Jetlag

Wir schlafen bis elf Uhr – der Jetlag hat zugeschlagen. So intensiv kannte ich ihn bisher nicht. Nun stürzen vielerlei Aufgaben auf uns ein, telefonieren, Konten checken, Posteingänge sortieren, Koffer leeren, posten und dergleichen mehr. So ganz kann ich es noch nicht fassen, am Mittwoch, kurz nach Mitternacht, noch in Brasilien und jetzt schon wieder beim Auspacken daheim. Mit dem Schiff war die Umstellung altersgerechter 😇😀. – Die Vögel bekommen ihr Futter aber sie sind wohl etwas frustriert und nehmen es nur zurückhaltend an – kann ich gut verstehen😉. – Am Fernsehprogramm hat sich nichts verändert, bei YouTube sind dieselben Labertaschen immer noch unterwegs, dazu ein gerüttelt Maß an Besserwissern und allesamt Selbstdarsteller. Die Politiker halten Atomkraft inzwischen wieder für sicher, die Abfallentsorgung haben sie auf den Sankt Nimmerleinstag, weit, weit nach ihrer Zeit im Bundestag, verschoben. Das Märchen vom billigen Strom gewinnt zunehmend Anhänger – kein Wunder wenn man erst die Entwicklung, später den Abbau der Anlagen und dazu noch die gesamte Müllentsorgung weitgehend auf die Steuerzahler abschieben kann. Und fast alle glauben es. Nun gut, ich habe über siebzig Jahre gutes, gesegnetes Leben hinter mir, komme von einer sagenhaften Kreuzfahrt zurück – da werde ich die paar Jahre, die mir noch bleiben mit Gottes Hilfe auch irgendwie überstehen. Hoffe ich wenigstens. Inzwischen übe ich meine Alltagsabläufe wieder ein. Geht doch.

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Wieder daheim

Das Frühstück im Hotel ist unerwartet gut. Wir ziehen danach mit unserer Kofferlast durch die Gassen Richtung Straßenbahn. Welche nun? Wir holen uns Ratschläge ein. Ach, die Linie, die gerade abfährt?! Na schön, warten wir eben, die nächste kommt sicher gleich. Und so ist es. Kurz vor dem Bahnhof hat die Vorausfahrende Probleme. Wir stehen mitten auf der Strecke. Doch nach ein wenig „Zittern & Zagen“ geht gleich weiter und wir erreichen gut pünktlich den Hauptbahnhof, schlendern gemütlich auf das Abfahrtsgleis zu und warten geduldig auf den Zug. Der ICE kommt pünktlich! Dabei bleibt es, man höre und staune, die ganze Zeit über, nun ja, plus/minus 3 bis 4 Minuten, aber für die DB ist das echt toll. Am Ziel erwartet uns schon ein Freund, der uns nach Hause transferiert. Wieder daheim nach fast vier Wochen! Das Haus ist vorgeheizt, wie schön, die Betten warten auf uns und wir enttäuschen sie nicht. So einen Ankunftstag soll man ruhig gestalten, vor allem als Pensionist. Abends speisen wir nur eine Kleinigkeit, ich mache mich dann wieder mit dem Fernseher vertraut. Vermisst habe ich ihn nicht. Die Parteifunktionäre streiten sich immer noch um Kleinkram, bauschen Unwichtiges groß auf und sind völlig desinteressiert am Gemeinwohl, allesamt, ausnahmslos (was sich deutlich an der kaum ausgeprägten Kompromissbereitschaft ablesen lässt). Ich will zurück aufs Schiff😇🍷🍹🥃🍸🛳️! Ernsthaft, eine Kreuzfahrt nervt mich durch Überfluss und Oberflächlichkeit, je länger je mehr und mein Heimatland durch den Sieg emotionaler Propaganda über den an der Sache orientierten Verstand. Ich bin zu alt für so etwas. Gute Nacht.

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In der Luft, am Band und im Eichkatzerl

Kurz nach Mitternacht, brasilianische Zeit, wird ein seltsames Menü serviert. Diesbezüglich muss Latam noch manches lernen 😠. Dann kehrt Ruhe ein bis gegen 11 Uhr unserer Zeit. Das Frühstück gefällt mir ausgesprochen gut, kein Luxusmahl aber für mich mehr als gut genug, viel wichtiger sind mir die zwei Tassen Kaffee. Gegen 16 Uhr verlassen wir die Maschine, passieren eine äußerst effektive Passkontrolle, laufen, laufen, laufen bis zum Gepäckband und warten. Die Kofferanlieferung verzögert sich. Schließlich kommt nur einer von zwei Koffern per Band an. Etliche Mitreisende warten mit uns aber es passiert nichts. Man lotst uns zum Schalter der Latam, natürlich stehen wir am Ende der Warteschlange. Seufz. Mein AirTag zeigt mir aber, dass der Koffer hier am Flughafen angekommen sein muss. Doch mit dieser Botschaft dringe ich nicht durch. Plötzlich ereilt uns die Botschaft, dass völlig unerwartet der tiefe Schlund des Gepäckbandes erneut Koffer zum Rundlauf ausspuckt. Fast alle eilen hoffnungsfroh vom Schalter zurück zum Band. Tatsächlich ist unser Koffer jetzt endlich dabei. Gott sei Dank! Nur ist unser Transportdienst bereits weg und wir dürfen das schwere Teil nunmehr mit uns herumschleppen. Seufz. Ein Taxi bringt uns zum Hotel. Nach einer kurzen Recyclingphase im engen Zimmer treffen wir unseren Neffe. Im Eichkatzerl, gleich nebenan, ziehe ich mir etliche Gläser Äppelwoi „rein“ – ich mag das Zeug eben. Dazu ein angeblich ‚kleines‘ Bauernschnitzel. Eine lange, interessante, informative Plauderei später trennen wir uns von Katzerl, Äppelwoi und Neffen, suchen unser in die Jahre gekommenes Quartierchen auf und schlafen kurz aber fest. Morgen geht’s heim. Wird auch Zeit!

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Abschied von Brasilien

Über Nacht sind unsere Koffer verschwunden – ein Dank an die eifrige Crew. Am Abreisetag steht uns noch eine Panoramatour ins Haus – wir haben wenig Erwartungen, werden aber positiv überrascht. Die 😀Guidin😀🤔 macht einen hochkompetenten Eindruck. Wir lernen Rio de Janeiro auf sehr differenzierte Weise kennen, fahren zweimal über die Ponte-Rio-Niteroi, eine Brücke über 13 km lang, bis zu 72 m hoch und acht (!) Fahrspuren mit einem herrlichen Blick auf die Bucht. Superstark. Ich lerne, dass Favela nach brasilianischer Lesart nicht Slums bedeutet, sondern eine „Gruppe von Behausungen mit hoher Bevölkerungsdichte, unsystematisch und mit ungeeignetem Material ohne Zoneneinteilung errichtet, ohne öffentliche Versorgung und auf illegal genutzten Grundstücken ohne Einverständnis des Eigentümers.“ (Wikipedia und unser Guide). In diesen Vierteln sind Häuser, Behausungen oder Hütten in unterschiedlichster Qualität und Größe entstanden, vom Bewohner selbst errichtet, auf den als unbebaubar betrachteten Hügeln Rios. Offensichtlich geht es doch mit dem Bauen – wie haltbar, wie standfest, wie witterungsbeständig sei dahingestellt – aber es gibt Strom und eine größtenteils phantastische Aussicht. Wahnsinn, wie hierorts dicht an dicht die Wohnviertel der Superreichen an die der Superarmen grenzen. Das erinnert mich stark an Kapstadt. Uns bleibt noch Zeit und so fahren wir, quasi als Bonus, durch die gegenüberliegende Stadt Niteroi und bestaunen das von Oscar Niemeyer konzipierte Kunstmuseum, das einer Blüte nachgeahmt ist. Laut Guide hat der Architekt diese Gestaltung auch gewählt, damit das Gebäude den Menschen nicht die Sicht auf die Bucht verstellt. Starke Architektur des Planers von Brasilia, der allerdings immer in Rio wohnte. – Pünktlich zum Lunch, unsere letzte Mahlzeit an Bord, sind wir zurück. Jetzt heißt es auf die Ausschiffung warten. Kurz vor 16 Uhr verabschieden wir uns von Kahn und Mannschaft, spazieren ein letztes Mal die Gangway hinab zu unseren Koffern. Per Bus geht es zum Flughafen. Ein anderer Guide, ein älterer Herr, ist äußerst bemüht uns gemeinsam einzuchecken. Das ist sicher von ihm gut gemeint und tatsächlich gelingt das Vorhaben auch. Es dauert nur schier ewig. Wir fliegen nach Sao Paulo, laufen uns die Füße auf dem Airport wund, passieren eine Pass- sowie eine Gepäckkontrolle, laufen, laufen und laufen … Schließlich entern wir unseren Jet, belegen die für viel Geld erworbenen bequemen Plätze, starten mit einer Stunde Verspätung und sind nun fast zwölf Stunden in der Luft. Oft muss ich das nicht haben. Wann wird endlich das Beamen erfunden?

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Rio de Janeiro

Um 05:30 Uhr kommt der Lotse an Bord und wir passieren, hat der Kapitän angekündigt, die malerische Einfahrt in die Bucht von Rio de Janeiro. Tatsächlich riskiere ich um diese Zeit einen Blick über den Balkon hinaus doch draußen ist es enorm diesig. So fällt meine Entscheidung spontan fürs Bett aus, gegen das trübe Landungsbild. Am Morgen lacht uns ein strahlendes Gesicht von einer Mauer entgegen, geförderte Kunst in Rio. Schön. Rio empfängt uns mit flüssigem Sonnenschein, bei unserem ersten Ausflug hat sich der Regen wieder verzogen. – Vor dem Ausflug kommt das Packen, unsere Vormittagsbeschäftigung. Soviel wie nur eben möglich stopfen wir in unsere beiden Koffer. Im Handgepäck ist viel Platz für warme Kleidung nötig, um im kalten Deutschland überleben zu können. – Gegen Mittag führt uns unser vorletzter Ausflug zum Corcovado. Der einheimische Reiseführer, deutschsprachig, übt sich im Zitieren schwülstiger Prospekttexte, zweifelsohne informativ, halt ein sympathischer junger Mann, der sich zu helfen weiß. Die Wartezeit auf die Zahnradbahn aufwärts ist relativ kurz. Sie rattert, quietscht und klappert sich schließlich durch den Urwald nach oben. Bei der Bergstation angekommen stellen wir fest, dass wohl „alle Besucher“ 😉 schon oben sind. Es ist proppenvoll. Man könnte jetzt über 120 Stufen weiter Höhe gewinnen oder einen Fahrstuhl nutzen. Wir wählen letzteren. Im Anschluss führen zwei riesige Rolltreppen zu weiterem Höhengewinn bis zum Fuß der Christusstatue. Wir blicken dort herunter auf den Zuckerhut und auf Rio. Phantastisch. Der segnende Christus, blickt 38 Meter höher auf uns herab. Er, 30 Meter hoch, steht auf einem acht Meter hohen Sockel. Äußerst imposant wenn man als kleiner Wicht davor steht. Der Himmel ist bedeckt doch die Sicht ist recht gut, sogar unser Schiff ist leicht auszumachen. – Das eigentliche „Chaos“ beginnt mit der Abfahrt. Irgendwie müssen wir in eine Bahnrhytmuspause geraten sein, denn die wartende, stetig wachsende Menge ist groß wie auch die Wartezeit auf den nächsten Zug. So stehen wir uns geduldig 😠 die Beine in den Bauch, elendig lange. Endlich, dann doch irgendwann unten angekommen warten wir erneut, diesmal auf unseren Bus. Die ersten Krämpfe planen inzwischen Zugriffe auf meine Waden. Zum guten Abschluss fahren wir im Vorabendlicht an den Stränden von Ipanema und der Copacabana vorbei und nehmen die besondere Atmosphäre in uns auf. Ich genieße es in vollen Zügen dies alles einmal mit meinen ureigensten Augen zu sehen. Beeindruckend ist die wellenförmig gepflasterte Promenade der Copacabana als Reverenz an Lissabon. Unser erster und gleichzeitig letzter voller Urlaubstag in Rio de Janeiro. Faszinierende Stadt. – Nach der Abschiedsshow wandern unsere Koffer vor die Kabine, dann ab ins Seniorenbett, denn der morgige Tag wird hart.

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Búzios

Wir liegen auf Reede und jeder, der an Land will, wird getendert. Die Tenderboote sind funkelnagelneu und bewähren sich auf ihrem ersten echten Einsatz. Nach einer etwas längeren Fahrt betreten wir diesen von Brigitte Bardot so empfohlenen Urlaubsort. Er quillt über, Menschen wohin das Auge fällt 😉, denn erstens haben die Brasilianer Ferien, zweitens liegt nebenan ein Monster-Kreuzfahrtschiff auf Reede und zu allem Überfluss kommen drittens jetzt auch noch wir hinzu. Búzios hat den Charakter eines typischen Ferienortes am Meer. Die Strandpromenade ist zwar ein wenig schmal, die Straße nur gepflastert, was aber durchaus zum freundlichen Ambiente des Ortes beiträgt. Wir Menschen, Urlauber allesamt, strömen von links nach rechts, hin und zurück und bescheren den Ladeninhabern, dem Kokosnussspalter und einem Fischverkäufer ein paar willkommene Umsätze. Trotz der vielen Menschen geht es irgendwie gemütlich zu, es gibt genügend Bänke oder andere Sitzgelegenheiten für die kleinen Pausen – alle mit Meerblick. Mittendrin findet sich eine Skulptur von der guten Brigitte mit der sich viele in Bits und Bytes vereinigen wollen. Die gute hat schon ganz blanke Stellen von mancherlei Freundschaftsbeweisen 😉😀. Noch ein letzter Blick auf die malerische Bucht und schon sausen wir mit dem Tenderboot auf die Artania zu. Dort genießen wir noch ein Bier in der Phoenixbar mit Blick auf Bardots Geheimtipp. Nett hier. Während meine Zimmergenossion sich die Gästeshow zu Gemüte führt, bereite ich mich seelisch auf die letzte alkoholische Herausforderung vor. Den Champagner haben wir ja bereits genossen, jetzt muss unbedingt, kurz vor Ende der Reise auch der Phoenix-Sekt seiner artgemäßen Verwendungszweck zugeführt werden. Wir sind dazu bereit und geben ihm die Ehre. Er verleiht im Gegenzug die nötige Bettschwere und die tut gut. Erholsamer Tag.

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Stadl-Frühschoppen

Der letzte Seetag dieser Reise nimmt seinen Lauf. Meine Mitreisende geht zur letzten Morgenandacht unserer Bordpastorin und ich turne in der Kabine herum. Geist oder Rücken, keine besonders gute Alternative. Der Vortrag von Jörg Hertel über Rio de Janeiro ist wieder einmal hervorragend. Der Junge hat es wirklich drauf. – Danach stürzen wir uns in den Rummel rund um den Stadl-Frühschoppen auf Deck 8. Es gibt Freibier, Weißwurst, Leberkäse, Schmalzstullen, Knödel und vieles mehr. Wir werden abgefüllt. Diese urdeutsche Volksfeststimmung ist wahrhaftig nicht mein Ding – aber Weißwurst und Knödel schon. Wer das eine will, muss das andere hinnehmen. So ist das Leben, besonders das Leben an Bord. Während ich mich von der selbstverschuldeten Stopfung erhole, kommt meine geliebte Lebenslanggefährtin mit Schokokugeln vom „Café Brasil“ vorbei. Die müssen auch noch rein, so lecker wie sie sind. Zum Abschluss der Reise läuft die Küche noch einmal zur Höchstform auf. Vor dem Dinner werden alle, die in Rio aussteigen verabschiedet – mit Sekt, Häppchen, freundlichen Worten und funkensprühenden Eisbomben. Ich muss heute nicht ganz bei Sinnen sein, denn nun begebe ich mich auch noch zum Gala-Dinner, allerdings ins SB-Restaurant. So habe ich die Mengen besser im Blick. Meinem allerersten Sushi folgt eine heiße Brühe, Rinderbäckchen mit Safran-Kartoffelstampf und lecker Gemüse. Eis zum Nachtisch und die Totalerschöpfung der Personenwaage daheim ist sicher. – Das Abendprogramm haut mich nicht vom Hocker aber der Ouzo erweist sich als hilfreich. Nach diesem Schlemmertag geht es stracks ins Bett. Mästen und ruhen – besser kann man nicht zunehmen.

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Ilheus

Heute überrascht uns Sonnenschein in flüssiger Form, kurz es regnet. Eigentlich ist das nicht weiter schlimm, denn der Regen ist warm und anschmiegsam. Wir haben heute keinen Ausflug gebucht und der Weg in die (uninteressante) Innenstadt ist uns zu weit. Ich liebe das Bordleben, vor allem wenn die meisten Mitreisenden unterwegs sind. Die Städte und Landschaften an der Küste „wiederholen“ sich, schade ist allein, das wir wegen der Kürze der Buchungszeit keinen Anschlussaufenthalt buchen konnten. Da könnte ich mir manch interessantes Ausflugsziel im Landesinneren denken. Aber wir sind sehr zufrieden überhaupt diese Reise erlangt zu haben und ich werde gewiss nicht klagen. Ich liebe diese neue Erfahrung einer langen Reise mit vielen Seetagen. Tolle Sache für mich. Heute ist ein völlig entspannter Tag, selbst das unter dem Regen leidende Abendprogramm ist nicht mein Ding. Auf dem Balkon sitzend dem Schiff beim Durchstreifen des Atlantiks zuzusehen, ist perfekt. Da wir bewusst Lunch und Dinner ausgelassen haben, munden uns die Schnitzel mit Kartoffelsalat beim Late-Night-Snack besonders. Keiner muss hier hungrig ins Bett gehen 😉. In ein paar Tagen schon sind drei Wochen um und wir werden heimwärts düsen. Eigentlich schade 😢.

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