Eine Versöhnung und ein Upgrade

Der Tag beginnt ganz gewöhnlich. Tagessegen, Frühstückchen, Zeitungen und Morgenandacht nehmen ihren Lauf. Ein lieber Bruder legt einen Konflikt abschließend bei, der durch meine Unachtsamkeit aufkam. Gott sei Dank! Gegen Mittag geht es zur Physiotherapie, gefolgt von Lunch und Mittagsruhe. – Die Vorbereitung zum heutigen Bibelgespräch gestaltet sich spannend. Die Grundlagen konnte Gott in meinen schlaflosen Nächten bereits legen. Mittenrein platzt ein Brief unseres Reiseveranstalters. Was will der denn? Ich traue meinen Augen nicht. Ein Upgrade-Angebot: Winterkälte gegen Sommersonne tauschen. Ich lese es noch einmal und kann es kaum glauben. Echt jetzt? Meine ansonsten tiefen-entspannte, lebenslang mit mir verbandelte Mitbewohnerin staunt ebenso und wir entscheiden uns binnen weniger Minuten. Ich greife also zum Telefon, rufe an und mache alles fest. Wahnsinn! Meine Gedanken begeben sich schon auf die Reise in ein fernes Land aber ich halte sie brutal auf. Überschäumende Freude ist noch nicht dran – die Bibelarbeit hat Prio 1. Basta! Also um Konzentration beten, den Kopf soweit möglich frei machen und die Vorbereitung konzentriert beenden. – Wir düsen durch einen Schneefall (der schreckt mich jetzt nicht mehr 😀) zur Gemeinde. Den Monsterkopierer, der mich beim letzten Mal fast verzweifeln ließ, kann ich heute souverän bedienen. Stark. Die Bibel-und-Brot-Stunde ist gesegnet und Gott ist gegenwärtig. Danke, lieber HERR! Gut bewahrt kommen wir heim und ich ergehe mich in der Freude über das Upgrade, denn die Bestätigung liegt per E-Mail bereits vor. Sagenhaft! Von Herzen DANKE zuerst Jesus und natürlich, ich will keinesfalls undankbar erscheinen, auch unserem Reiseveranstalter. Einen Nachteil hat die Sache leider, denn ich kann wieder einmal nicht schlafen, die Gedanken kreisen zu sehr um alles, was jetzt ansteht. Das nehme ich gerne hin😉😀😇.

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Neue Brillen und ein Wolfsmonster

Heute freuen sich meine Treterchen über eine befreiende Behandlung. Wohltuend. Dann hole ich meine neuen Autobrillen ab. Ja, sie schärfen ein klein wenig den Blick beim Fahren aber im restlichen Alltag kann ich unbebrillt sehr gut leben. Der Kopf darf frei bleiben, klasse. – Rückengymnastik tut gut, Bibel-und-Brot-Vorbereitung schärft den Geist sowie den Blick auf Jesus und Maria, es eröffnen sich interessante Perspektiven. Stark. – Abends kommt Barnaby mit zwei skurrilen Fällen daher, einem Geländelauf in Konkurrenz zu einem Anglerwettbewerb, gefolgt von einem Wolfsmonster, das nicht allein bleiben will. Ich lese im Anschluss noch ein wenig bevor das Seniorenbett ruft. Sogar der Schlaf stellt sich nach angemessener Wartezeit ein. Das ist echt nett.

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The German Nightmare: Friedrich, Olaf & Christian

Das kann doch einfach nicht wahr sein: ich bin zu müde zum Aufstehen! Ich fasse es nicht aber es ist so, der wenige Schlaf rächt sich mächtig und mein Kopf klebt am Kissen. Kein Präsenz-Gottesdienst heute für mich. Sehr schade aber ich schleppe mich nicht hängenden Hauptes zur Gemeinde. Nach dem Ausschlafen schaue ich nach Bremen zum Godi und dann zur Predigt in meine Gemeinde, bekomme die Inhalte mit, bin aber nirgends leibhaftig dabei. Dann ist das so. – Zu meinem Trost lassen sich die ersten Vögel am Sonnenblumenkernspender blicken und vertilgen ein paar Kernchen. Endlich! – Das Wetter zeigt sich von seiner miesgelaunten Seite und ich wäre gern im Süden. Über Weihnachten wollen wir auf Rhein, Mosel, Main unterwegs sein – wärmer wird es da auch nicht. Seufz. – Bei Habeck im Interview schalte ich den Ton aus, Politik nervt, bei Scholz oder Pistorius schaue und höre ich weg – Pistorius sollte, meiner unbedeutenden Meinung nach, Scholz die Wahl in den Dreck fahren lassen, vier Jahre gut Opposition machen und dann den arroganten und unbeliebten Merz ablösen. Aber vier Jahre Friedrich als Kanzler und mit wem? Etwa Olaf als Vize? Fehlt nur noch, dass der Bremsen-Christian mehr als fünf Prozent einfährt. Amerika hat Trump und wir FOC – mir fehlen ein paar Mäuse für eine vierjährige Kreuzfahrt jenseits aller Politik auf freier See. Das wird noch lustig. Oder lausig? Eher letzteres. Zu meiner großen Freude kommt der Schlaf spät aber intensiv. Alles wird gut.

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Mogel-Watch

So ganz langsam stellt sich eine gewisse Normalität bei meinem Rücken ein. Es wäre äußerst vorteilhaft wenn es so bliebe. Wenn meine kleine Arbeitskraft auf Dauer ausfiele, wäre es an der Zeit unsere Gesamtsituation neu zu bedenken. Doch noch besteht Hoffnung und Zuversicht. Dass ich mich einmal sehnen würde im Garten zu wirken, ist mir immer noch suspekt aber Tatsache. Manchmal überrasche ich mich selbst 😉. – Eine liebe, freundliche E-Mail trifft ein. Ich will antworten, brauche aber noch Zeit, um meine Gedanken zu ordnen. Das beschäftigt mich selbst in der Nacht – da wird sich bei mir wohl auch das Alter bemerkbar machen. Gut Ding will Weile haben 😇😉🤔. Der Abend verläuft mit etwas lesen und dem Schauen auf bewegte Bilder in kleinen Filmchen, kommentiert von mitunter arg nervigen Labertaschen. Das ist eben so bei YouTube. Es wird gar nicht mal so spät aber der Schlaf hat wohl auswärts zu tun, ganz weit weg, scheint mir. Meine Watch behauptet ich hätte sechseinhalb Stunden geschlafen. Das glaube ich ihr nicht. Überhaupt nicht! Sie mogelt 😉.

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Pub, irisch, rauchhart

Frühmorgens können wir eine wunderbare spontane Einladung zu einer Teestunde entgegennehmen. Das scheint uns richtig zu motivieren, denn wir packen bis dahin liegengebliebene Projekte an. Den Windschutz unserer Lounge rollen wir endlich zusammen und verfrachten ihn in den Keller. Dort kann er wunderbar überwintern. Die Möbel der Lounge rücken wir zusammen, schützen sie mit einer Folie, der Tisch jedoch folgt der Folie ins Untergeschoss. Endlich ist dieser Außenraum winterfest. Jetzt schnappe ich mir den Besen und fege wieder einmal – eine schier unendliche Geschichte – das, seine Bäume schnöde verlassende, Laub von der Terrasse. Adieu und verrotte schön! Dabei blickt mich der blätterbedeckte Rasen traurig an und verlangt ebenso freie Sicht nach oben. Später, vertröste ich ihn, heute nicht! – Nach der Mittagsruhe begeben wir uns zur Teestunde. Dieselbe ergänzt sich spontan um die Fahrt zu einem Pub in einer Gartenanlage. Wie befürchtet ist der Nichtraucherbereich voll belegt und so bleibt uns nur die, den über Achtzehnjährigen vorbehaltene, Räucherkammer. Dabei kommen total nostalgische Gefühle auf – früher war es in jeder Kneipe so: man kam wohlriechend rein und ging als Qualmsack raus. Tja, nicht alles war in alten Zeiten besser😉. Doch wir stecken das bei einem Guinness bzw. einem Kilkenny munter weg. Zum Bedauern meiner Geschmacksknospen und zur großen Freude meiner Gelenke fällt die geplante Essensaufnahme wegen Überlastung der Küche aus. Der Laden ist einfach zu voll. Doch das nutzt meinem Gelenksystem gar nichts, denn die Freunde servieren uns nach der Rückfahrt eine superleckere Kürbissuppe. War wohl nichts mit dem Gewicht halten? Sorry Magen, sorry Hüfte! So kann eine Teestunde spät abends mit vollem Magen enden. That’s live. – Endlich daheim dauert es nicht sehr lange bis unser Seniorenbett Gesellschaft erhält. Der Schlaf wäre wunderbar, wenn sich das Kilkenny nicht zwischendurch so oft verabschieden würde. Dennoch kommen gut sieben Stunden Nachtruhe zusammen. Ganz okay.

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Herzenskonflikt

Endlich wieder Physiotherapie und die tut mir sehr gut. Johann hat es wirklich drauf. Leicht beschwingt bewege ich mich hinterher zum Auto. – Daheim bin ich spürbar enttäuscht, dass die Flattermänner die von mir aufgehängte Futterstelle völlig ignorieren. Kein einziges gefiedertes Wesen lässt sich blicken, geschweige denn, dass auch nur ein Sonnenblumenkernchen konsumiert würde. Schwer frustrierend 😉🤔. Sie wollen einfach nicht – aber drunten im Garten an Futterhaus 1 herrscht Massenandrang. Seufz 😀. – Abends beim Rotweinhauskreis geht es um Schwachheit, die zur Stärke wird. Der Austausch ist äußerst lehrreich. Das anschließende Gespräch gestaltet sich recht munter, vielerlei Themen bewegen uns. Ganz am Ende ereilt mich ein schwerer Tadel für eine Bemerkung, die noch nicht einmal ein Spruch war, sondern „nur“ eine Wahrheit, die vermutlich zurzeit schwer zu ertragen ist. Wie soll ich damit umgehen? Ich habe den Betroffenen total gern (Tadel hin oder her) und schätze ihn außerordentlich, ein Vorbild und verehrter Lehrer für mich. Soll ich mich entschuldigen? Dann würde ich es aber wider besseres Wissen tun. Ich bin ratlos und probiere daheim ein paar Stunden lang ein wenig Klarheit zu gewinnen. Schlauer werde ich trotzdem nicht. Soll ich aus Respekt vor meinem Gegenüber den Kreis künftig meiden, denn ich will ihn keinesfalls provozieren oder ärgern? Ein Gespräch wäre normalerweise dran aber die äußeren Umstände machen es schwer. Am besten vertraue ich mich Gott an. Er muss mir raten, wird mir einen Weg öffnen. – So wird es sehr, sehr spät, immerhin kommt der Schlaf schnell. Gott sei Dank.

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Turnen, diskutieren, genießen

Meine Turnerin verlässt mich wie üblich am Mittwochmorgen um ihre Glieder zu stärken. Soll sie doch. Ich stärke die meinigen durch die, zugegeben weniger anstrengende, eigene Gymnastik. Immerhin. In unserem Keller finde ich das lang vermisste zweite Vogelfutterhaus. Jetzt ist es zu spät, denn wir haben ein neues, selbiges war aber, ein kleiner Trost, ein Supersonderangebot. – Inzwischen hat die Geschenkspezialistin ganz nebenbei ihre gepackten Kisten für Weihnachten im Schuhkarton abgeliefert. Das 5-Stück-Ziel hat sie, wie von mir erwartet, deutlich übertroffen – das finde ich gut. Glückwunsch! – Am Nachmittag begeben wir uns zum Bibelgespräch in unsere Gemeinde. Es geht um die Kosten der Nachfolge, sehr harte Worte von Jesus, uns jedoch eröffnen sich wichtige neue Aspekte. Ein Ausflug, der sich gelohnt hat. – Wieder daheim lasse ich die Soko Wismar ermitteln, verfolge die Nachrichten mit mäßigem Interesse und lasse den Abend an mir, versüßt mit einem Gläschen Glühwein, vorüberziehen. Es wird mäßig spät und der Schlaf kommt zu seiner Zeit. Na prima.

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Unglaublich: Sieg der Vernunft

Wir sind früh dran zur Trauerfeier, dennoch sind die Plätze in der Kirche schon ziemlich knapp. Es wird eng, denn der Verstorbene war in Familie, Gemeinschaft und Landeskirche stark aktiv. Unser Pastor gestaltet die Beerdigungsandacht sehr angemessen und persönlich. Danach gehen wir gemessenen Schrittes via Friedhof und warten dort lange, sehr lange, auf die Sargträger, das unseren ‚Friedhofs-Erlebnispark‘ erweitert. Der „Leichenschmaus“ in unserer Gemeinde ist bemerkenswert, denn es gibt einen lebhaften Austausch über Erfahrungen mit unserem verstorbenen Freund: Ja, wirklich, so war er, wunderbare Erinnerungen blitzen auf. Am späten Nachmittag verabschieden wir uns von der Trauerfamilie, kaufen noch schnell ein Schnellrestaurant, streng vegan, für unsere Flattermänner im Außenbereich und streben heimwärts. – Dort nehme ich mit großer, echter Freude die Einigung über die Termine der Vertrauensfrage sowie der Bundestagswahl zur Kenntnis. Die Vernunft scheint gesiegt zu haben, seltsam eigentlich🤔, möglicherweise gibt es so doch noch ein halbwegs friedliches Weihnachtsfest für meine Kollegen in Kommune, Land und Bund 😉😀. Warum nicht gleich so? Politik ist mir zu hoch (oder zu doof – was weiß ich schon 😉?). – Am Abend erfreut mich ein Münster-Krimi, gefolgt von etwas Leserei bis ich mich nach dem Abendgebet aus Maria Laach zur Ruhe begebe. Die Nacht ist friedlich und erholsam – wie schön!

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