Alles Chaos oder was?

Die Hälfte unserer Familie schnupft herum und ist in horizontaler Lagerung 😉 am allerbesten aufgehoben. Ich beschäftige mich mit Routinekram, hole Holz für die abendliche Wärmezufuhr, kehre die Asche aus dem Kamin, turne herum und erledige den anstehenden Schrift- und Überweisungskram. Ein recht lahmer Herbsttag nimmt so seinen Verlauf. Die Morgenandacht verschiebt sich auf den Abend, meine vorabendliche Bibellese samt Gebet findet nach Mitternacht statt, irgendwie ein verrückter, verschobener Ablauf. Mittendrin läuft das Fernsehschauen zu einem „Zwischenhoch“ auf mit einem Münster-Tatort und einem alten Alten 😀. Dann ist das so. Es wird eigentlich spät aber der Winterzeitbeginn federt das ab. Sollte er wenigstens. Da der Schlaf aber keine Lust hat, wird es eine lausige Nacht mit erst spät einsetzenden kurzen Schlafphasen. Das braucht kein Mensch.

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Die BBC hat’s drauf

Wir bereinigen eine fast ausgeführte Untat gegenüber einer Versicherung. Gott sei Dank hat uns unser himmlischer Vater gerade rechtzeitig auf die Sache aufmerksam gemacht. Halleluja! Da verzichten wir zwar auf einen nicht so kleinen Betrag aber das ist es uns allemal wert. Obwohl wir fürs Leben im eigenen kulturellen Umfeld ausreichend versorgt sind, stehe ich offensichtlich in der permanenten Gefahr Geld überzubewerten. Vielleicht nicht ganz so stark wie andere 😉🤔 – damit tröstet man sich leicht – aber dennoch! Im Anschluss versorgt meine diakonisch gesinnte Gattin das soziale Kaufhaus mit gut erhaltener Ware. Ein Segen, dass ich verheiratet bin, denn ich käme wohl kaum auf diese prima Idee. – Schließlich verpasst mir mein Orthopäde noch eine Spritze für die rechte Seite und es geht mir gleich ein gutes Stück besser. Die weitere Entwicklung über den Tag hinweg ist ebenso positiv 😀. – Am Abend sehe ich den Mordsschwestern beim Ermitteln zu, natürlich wieder mit deutlichem LGBTQ-Akzent (merken die Öffentlich-Rechtlichen nie, dass für ihr Publikum die Brechstange kein hilfreiches Werkzeug ist?). Im Anschluss schaue ich beim unkonventionellen Father Brown vorbei. Die BBC spielt im Vergleich bei der „Zuschauer-Erziehung“ in einer sensibleren, humorvollen höheren Liga. – Inzwischen lebe ich mit einer stark erkältungsgeplagten Mitbewohnerin zusammen, die sich recht früh in eine schlafbefreite Nacht begibt, die Arme! Es ist daher mir daher fast peinlich wie gut ich heute in meinem Seniorenbett der Nachtruhe pflege. Dieselbe würde ich auch ihr von Herzen gönnen, wünschen und mit ihr teilen. Gute Besserung!

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Wallboxsperenzchen und Hauskreiserlebnisse

Frühmorgens (nach meinen Maßstäben) setze ich eine Einladung zum heutigen Hauskreis ab. Irgendwo muss er ja stattfinden und die Auswahl geeigneter Orte ist eng begrenzt. – Gewaltig überraschend kündigt sich ein Servicetechniker für unsere Wallbox an. Von jetzt auf gleich steht er vor der Tür. Also beschäftigen wir uns mit dem Teil. Erstaunlicherweise lädt die Box sehr gut, nach ein paar Einstellungen sogar fast perfekt. Sollte alles okay sein? Es scheint so. Während unserer Mittagsruhe beginnt dann doch das alte Spielchen: an, aus, an, aus … Shitkram!!! Was soll das? Immerhin ist Tiger voll geladen, wenigstens etwas. Ich verstehe es nicht. – Im Laufe des Tages treffen ein paar Absagen zum Hauskreis ein, doch es bleiben noch genügend Teilnehmer übrig. Sehr gut. Doch mir kommen die Gespräche ein wenig zäh vor, mitunter ohne „Herzblut“ geführt aber vielleicht täusche ich mich. Oder es liegt daran, dass die Plaudereien nach der Bibelarbeit um so intensiver und engagierter erscheinen – möglicherweise sind die Themen dabei persönlicher, wer weiß? Ich komme jedenfalls viel zu spät ins Bett, wenn auch der Schlaf bereit steht, ist die Nacht doch arg kurz. When will I ever learn?

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Fataler Genmangel

Die zweite Kontrolle der Nachstarentfernung steht nunmehr an. Ich rechne mit einer superlangen Wartezeit beim Augenarzt. So geht es auch los. Quälend langsam verlassen die Mitpatienten das Wartezimmer zur unvermeidbaren Voruntersuchung. Endlich bin ich an der Reihe. Im Anschluss geht es zum zweiten Wartebereich vor dem Arztzimmer. Völlig unerwartet ruft der Doc mich auf, schaut sich kurz meine Äuglein an – alles okay ich kann abhauen. In einem Jahr ist dann eine letzte Kontrolle fällig. Okay. Bei Fielmann vereinbare ich auf die Schnelle einen Termin für einen Sehtest um beim Autofahren auf der sicheren Seite zu sein. Alles wird gut. – Nachmittags hole ich meine Turnstunde nach und der Rücken reagiert recht dankbar, wiewohl er inzwischen erneut in einen Motzemodus geschaltet hat. Kann der nicht endlich mal Ruhe geben? Seufz. – Abends frage ich mich ob ich Theater, Kino oder andere externe Veranstaltungen vermisse. Im Grunde genommen bin ich dafür nicht so ausgelegt 😉, beim Theater gefallen mir nur wenige Stücke und in den Pausen quält mich ein ausgeprägter Mangel meines Smalltalkgens. Im Kino sind mir die Filme entweder zu romantisch oder das Fremdschämen überwältigt mich, oft genug widert mich die überzogene Brutalität an. Außerdem bin ich altersbedingt bequem – ein weiteres Manko. So verfalle ich regelmäßig in einen routinierten heimischen Abendmodus. Fatal wäre es, wenn meine Lebenslanggefährtin entgegengesetzte Prioritäten hätte. Hat sie aber nicht. Gott sein Dank! Es wird normal spät. Vor dem Schlafengehen „stolpere“ ich über ein Abendgebet aus der Benediktinerabtei Maria Laach. Es trifft mich ins Herz. Danke, lieber katholischer Bruder! – Der Schlaf lässt sich wieder einmal Zeit aber er kommt dann doch. Prima.

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580 Milcherzeuger und ein Melkkarussell

Die Blätter sausen nahezu von den Bäumen gen Erde. Der Herbst ist kaum richtig angekommen, da gewährt der Winter schon Einblicke in sein kahles Outfit. Nur die Temperaturen lassen noch ein wenig vom Sommer erahnen. Ein Drei-Jahreszeiten-Tag? Es scheint fast so, doch ziemlich frisch ist es dann doch. Heute bringen wir Tiger zur Werkstatt um die Schäden zu beseitigen, die durch das unglückliche Zusammentreffen von unseren Fahrfehlern mit wenig haltbarem Material entstanden sind. Billig ist das nicht. Seufz. – Nachmittags bastle ich an der Präsentation herum bevor wir zu Bibel und Brot in unserer Gemeinde aufbrechen. Der allererste Psalm ist unser Thema, wenn man von Leitungswasser, Kräuterbutter und Baguette-Scheiben absieht. Es sind immerhin zwanzig interessierte Personen zusammengekommen und so entspinnt sich ein lebhaftes Gespräch zwischen den Vielrednern mit Einzelbeiträgen von mehr aufs Zuhören spezialisierten Gästen. Nettes Meeting. – Daheim verfolge ich interessiert eine Dokumentation über den Bau eines Kuhstalls in Bayern für 580 Milchkühe und ebenso vielen nicht der Milchwirtschaft dienenden Rindviechern. Daneben entsteht ein Melkkarussell zum gleichzeitigen Melken von 50 Kühen, die in eine Box einsteigen und nach einer Runde, ihrer Milch entleert, wieder aussteigen. Dreimal am Tag wird gemolken und um 4 Uhr morgens beginnt der Job. Nein, Bauer ist kein Beruf für mich. Never! Sind es nun die Kühe oder die Freude kein Landwirt zu sein, in jedem Fall schlafe ich erstmals seit urlanger Zeit wieder über acht Stunden. Sagenhaft!

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Briten schlagen Deutsche

Während meine Allerliebste mit einem auswärtigen Termin beschäftigt ist, mache ich mit Bingo weiter. Die Präsentation harrt auf ihre Vervollständigung und so arbeite ich daran. Es geht nicht schnell aber doch angenehm gut voran. Fein. – Am Nachmittag lassen wir uns ein Stück vom übrig gebliebenen Käsekuchen schmecken und abends schaue ich wieder einmal Barnaby beim Ermitteln zu. Ich liebe halt dieses typisch englische Ambiente und den coolen Umgang miteinander. Die BBC hat es echt drauf, während unsere gebührenscheffelnden Sendeanstalten überwiegend schwarzmalerische lgbtq-überlastete, dumpf-dialogische Produkte präsentieren. „Death in Paradise“ würde als deutsche Produktion im finstersten Haiti spielen mit einem alkoholabhängigen, in Unehren ergrautem Inspektor samt einer lesbischen, unter einem schweren Trauma leidenden Kollegin an seiner Seite, die sich beide übelst fetzen. 😉 Nein danke!!! Stattdessen lasse ich mir den britischen Humor gefallen, lese danach noch ein wenig und gehe sehr spät zu Bett. Doch das hilft mir nichts. Auch heute hat der Schlaf keine Lust. Was hat er nur?

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Seniorenbingo-Proberunde

Ein kleines aber zeitlich schwerwiegendes Malheur hindert mich am Gottesdienstbesuch. Merde, aber nicht zu ändern. Ich bin ein wenig traurig. So fährt meine Mitbewohnerin allein los und ich bin auf YouTube angewiesen. Das ist zwar keine schlechte Lösung aber nicht die Beste. Dann ist das so. Ich sehe einer Taufe zu und erlebe eine Predigt vom Weinstock und seiner Rebe. Anschaulich und gut. Im Anschluss höre ich mir einen Vortrag über Hofacker an während ich meine Übungen absolviere. Interessanter Typ, dieser Hofacker, faszinierender Prediger, der viel zu jung sterben musste (oder durfte, denn schließlich ist er dadurch früher zu Jesus gekommen in dessen himmlisches Reich?). – Am Nachmittag spielen wir mit Freunden und viel Spaß eine Bingo-Proberunde. Wir klären ein paar Randfragen zum Seniorenkreis und ich darf diesen Punkt dann moderieren. Ich freue mich drauf, auch wenn vorher noch mancherlei Vorbereitungsarbeit auf mich wartet. So etwas mache ich gerne. – Abends breche ich eine TV-Sendung über die Kapverden ab, der Hauptakteur ist mir zu gut drauf, so ein „Ist-das-alles-toll-was-machen-wir-als-Nächstes-Typ“. Das ist jetzt nicht meins 😀😉. Also lese ich ein wenig, schaue gelangweilt ins YouTube-Angebot und gehe früh ins Seniorenbett. Der Schlaf ist darauf nicht eingestellt und lässt sich erst sehr viel später blicken. Bei geschlossenen Augen aber einem hellwachen Geist ziehen die Stunden an mir vorüber. Das braucht keiner.

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Blick aus dem Tunnel

Neben dem üblichen alltäglichen Tingeltangel wage ich mich heute mal wieder an eine Reiseplanung. Die Rückengeschichten standen dem sehr entgegen aber inzwischen leuchtet in diesem schier endlos langen Tunnel ganz in der Ferne ein kleines Lichtlein. Okay, ich kann hilfsmittelfrei laufen (aber keine langen Strecken) und das Aufstehen sogar das Bücken funktionieren wieder halbwegs gut. Doch wie schnell kann das alles wieder kippen?!? Da tue ich mal so, als ob alles in Ordnung käme und plane munter drauflos. Da tut sich ziemlich schnell ein Ziel auf, nicht perfekt, aber finanzgerecht und hochinteressant. Am Montag werde ich mal die Möglichkeiten beim Reiseveranstalter eruieren. – Da sich unser eigentlich sehr netter bisheriger Autoverkäufer nicht mehr gemeldet hat, steht nächste Woche wohl ein intensiveres Gespräch mit dem Skoda-Händler ins Haus. Dazu kommen noch ein paar Arzttermine. Ruhe bewahren, abwarten und Kaffee trinken. – Auf die Schnelle arbeite ich noch ein paar Bingo-Ideen ein, vervollständige die Keynote-Darstellung und lese ein bisschen vor mich hin. Spät am Abend schauen wir uns noch einen alten ‚Alten‘ an bevor wir nach und nach ins Nachtlager einsteigen. Es wird spät und der Schlaf schaut auch mal vorbei. Nett von ihm.

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