Weißwein trifft Rotweinhauskreis

Bis auf den Rotweinhauskreis steht heute ein terminfreier Tag an, wobei der Hauskreis bei uns stattfindet. Ich lebe auf, atme durch und freue mich auf ein bisschen Normalität 😉😇. Meine Augen können wieder kleine Schrift erkennen, mein Rücken ist fast ruhig und nach der Gymnastik sogar ganz okay. Wunderbar. Der Regenertrag draußen nähert sich dem normalen Durchschnittswert, so soll es sein. Ganz nebenbei beschäftige ich mich mit einem Akku-Staubsauger, den ich vor ein paar Wochen ziemlich begeistert ausprobiert hatte. Möglicherweise wäre das auch etwas für uns, könnte ja sein. – Jetzt noch schnell alles für den abendlichen Treff vorbereiten, Wein kaltstellen, Wasser auf den Tisch und ein paar Knabbersachen arrangieren. Alles passt. Wir sind heute nur ein paar Teilnehmer, um so lebhafter ist das Gespräch. Ein Text aus Jeremia 17 lässt uns nachdenken über Gottes Möglichkeiten, unsere Nöte und mancherlei Stolpersteine im Leben. Nach dem geistlichen Teil plaudern wir locker bei Wasser, Wein (diesmal nur in weißer Erscheinungsform 😀) und Leckereien über dies und das. Beide Teile gehören zusammen und beide formen gemeinsam die Freude über das Beisammensein. – Zum Abschalten vor dem Schlafen nehme ich mir noch ein wenig viel Zeit zum Lesen, lasse mich dabei emotional anrühren und sinke schließlich hundemüde in mein Seniorenbett. Der Schlaf kommt, inspiriert durch den Alkohol, schnell und fällt tief aus. Gut so!

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Servicewüste trifft Servicefreude

Um neun Uhr soll er kommen. Frühestens! Um zwanzig vor neun, ich verlasse gerade mein gemütliches Seniorenbettchen, schellt es. Der Firma verscherzt sich alle meine Sympathien. Doch meine herzensgute Lebenslanggefährtin ist schnell bereit die Tür zu öffnen. Der Typ ersetzt unsere fehlerhafte neue Wallbox durch eine angeblich einwandfreie. Warten wir es ab, erst wenn die Sonne scheint können wir das prüfen. Mit dem Service des Unternehmens hapert es wohl noch, denn weder spielt der Monteur die neueste Firmware auf, noch meldet er die Box im Internet bei unserer Anlagenkonfiguration an. Wozu hat man denn schließlich Kunden? Na prima. – Unsere danach eintreffende Friseurin ist dagegen pünktlich, arbeitet zu unserer vollsten Zufriedenheit und lässt mich mit gestutzten Haupt- und Barthaaren zurück. So soll es sein 😀. Zwei Termine am frühen Vormittag haben durchaus ihr Gutes. So bleibt der Tag um meine Turnübungen in aller Ruhe zu praktizieren, in Ruhe und Gelassenheit unsere Andachten zu halten, nach einem adäquaten neuen fahrbaren Untersatz für das nächste Jahr zu recherchieren und einen Versicherungsfall mit ebenfalls äußerst hilfsbereitem Personal zu klären. Abends wird es wieder spät, das ist aber egal, denn ich schlafe sowieso erst nach zwei Uhr ein. Dann ist das so. Aber es ist sehr schade.

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Cortison trifft Rücken

Das Wartezimmer ist voll wird aber schnell abgearbeitet mit dem üblichen Sehtest, gefolgt von der Augeninnendruckmessung. Wer aber den Arzt selber sprechen muss, so wie ich, der darf seine Geduld erproben. Der Gute nimmt sich viel Zeit für seine Patienten, vorbildlich wenn man dran ist, nervig wenn man wartet. Es hat eben alles seine zwei Seiten 😉. So nutzt meine Pupille diese Zeit sich zu weiten durch die ihr inzwischen wohlvertrauten Tropfen. Der Doktor ist gut drauf, wir plaudern ein wenig und er stellt fest, dass alles okay ist. Sehr schön. In zwei Wochen darf ich wieder reinschauen. Na toll! Jetzt geht es erst einmal heim zum Lunch bevor der Orthopäde meinen Rücken erkunden soll. Bei demselben ist heute ausnahmsweise das Wartezimmer erfreulich leer und ich lande relativ schnell im Behandlungszimmer. Klasse! Danke! Unerwarteterweise, ich war wohl vorher zu pessimistisch, findet er fix die Ursache – kein Röntgen, kein neues MRT – und verpasst mir eine Cortisonspritze (fachsprachlich Cortison, wie ich lerne, umgangssprachlich Kortison, aha!). Schwups ist der größte Schmerz weg, mein Gehstock hat erst einmal ausgedient und ich trapse, zwar etwas unsicher aber hoffnungsfroh zum Auto. Danke Doktor, danke mein Gott!!! Eine wesentliche Verbesserung ist spürbar. – Nachmittags finde ich noch genügend Zeit für die Vorbereitung, kann sogar ein Arbeitsblatt erstellen und bin Gott äußerste dankbar für Bibel und Brot samt dem recht lebhaften Gespräch über den Psalm 145. Halleluja! Welch eine Woche – und morgen geht es wieder früh raus (für meine Verhältnisse). Die Nacht gestaltet sich ganz zufriedenstellend, wenn ich nur früher einschlafen könnte!

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Laser trifft Nachstar

In dem gerade verschwindenden Frühtau brausen wir nach Braunschweig. Wir parken im Parkhaus der Schlossarkaden und finden einen guten Standort. Der bekannte Eingang ins Schlosscarree ist dicht, so suchen wir halt einen anderen. Einmal halb ums Gebäude herum und schon können wir eintreten, finden den Aufzug zur Klinik schnell und „um tausend Ecken“ herum folgen wie einem gut ausgeschilderten Weg. Wir sind früh dran, das hilft uns nichts, das ganze Procedere dauert insgesamt vier Stunden aber immerhin wird mein Nachstar auch gleich weggelasert. Das ist völlig unproblematisch wenn man sein Auge still halten kann, was letztlich irgendwie klappt. Ein „Geschenk“ gibt es dazu: den Vormittagstermin morgen in Wolfsburg – adieu Vorbereitungszeit für Bibel und Brot. Das kann ja heiter werden. Das Navi führt uns einen interessanten Weg zurück heim. Mein Rücken freut sich riesig über das Seniorenbett, wird ihm für einen späten Lunch entrissen aber für die Nach-Lunch-Ruhezeit erneut zugeführt. 😀! Ich bin voll geschafft, kaum zu glauben. Die Pupille zieht sich nach und nach wieder zusammen und das Lesen verbessert sich enorm. Wenn die Netzhaut nicht gegen die Laserbehandlung protestiert, bin ich hochzufrieden. – Heute schaue ich mal wieder bei Barnaby zu zwei bekannten Folgen vorbei. Schön. Es wird normal spät, denn morgen steht ja um 10 Uhr wieder der Augenarzt in Wolfsburg auf dem Terminplan. Schreckenswoche für einen betulichen Rentner 😇😀! Der Schlaf ist ein wenig unwillig, er hat wohl seine Tage. Soll er doch!

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Adonai

Die Studierstube fällt mangels Teilnehmern aus. Schade. Der Gottesdienst findet am Abend statt, so kann ich mich in Ruhe auf den Lobpsalm vorbereiten. Sonntags soll man zwar nicht arbeiten aber eine geistliche Auseinandersetzung mit einem Psalm fällt natürlich nicht darunter 😉. Bei der FEG München schalte ich mich in eine adäquate Predigt ein. Interessante Aspekte. Selbstverständlich darf der Gottesdienst aus Bremen nicht fehlen, eine starke Erntedankfeier. Nach einem Super-Lunch, gefolgt von einer erholsamen Mittagsruhe ist der 145ste wieder dran. Ich höre mir erst einmal den Psalm in hebräischer Sprache an, es klingt sehr eigen aber interessant. Ein Wort „Adonai“ verstehe ich immerhin, nicht viel für einen ganzen Psalm aber die Freude ist groß, immer wenn ich es vernehme 😀😇. Selbst Spurgeon hat sich mit dem Text beschäftigt und eine lange Predigt über ihn geschrieben. Das kann ich inzwischen gut verstehen. – Der Abend vergeht ein bisschen mit Zittern und Zagen, denn morgen geht es früh zur Augenklinik mit der Aussicht ein Auge einem Laser auszusetzen. Nach der Operation vor 11 Jahren ist das zwar nur ein Erdnüsschen aber Auge ist Auge 😉. Ich will früh ins Seniorenbett, jedoch das Wollen ist noch lange nicht das Vollbringen. Dann ist das so. Trotzdem und gerade deshalb: Gute Nacht! Der Schlaf kommt spät und der Morgen früh. So gleicht sich alles aus😫.

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Vorbereitungstag

Ich bereite mich auf Bibel und Brot vor. Der Psalm 145 soll das Thema sein, ein, wie ich feststelle, faszinierendes Thema. Doch wie soll ich die Vorbereitungen abschließen? Keine Ahnung, denn der Tag ist gefüllt mit Routinen, so dass eigentlich nur der Nachmittag bleibt. Zudem sind der Montag und der Dienstag voller Arzttermine. Natürlich hätte ich mich schon früher vorbereiten können aber zum einen ist das nicht mein Ding und außerdem nervt mein Rücken mich auch psychisch. Den Umgang mit dem Älterwerden muss ich wohl noch lernen. Seufz. So hoffe ich auf Gottes Hilfe, dass er mir die richtigen Gedanken zu rechten Zeit geben kann und wird. Gedanklich kann ich den Psalm gut hin- und herbewegen, doch ein Arbeitsblatt mit den „richtigen“ Fragen wird mir wohl nicht gelingen, dafür ist der Zeitplan zu eng. Schade und doch eine Chance. – Am Abend ziehe ich mich aus den Vorbereitungen zurück, lese wieder einmal und lasse den Tag ausklingen. Die Nacht verläuft wie üblich, man gewöhnt sich dran.

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Schlitzohrige Banker

Besonders deutlich wird die vor sich hin rasende Zeit beim Blick auf den Staubsaugetermin in meiner Gemeinde – heute schon wieder. Seufz. Also nach dem Morgenritual einschließlich Turnstunde schlucke ich eine Schmerztablette, packe meine Sachen und ab geht es gegen Mittag in die Stadt. Ein ganz klein wenig reduziere ich mein Saugprogramm und lege los. Dabei höre ich erst neueste Kreuzfahrtnachrichten aus dem Heimathafen und danach ein Gespräch mit Roger Liebi. Hochinteressant: Können wiedergeborene Christen noch verloren gehen? Liebi argumentiert sehr überzeugend und tiefschürfend dagegen. Faszinierend und ermutigend. Kaum bin ich fertig durchzuckt es mich wieder und wirft es mich auf meine Knie. Gott sei Dank erst jetzt! Ich rappele mich auf, der Schmerz schwindet und alles ist fast wieder gut. Sehr schön. Daheim nach dem Lunch die Mittagsruhe und ich bin fit genug uns unser möglicherweise nächstes Leasingauto auszusuchen. Die arglistigen Leasingbanker arbeiten, um die angezeigte Leasingrate niedrig zu halten, mit variablen, verborgenen, erst gesondert aufzurufenden Anzahlungsraten. So bleibt die Monatsrate selbst bei einem hohen Ausstattungsstandard niedrig, nur die Anzahlung explodiert insgeheim. Schlitzohren allesamt! – Gegen Abend komme ich langsam wieder auf die Spur meiner Abendandachten und bin wieder einmal verwundert weshalb ich mich so schwer tue in den (eigentlich sehr geschätzten) Rhythmus zu kommen. – Es wird spät, der Schlaf kommt schnell, dafür sind die dem Alter geschuldeten nächtlichen Unterbrechungen diesmal häufig. O tempora, o mores, seufz.

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Einheitstag

Als Pensionist muss man sich an die Feiertage immer neu gewöhnen. Sie haben gegenüber den anderen Tagen ein früher liebgewordenes Freistellungsmerkmal verloren. Freier Tag ist eben ein freier Tag, so muss ich mich, schlecht ist das nicht, auf die Inhalte konzentrieren. – Ein weiterer ruhiger Tag nimmt seinen Lauf, wobei die Ruhe langsam nervt, alldieweil sie mit Schmerzen verbunden ist, keine neue Erkenntnis 😉. Nun feiern wir die Einheit, die, vorsichtig ausgedrückt, ziemlich hemdsärmelig unprofessionell gestaltet wurde, was mitunter tiefe Wunden gerissen hat. Schade. Dennoch, die DDR war wirtschaftlich und politisch (jedenfalls mit dem damaligen Personal) am Ende. Wie dem auch sei, die Einheit ist ein Wunder Gottes mit dem kaum einer ernsthaft gerechnet hatte. Danke, lieber HERR! – Da das fernsehliche Abendprogramm mir nicht zusagt, eine Kommissarin ist zu seltsam und der von mir sehr geschätzte Wolfgang Stumph redet viel zu gestelzt, hatte wohl Pech mit seinem Autorenteam. So begebe ich mich nach Florenz und begleite eine Kommissarin bei ihren Ermittlungen. Unterhaltsam. Es wird normal spät aber auch heute lässt der Schlaf sich Zeit. Er darf das. Seufz.

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