. Doppelseufz. – Den Abend hindurch begleitet mich Father Brown und Hauptkommissar Büttner. Es wird spät, doch der Schlaf kommt noch sehr viel später. Ruheständlerschicksal? Wer weiß das schon?

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