Christ und Staat

Es ist mal wieder Studierstube – ich habe diese Runde schon sehr vermisst! Wir sind fast vollständig, auch das ist gut. Ein anregendes Gespräch über den 1. Johannesbrief, 5. Kapitel öffnet neue und altbekannte Perspektiven. Klasse! – Mittags wundere ich mich wieder, dass Portionen, die ich früher mit einem Mal verspeist hätte, heute für zwei Mahlzeiten reichen. Damit kann ich sehr gut leben 😀. – Nachdem sich mein Rücken beruhigt hat, kann ich mich meinen Turnereien zuwenden. So recht hilfreich sind sie heute allerdings nicht. – Der Abendgottesdienst unserer Gemeinde ist dagegen ein Gewinn. Der Superintendent hält eine Lehrpredigt über der Verhältnis von Christen und staatlichen Institutionen. Sie wirft ein helles, klärendes Licht auf eine Passage des Römerbriefes, die sich für mich endlich logisch erschließt und sich so gut ins bekannte Leben und Reden des Paulus einfügt. Als Sahnehäubchen des Abends könnte sich, zu optimistisch will ich aber nicht sein, die Anpassung eines Apps zum Überschussladen erweisen, die ein Freund so ganz nebenbei vornimmt. Warten wir’s ab. – Draußen ist es kalt geworden, der Wind belästigt Mund, Nase und Ohren und ich bin froh als wir wieder unser schützendes Domizil erreichen. Jetzt noch schnell den Zufluss des Außenwasserhahns wegen der akuten Frostgefahr zum Versiegen bringen, den Kamin anheizen und ein gemütlicher Abend ist startbereit. Wieder lasse ich den Bilderkasten links liegen und beschäftige mich anders. Es wird normal spät und der Schlaf tut dieses Mal was er soll. Einfach nur toll!

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Wintervorbereitungen

Quasi noch im Frühtau eilt die ehelich mit mir Verbundene zum Herbstputz in unsere Gemeinde. Ich begnüge mich diesbezüglich mit den zehn bis zwölf Saugereien, jeweils eine am Monatsanfang. Doch das Ausschlafen fällt auch für mich flach, denn „nach neun“ will unser Bewässerungsanlagenwartungstechniker zum Wasserauspusten kommen. Ja, er kommt nach neun, so gegen elf Uhr, ersetzt eine durchvertikutierte Bewässerungsdüse und pustet per Pressluft die unterirdischen Leitungen wasserfrei. So können sie die Winterzeit gut durchstehen. Dann treffen 30 kg Sonnenblumenkerne ein, die Versorgung der frei lebenden Flattermänner ist nunmehr sichergestellt. – Zum Lunch gibt es wohlmundende, mitgebrachte, chinesischstämmige Kost – etwas zum Genießen! – Nach der traditionellen Mittagsruhe begeben wir uns zu meiner Schwester zwecks Unterschrift für das Finanzamt, welches davon träumt im nächsten Jahr noch ein paar Taler von der kleinen Erbschaft abzugreifen. Wir plaudern mit unseren Verwandten noch ein bisschen, ich erfreue mich derweil an einer flüssigen Erinnerung an Südafrika bevor wir in unser Heim zurückkehren. – Heute beschäftige ich mich mit Roger Liebi, der etliche scheinbare Widersprüche der Bibel auflösen kann – ein interessantes Video. Ein paar Infos über den Elroc von Skoda ergänzen mein automobiles Grundwissen. Überdies hält mein eBook mehr als genug Lesestoff für mich bereit. So wird es normal spät doch schon wieder agiert der Schlaf extrem lustlos. Freut mich das? Eher nicht!!!

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Investitionen mittel Sparprogramm?

Heute einigen wir uns auf einen neuen fahrbaren Untersatz im nächsten Jahr. Alea iacta est. Die Würfel sind gefallen. Von der bei der Elektromobilität ausgebremsten Marke Volkswagen werden wir wohl zur innovativeren Konzernmarke Skoda wechseln. Man kann sicher gegen Diess eine Menge sagen aber im Vergleich zu Blume war er ein Innovator. Diess blickte in die Zukunft mit kreativen, wenn auch nicht immer gut umgesetzten Ideen, Blume blickt zurück und scheint vor der Zukunft eine Menge Schiss zu haben. Sparen in Zeiten, die Investitionen dringend benötigen, scheint mir keine gute Idee zu sein. Offen ist, wie eine eventuell bessere Rendite verwendet wird – augenblicklich sieht es eher nach einer höheren Dividende für Aktionäre und mehr Geld in den Vorstandstaschen aus. Wenn bei Forschung und Entwicklung massiv gespart wird, frage ich mich wie der Umstieg auf die Elektromobilität gewuppt werden soll. Aber was weiß so ein armer Pensionist schon von der Wirschaftswelt? -Ich schaue den Mordsschwestern beim Ermitteln zu, wieder ein seltsamer Fall mit mörderischen Ruderern, Trainern und Angehörigen im Qualifikationsdschungel. Irgendwie irre. Danach überzeugt mich ein uralter Münsterkrimi überhaupt nicht – nur der Anblick der fast jugendlichen Gesichter sämtlicher Akteure lässt eine geballte Ladung Sentimentalität aufkommen. -Es geht normal spät ins Seniorenbett wo der Schlaf mit mäßiger Motivation langsam agiert. Womit habe ich ihn bloß verärgert?

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Reformationstag

Da haben wir nun den relativ neuen Feiertag, gedenken der Reformation und feiern Halloween. Sind wir irre oder irren wir? Wir gedenken der Rückbesinnung auf göttliche Werte und feiern die Geister? Das fasse, wer das fassen will und kann! Wir hören eine zweistündige Feier aus Bremen: eine Andacht über Jesu Stammbaum im Matthäusevangelium, danach einen Vortrag über vier Frauen der Reformation und schließlich eine echt interessant gestaltete Würdigung des 25. Ordinationsjubläums des Pastors. Durchweg stark und nie langweilig – eine echt gute Leistung. – Dann holen wir noch ein Brot aus Eigenproduktion von einer Bekannten, kontrollieren den Geldeingang zum Monatsanfang – danke, danke lieber HERR, und ich tätige ein paar große Überweisungen aus der Warteschleife 😉😇. – In meiner Abendandacht lese ich den Psalm 90 und eine gute Auslegung dazu, es ist ein wirklich starker, anrührender Psalm. Fernsehen muss heute nicht sein, so bereite ich mich kurz auf einen Termin morgen vor und beschäftige mich ein wenig mit der Kreuzfahrerei. Es wird gar nicht mal so spät aber der Schlaf lässt mich trotzdem hängen – mit deutlich unter fünf Stunden ist die Erholung deutlich relativ. Das bedarf dringend einer Reformation.

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Alles wird gut

Das Duschen weckt heute meine verträumten Sinne und erweist sich als äußerst hilfreich für den restlichen Tag. Gegen Mittag nimmt sich Johann meines Rückens an und dehnt irgend so einen Bestandteil der Hüfte, traktiert ihn, dehnt ihn, aktiviert ihn, was weiß ich. Diese Aktionen sind noch erträglich und wirklich hilfreich. Der Junge versteht seinen Job, ist mein Eindruck. Wir fahren heim, ich stelle Tiger ab und er will ein Update installieren, wobei ich, zeigt er an, während der Installation auf ein paar Funktionen verzichten muss. Das stört mich nicht, Hauptsache man kommt zum Ziel. – Nach der Mittagspause verladen wir alle Materialien für den Seniorenkreis und ich will losfahren. Das ist der Zeitpunkt an dem ich lernen muss, dass zu den erwähnten Funktionen auch das Erkennen des Autoschlüssels gehört. Starten ist nicht. Tiger steht in der Einfahrt und versperrt Foxi dadurch den Weg aus der Garage. Was nun? Verzweiflung umschreibt meinen Zustand ziemlich unzureichend. 😠😫☹️!!! Gott sei Dank ist unser Freund daheim und leiht uns spontan seinen e-Up. Wir kommen später an als geplant aber doch rechtzeitig. Äußerst beruhigend wirkt, dass sich Beamer und MacBook problemlos verstehen: verbinden, einschalten, ausrichten und alles ist super. Die Bildershow vom Seniorenausflug läuft perfekt ab und das Senioren-Bingo kommt gut an. Da hat sich die Arbeit wirklich gelohnt und ganz nebenbei hat sich der Stress verkrümelt. Gott sei von ganzem Herzen Dank!!!!! – Daheim entspanne ich bei der Soko Wismar, mit YouTube, beim Lesen und mit etwas vergorenem Traubensaft. Es wird nicht gerade früh, dafür kommt der Schlaf schnell und intensiv und glänzt diesmal mit relativer Ausdauer. Prima.

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Kaminholz, Schnappi und ein piependes Küken

Heute kommt das Kaminholz aber ich kann beim Transport nicht mithelfen. Das gefällt mir gar nicht, ist aber nicht zu ändern. Freundlicherweise hilft der Sohn von Freunden die Scheite nach hinten zu schaffen – zwei Raummeter machen ganz schön viel Arbeit. – Abends versuchen wir den Kamin zum Heizen zu überreden, er tut sich äußerst schwer. Möglicherweise liegt es auch im etwas lässigen Umgang mit unserer bewährten Anzündmethode. Wie dem auch sei, wenn Qualm ins Wohnzimmer entweicht, leidet das olfaktorische Ambiente unseres Umfeldes deutlich 😉. – Ich blicke zurück auf „Schnappi das kleine Krokodil“, das nach dem Schnappen nach Papis Bein friedlich einschläft und auf „Das kleine Küken piept“, das viele Tiere kennenlernt und schließlich eine einmalig-endgültige Begegnung mit einem Traktor hat 😀. Das Arme. – Nach einem Gläschen Bordeaux (ich werde offensichtlich immer bescheidener) begebe ich mich zur Nachruhe. Wieder ist die Nacht viel zu kurz, allerdings mit einer halben Stunde Tiefschlaf. Immerhin. Seufz.

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Wirsingkohl, Johann und Phil

Heute beende ich meine Bingo-Vorbereitungen. Für mich typisch fällt die Vorbereitung viel zu aufwändig aus – ich liebe das offenbar. Jedem Tierchen … – Zum Lunch gibt es eine schön scharfe Kohlsuppe und ich bin begeistert, denn nun kennen wir zwei sehr verschiedene aber absolut wohlmundende Zubereitungsvarianten dieses Kleine-Leute-Gemüses. Mmmh. – Wie erquickend kann Physiotherapie sein! Johann hat etliche rückenermunternde Griffe drauf. Schön für ihn, gut für mich. Das tut echt gut – nur der Zeitpunkt bald nach dem Lunch ist eher kontraproduktiv, den sollte ich künftig eher meiden. 😀 – Beim anschließenden Shopping-Stopp gelingt es mir die e-Up-Uhr zur Winterzeit zurückzuführen 😉😀, alles nicht selbsterklärend aber doch machbar, wenn man es lange genug versucht. Toll. – Heute lasse ich Barnaby links liegen und staune über einen Kuhstall mit 100 Kühen inclusive Melkroboter, lasse VW-Horrormeldungen über mich hereinprasseln und erfreue mich an den lockeren Sprüchen von Phil Laude. Nicht weniger interessant ist die Haltung mancher Schweizer deutschen Einwanderern gegenüber. Sie mögen uns offensichtlich nicht so doll. Ein, durchaus interessantes aber für mich nicht relevantes PaL*. – Es wird leicht spät, der Schlaf kommt zwar intensiv aber unterbrechungsreich daher. Zu meinem Glück sind die Wachzeiten immer sehr kurz. Das ist gut.
*PaL: Problem anderer Leute

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Müdigkeit hemmt

Das war eine Nacht, gut, dass sie vorbei ist. Gefühlt habe ich nicht geschlafen, meine Watch behauptet fünf Stunden wären es doch gewesen – ich kann das kaum glauben. Völlig k.o. liege ich da, viertel wach, dreiviertel irgendwie nicht da und streiche den Gottesdienstbesuch – das schaffe ich niemals. Letzten Sonntag hatte ich körperliche Probleme, heute Übermüdung – was ist mit mir los? Warum gerade am Sonntag, wer oder was will mich vom Godi-Besuch abhalten – solche Gedanken kommen hoch. Über YouTube kann ich ihn auch noch zeitversetzt sehen, live ist aber besser. Seufz! So begebe ich mich virtuell zuerst in unsere Gemeinde und dann nach Bremen und werde dadurch ein wenig aufgebaut. Die Müdigkeit hat sich inzwischen klammheimlich verdrückt, gut so. Zum Lunch genieße ich leckeren Lachs und husche dann gleich wieder in die Mittagsruhe, die ich echt nötig habe. Mein nerviger Rücken muckt erneut munter auf – hat das den nie ein Ende? Morgen geht es zur Physiotherapie, ein fernes Licht im dunklen Tunnel. Es mag ja kein besonders schweres Leiden sein, zugegeben, aber auf den Geist geht es mir gewaltig😠. Meine spazierfreudige Miteigentümerin besorgt so ganz nebenbei zwei Raummeter Eichenholz, gut abgelagert für unseren Kachelkamin. So schnell kann das gehen. – Ich habe eine neue Idee für mein Senioren-Bingo, die ich sofort umsetzen muss. Das zieht sich, da sie so spät eintrifft 😉 bis halb zwei hin. Daraufhin ist der Schlaf sauer und lässt mich erneut hängen mit knappen fünf Stunden Ruhezeit. Das sollte besser nicht zur Gewohnheit werden!

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