Vor-Beisetzungstag

Ein flauer Tag nimmt seinen Lauf. Mein Engagement hält sich in einem extrem engen Rahmen. Die Gymnastik fügt sich endlich wieder in den Ablauf ein. Mittags erfreut mich eine gut gewürzte, wohlmundende Gemüsesuppe mit Fleischeinlage, die eine Freundin „gezaubert“ hat. Selbstverständlich lasse ich trotz meines ausgezeichneten Nachtschlafs meine Mittagsruhe nicht aus. Das weckt allerdings Befürchtungen für die kommende Nacht. – In ein Trauerportal füge ich noch vier Fotos ein und erinnere mich dabei an viele gute Erlebnisse mit dem Verstorbenen zu seinen Lebzeiten. – Abends unterhält mich bei einem wärmenden Kaminfeuer zuerst Barnaby und danach die Chelsea Detectives. Es wird normal spät aber die Nacht ist nicht lieb zu mir. Mal wieder. Na toll.

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CDU killt Weihnachtsurlaub

Die Moderation im Gottesdienst macht mir viel Freude und die Predigt ist durchaus erkenntnisreich. Gott sei von Herzen Dank!!!🙏 – Zum Lunch serviert meine Kochkünstlerin selbst gemachtes Gyros mit Käse überbacken, superlecker, ein Gedicht! – Am Nachmittag hören wir die Predigt aus Bremen mit Anmerkungen rund um die Wiederkunft von Jesus. Sehr interessant und merkenswert. – In den Abendnachrichten geht es wieder um die Vertrauensfrage des Kanzlers. Ich werde wohl nie begreifen aus welchem Grund die CDU die Wahlvorbereitungen mit aller Macht in die Weihnachts- und Jahreswendezeit platzieren will. Die meisten Verwaltungen sind in diesen zwei Wochen nahezu arbeitsunfähig. Es ist Haupturlaubszeit, selbst Regressforderungen für zu stornierende Reisen wären nicht unwahrscheinlich. Von der Arbeitsqualität bei Zwangsanwesenheit zwischen den Jahren ganz zu schweigen. Ich bin richtig gespannt wie zeitnah die Papierindustrie auf Ausschreibungen in dieser allgemein arbeitsfreien Zeit reagieren will oder kann. Das könnte dann teuer werden – aber sparen ist für die monetär verwöhnten Volksvertreter sowieso keine Option. Die Politiker ticken doch nicht richtig oder haben keinerlei Verwaltungserfahrung. Ich sollte ernsthaft überlegen ob ich überhaupt wählen gehe bei dieser offensichtlichen Inkompetenz. Da tröste ich mich doch viel lieber mit den Detektiven aus Chelsea, die kennen sich wenigstens in ihrem Metier aus. Ein zwölf Jahre alter Chardonnay beruhigt mich sanft und geschmacksknospenschmeichelnd dabei und alles ist gut. Mit 47 Minuten REM- und 22 Minuten Tiefschlafphase gestaltet sich die Nacht wunderbar erholsam. Ginge das nicht auch mal ohne Alkohol?

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Nur das Beste

Im morgendlichen Tau geht es zum Geburtstagsfrühstück. Wir treffen uns bei Claras, einem hochrangigen Café in einer exklusiven Seniorenresidenz. Der Grundmietpreis plus Nebenkosten der dortigen Wohnungen ist gar nicht mal so übermäßig hoch, doch die obligatorischen Zusatzleistungen, im 700er-Euro-Bereich angesiedelt, sind schon mächtig. Diese Zuschläge bieten nur geringen Mehrwert und dienen wohl nur dazu um elegant monetär schlechter Gestellte abzuschrecken… ups … da habe ich mich jetzt wohl etwas verrannt 🤔😇. Sorry, mehr oder weniger 😉. – Egal, das Frühstücksbüffet ist überzeugend, bis auf Weißwürste und Leberkäse (aber wir sind ja weit entfernt von Bayern) fehlt nichts. Phantastisch. Jemand, der morgens von einem Croissant, etwas Rührei samt Würstchen und Speck schon maximal herausgefordert ist, hat das alles nur optischen Wert. Zugegeben, kurz vor Mittag kommt noch ein kleines Brötchen mit Lachs und Feuerwehrmarmelade dazu. Das war es dann auch. Ansonsten sitze ich still auf meinem Platz, plaudere ein klein wenig und sehe der Zeit beim Vergehen zu. Das ist halt nicht meine Aktivphase, der Gastgeber kann da „nichts für“. Ausschließlich mein Problem, ich weiß. Seufz. – Nachmittag stemmen wir gar nichts mehr, ich bestaune nur im Prospekt erneut die Seniorenwohnungen. Natürlich gefällt mir die teuerste am besten. „Nothing but the best is good enough for me“, hat dereinst Frank Sinatra gesungen, doch der hatte Geld im Überfluss, ich eher nicht 😉😇. Da muss ich wohl noch arg an meinen Maßstäben feilen, fürchte ich 😀. Geschieht mir recht, wo wir doch wirklich sehr reichlich von Gott beschenkt sind – übrigens, by the way, 🙏 ganz, ganz großen Dank dafür mein Heiland und Herr!!!🙏 „Je mehr er hat, je mehr er will, nie schweigen sein Wünsche still,“ ist ein wirklich dummes Motto fürs Leben. Schön, wenn man dabei über sich schmunzeln kann. Ganz im Ernst, es gibt dort auch günstigere, gute, kleinere Wohnungen, doch ich frage mich ob man mit einer stinknormalen Mietwohnung nicht deutlich besser fährt. – Abends schaut meine Liebste einen Film in unserer Gemeinde, ich bleibe daheim, weil ich ungern meine innere Bewegung öffentlich vorführe – wo ich doch so nah am Wasser gebaut bin. Das Fernsehangebot ist eher mau, selbst für Don Camillo fehlt mir der „drive“. Es wird gar nicht mal so spät. Der Schlaf müht sich redlich ab mit einem echt guten Ergebnis. Fein.

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Moralzeigefingerwedelei

Schon früh verlässt mich meine Allerliebste um eine Geburtstag mitzufeiern. Mich überrascht der DPD viel später, fast unter der Dusche, aber unser hauseigenes Kommunikationssystem bewährt sich wieder einmal. So komme ich problemlos zu einem Hilfsmittel bei meinen Rückengymnastikverrenkungen. Die eingetroffene Rolle passt wunderbar unter meinen Nacken und ich kann mir das Zerknüllen eines Sofakissens künftig sparen. – Mein Finanzcheck zum Wochenende spiegelt einwandfrei unsere ungeliebten, vielfältigen Ausgaben wider. Dann ist das halt so. – Nachmittags erhält Tiger seine Winterpuschen. Unser Autohaus will schließlich auch leben. – Bei meiner Abendandacht merke ich so langsam, dass der Psalter zweifellos eine aufbauende Lektüre darstellt, allerdings fallen beim systematischen Durchlesen doch allerlei Dopplungen ins Auge. Gewisse Wiederholungen im Bibelkommentar fallen auf. Interessant bleiben sowohl Psalter als auch der Kommentar dennoch. – Der Freitagskrimi ist nett gemacht, jedoch wieder nach dem Vorurteil „die bösen Reichen bestechen arme Witwe und treffen auf die guten Normalbürger“ aufgebaut. Na toll, immerhin orientieren sich die Dialoge an der Umgangssprache. Der Chelsea-Krimi spricht mich ein bisschen mehr an, wenn auch hier mit dem zeitgeistig-moralischen Zeigefinger deutlich herumgefuchtelt wird, immerhin in netter Form 😉. Es wird normal spät und die Nacht unterscheidet sich wenig von ihrer Vorgängerin, nur dass die Unterbrechungen leicht abnehmen 😀. Na prima.

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Hahnenk(r)ämpfe

Hoffentlich wird es zur Gewohnheit den Tag schon im Bett mit dem Tagessegen zu beginnen. Kurz und knapp, konzentriert auf eine Aussage, stimmt er auf die kommenden Stunden ein. Ob ich, dem leicht ständige Wiederholungen auf den Geist gehen, dabei bleibe, ist leider nicht sicher. So bin ich wohl. – Die Nachrichten über die zwei großen politischen Ereignisse überschlagen sich. Spekulationen entfalten sich in vielerlei Richtungen: Was wird Trump tun? Die Antwort ist einfach: Wir werden es sehen. Alles andere ist Kaffeesatzleserei. – Und innenpolitisch? Wie zu erwarten fordert Friedrich die Vertrauensfrage sofort und Olaf will bis Anfang Januar warten. Mich k…. dieses politische Kindergartengezänk voll an. Blast euch doch auf, liefert euch Hahnenkämpfe aber wundert euch nicht über frustrierte Wählerreaktionen. Ich bin froh, dass die Ampel endlich ausgestritten hat, es war einfach nur nervig. Ist doch völlig wurscht ob wir im Januar, Februar oder März wählen, einigt euch, meinetwegen in der Mitte aber lasst das bescheuerte Rumgetöse. Doch auf mich hört wieder mal keiner 😉🤔😀. Ist ja klar 😇😀. Andererseits ist mir weder Olaf noch Friedrich besonders sympathisch – der Schweiger oder der Besserwisser, keine erfreuliche Auswahl. – So widme ich mich lieber den Alltagsgeschäften, bin glücklich und dankbar für meinen stillhaltenden Rücken und lebe fröhlich vor mich hin. – Abends begebe ich mich wegen einer sich anschleichenden Erkältung frühzeitig ins Seniorenbett und schaue dort einem britischen Ermittlungsteam aus Chelsea zu – nettes Team, humorvoll eingestellt und wieder eine gelungene britische Serie. Jetzt noch das Abendgebet aus Maria Laach vor dem Einschlafen. Fein. Der Schlaf fällt ausgiebig aus trotz mancherlei Unterbrechungen. Bei Erkältungsanzeichen reagiert die Vesica urinaria offensichtlich arg wirschig. Schade.

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Donald wird kommen, Olaf wird gehen

Der Tag beginnt für mich mit dem Tagessegen aus Maria Laach. Dann verlässt mich meine Lebenslangpartnerin für eine frühmorgendliche Sportstunde. Die Arme. – Das Grinse-Gesicht von Donald verheißt nichts Gutes. Es kommt wie erwartet. Die Amis wählen den Lügenbold und freuen sich auf die Folgen. Na denn man tau! Es ist ihr Land und da dürfen sie natürlich wählen wen sie wollen. Oft genug sind wir halt unseres Glückes (oder Unglückes) Schmied. Da kommen lustige Zeiten auf uns zu. Oder lausige? Warten wir es ab, es bleibt uns sowieso nichts anderes übrig. – Bei mir hat sich ein grippaler Infekt eingenistet. Das ist fies. Dafür hält mein Rücken still. Ob die sich abgesprochen haben? 😉! – So ordne ich in aller Ruhe unseren Urlaubsordner samt Liste aller gemeinsamen Reisen. Erinnerungen werden wach und halten von der Arbeit ab, so ist es im Alter 😀. – Abends lasse ich die Soko Wismar ermitteln, verfolge die aufgeregte Berichterstattung über Onkel Donalds Sieg einschließlich eines Specials dazu. Wie ein Donnerschlag rummst dann die Sondermeldung auf den Schirm: Olaf hat seinen Finanzminister gefeuert. Wurde zwar allerhöchste Zeit, ist aber dennoch überraschend. Sein Statement dazu fällt erstaunlicherweise so aus, wie ich es schon längst von einem Bundeskanzler erwartet hätte. Könnte es sein, dass Olaf doch Bundeskanzler kann? Zweifel bleiben. Ob er die Zeit bis Mitte Januar durchsteht dürfte ebenfalls zweifelhaft sein, warten wir auch das ab. Ich wünsche der FDP jedenfalls bei den nächsten Wahlen 3 Prozent, doch auch das wird sich wohl nicht erfüllen, schade eigentlich. Nicht, dass ich grundsätzlich etwas gegen die Liberalen hätte – nur wer als „Gelber“ als Minderheitspartner in ein Bündnis mit den „Roten“ und den „Grünen“ einsteigt, muss halt bereit sein die vereinbarten Kröten zu schlucken und sollte sich hüten „King Lui“ zu spielen. Es ist inzwischen normal spät und mein Bedarf an Neuigkeiten ist gründlich gedeckt. Eine leichte Erkältung, ein unwilliger Schlaf und eine übereifrige Vesica urinaria lassen eine unruhige Nacht erwarten. Und so geschieht es. Seufz. Tröstend wirkt nur das Abendgebet aus Maria Laach. Werde ich jetzt katholisch? Nö, da wären zu viele Unken zu schlucken – aber ein paar Rosinchen picke ich gerne auf 😉😀😇.

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Sentimental YouTube-Journey

Ein friedlicher Rücken kann mein Herz entzücken – jedenfalls weitgehend. – Die Inspektion kostet „nur“ 310 Euros, weshalb auch immer. Der Betrag ist dennoch unerklärlich hoch. Sei’s drum, seufz. – Im Klinikum muss, möchte 🤨, soll ich mich einem Arzt vorstellen. Derselbe untersucht mich gründlich und alles ist okay. So ganz nebenbei erfahre ich, dass ich von einem fiesen Keim befallen bin, der mich als Sprungbrett für Attacken auf andere nutzen könnte. Das sei bei einer Untersuchung vor Jahren festgestellt worden. Warum hat mir das damals keiner gesagt? Künftig soll ich beim Klinikumsbesuch immer eine Maske tragen. Ich lasse gleich noch einmal testen ob dieser ach so ungeliebte Untermieter immer noch bei mir haust. Was man so nebenbei im Krankenhaus nicht alles erfährt. – Mittagsruhe ist heute nicht, dafür waren wir zu lange unterwegs. Schade. – In den USA starten die Präsidentschaftswahlen, es würde mich bei den verrückten Amis sehr wundern, wenn Trump es nicht schafft. Die Kamala wäre für mich andererseits ebenso wenig wählbar wie der Onkel Donald, nur letzteren hätte ich niemals aufgestellt. Wie Obelix sagen würde: „Die spinnen, die Amis!“ Warten wir es ab. – Bei meiner Gymnastik höre ich einen Vortrag von Frank Lüdke zum Satz des Glaubensbekenntnisses „hinabgestiegen ins Reich des Todes“ und lasse die unterschiedlichsten Deutungen durch mein Hirn dringen. Interessant. – Virtuell inspiziere ich den Nachfolgekandidaten für Tiger und bin sehr angetan. – Meinen Abend gestaltet heute YouTube. Es gab Zeiten, da glänzte die VW-Werbung noch mit Humor, köstliche Spots. Inzwischen ist dem Konzern offensichtlich das Lachen vergangen. Traurig. Im Laufe des Abends kommt meine sentimentale Ader zum Durchbruch. Hat mich das im Laufen spielende italienische Gebirgsjägerblasorchester so eingestimmt? Oder das ‚Maria durch den Dornwald ging‘, gesungen von Helenchen? Jedenfalls begebe ich mich auf einen musikalischen Spaziergang mit ‚Sound of silence‘ in trefflicher deutscher Interpretation. Es folgt Heinz Rudolf Kunze mit zwei Songs. Ich bin ergriffen von zwei deutschen Trauerliedern, einmal nach der Cohen-Melodie ‚Halleluja‘ und dann nach dem Abba-Hit ‚The winner takes it all‘. Echt stark. Der Abendsegen aus dem Kloster Maria Laach beendet meinen Tag. Ein Abschluss, der mir gefällt. Könnte der Tradition werden? Mein Missfallen erweckt wieder einmal der Schlaf, der erneut herumzickt. Traurig. Aber möglicherweise machen ihn die Amis nervös. Könnte ja sein.

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Goldesel Inspektion

Ich habe es so satt, kaum scheint alles okay zu sein schon zuckt es durch und durch, dass ich fast eine Stunde lahmgelegt werde. Merde! Was ist das bloß? Egal, als ich wieder halbwegs vernünftig „ticke“ bringen wir Foxi zum Service. Avisiert werden uns Kosten von 380 Euro, auf Wunsch wird gegen Aufpreis das Wischwasser aufgefüllt 😠. Immerhin holt meine verhandlungsfreudige Fahrerin noch eine Autowäsche mit heraus. 380 Euro für eine E-Auto-Inspektion: Stecker anschließen, auslesen, anschauen, Bremsflüssigkeitsstand prüfen, ggf. nachfüllen und einmal rund ums Auto gehen. Leicht verdiente Knete. Weshalb bekomme ich bloß, trotz aller Bemühungen, das Wort „Wucher“ einfach nicht aus meinem Köpfchen? Seltsam 😉🤔. – Ein Sehtest bei Fielmann, übrigens sehr professionell mit nahezu perfekter Beratung durchgeführt, bringt komische Eigenarten unseres Wirtschaftssystems zum Leuchten: lasse ich neue Gläser in ein vorhandenes Gestell einbauen, kostet es mich 20 Euros extra. Nehme ich stattdessen das alte Gestell in neu, entfällt dieser Betrag 🤔 – ein neues Gestell umsonst und zwanzig Euronen weniger (obwohl dort ja auch Gläser eingebaut werden müssen). Das verstehe wer will, ich jedenfalls nicht. – Jetzt noch ein wenig herumgeturnt, Roger Liebi bei einem hochinteressanten Vortrag lauschen, dann Barnaby bei seinen skurrilen Fällen zuschauen und schließlich ab ins Seniorenbett. Der Schlaf schenkt mir auch heute seine Aufmerksamkeit. Sehr freundlich und erfreulich!

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