Kochkunstbefreites Kochen

Genau genommen nimmt der Tag einen fast stinknormalen Verlauf. Ich wasche mal wieder ab, räume ein wenig auf und um und prüfe den Wetterbericht für meine weiteren Planungen. Dann studiere ich die Vorschläge meiner Navigationssoftware. Schließlich entscheide ich mich für eine Route, die mir recht passabel vorkommt. Mal schauen, was die Praxis dazu sagt. Ich passe die Buchung eines Hotelzimmers meinen veränderten Planungen an und erhalte ein Okay. Wunderbar. Mittags serviere ich mir Mirácoli in der Spaghetti-Variante. Es gibt viel zu viele Nudeln und eine sehr knapp bemessene Sauce. Den Parmesankäse hat man offensichtlich inzwischen eingespart. Natürlich schaffe ich nur einen Teil der Mahlzeit, war ja klar. Alle Speisen, die keinerlei Kochkünste erfordern, kann ich einwandfrei zubereiten😇😉. Mehr aber nicht😢. Nach der Mittagspause packt mich eine inzwischen selten gewordene Aktivitätsattacke. Ich bewältige sie relativ mühelos. Toll🤔! – Ein Freund bringt einen Schlüssel vorbei und wir schnacken ein bisschen über dies und jenes – eine sehr angenehme Unterbrechung meiner selbstgewählten Klausurwoche. Ich frage mich wie kontaktfreudigere Mitmenschen zurechtkommen, denn mir läuft die Zeit ja schon in der Abgeschiedenheit düsenjägerartig davon. Dann ist das so. Abends zappe ich mich lustlos durchs Fernsehprogramm, lese nebenbei und plötzlich ist es nach Mitternacht. Meine Zeit! Mithin wird es wieder einmal viel zu spät und der Schlaf kommt cum tempore – scheint ein Akademiker zu sein.

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Defizite

Sollte ich jemals, was Gott verhüten möge, Witwer werden, sehe ich äußerst schwarz für meine Gottesdienstbesuche. Wenn meine konsequentere Lebenslanggefährtin mich nicht scheuchte, würde ich mich wohl zur rechten Aufstehzeit, so wie heute noch einmal umdrehen. Erst nach zehn starre ich voll erstaunt auf den Wecker und kann kaum fassen was ich sehe. Viel zu spät dran! Sorry. Während ich auf den Fernseher schiele, mache ich zur Zeit der Moderation meine Rückenentlastungsübungen und frühstücke während der Predigt. Nicht sehr vorbildlich, zugegeben. Eigentlich unfassbar – aber für alle, die mich kennen leicht zu glauben😠😉. So verfolge ich wenigstens virtuell erst den Godi meiner Gemeinde, dann den der Gemeinde aus Bremen und schließlich die Losungsauslegung von Pastor Marc. Volle Ladung. – Mittags gibt es etwas aus der Pfanne – ein weiteres Defizit eines Alleinlebenden. Etwas verblüffend ist es schon, wie schnell mich Fastfood anödet (verwöhntes Kerlchen😇). – So rast der Sonntag mit mir und doch an mir vorbei. Fasse, wer es fassen kann. Das Highlight des Abends ist Beyond Paradise mit dem rührseligen krönenden Abschluss in der Karibik einschließlich einem herzigen Wiedersehen mit den dortigen Akteuren 😢. Ach wäre ich vor Ort. Seufz. So wird es wieder spät. Der Schlaf gestaltet sich ganz ordentlich für mein Alter.

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Eierwahlkomplikationen

Interessant was so ein Strohwitwer in der Küche alles zurücklässt. So manche Wegräum-, Aufräum- und Abwaschaktion ist da fällig, wenn man das Anlächeln der auf Herd, Arbeitsplatte und sonstwo herumstehenden Utensilien nicht mehr ertragen kann. Meine Reizschwelle ist da recht schnell überschritten. Und die vielerlei schwerwiegenden Entscheidungen 😉! Abwaschen oder Geschirrspüler? Kühl-, Kalt- oder Gefrierschrank? Ist der Abwaschspezialist bereits voll oder sollte ich enger stapeln? 😉🤔😇!?! Herrlich. Und schon sause ich zum Einkauf und trapse unentschlossen im Aldi herum, beim Edeka kenne ich mich inzwischen besser aus. Nehme ich in Einzelhaft, im Gedränge oder im Freien produzierte Eier? Ein Bayernstand verführt mich Leberkäse und original bayerische Semmelklöße zu kaufen. Leider entpuppen sich letztere als geschmacksneutrale Semmelklumpen aller anleitungsgemäßen Zubereitung zum Trotz . Und der Leberkäse spielt eher in der Regional- als in der Oberliga. Erfahrungen mit der Lebensmittelindustrie, die keiner braucht aber dennoch jeder macht. That’s live. Selbstverständlich gerät der Einkauf größer als gewollt und umfasst mehr Kalorien als geplant. So isses. – Die Andacht entführt mich wieder in die Welt der Psalmen, grandiose Texte und in die Kinderstube des Katholizismus, für die ‚Gradlinigkeit‘ eine eher fremde Beschreibung wäre. Wir Christen sind schon ziemlich seltsame Exemplare. Aber immerhin kennen wir Gott persönlich und das ist gut. – Abends zappe ich mich durch etliche YouTube-Videos von der VW-Krise bis zum Best of Gernot Hassknecht. Es wird gar nicht mal spät, doch ziemlich müde bin ich schon. Der Schlaf lässt sich Zeit. Soll er doch!

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Von erfolglos bis erfolgreich

Gefühlt kurz nach Mitternacht, also um viertel nach sieben (resp. viertel acht) muss ich mein Seniorenbett verlassen, mich erfrischen und bereit machen einen Monteur zu empfangen. Selbiger will unsere Wallbox aufs Gründlichste untersuchen um ihrer Ladehemmung auf die Spur zu kommen. Erfolglos. Nun telefoniert er mit einem Techniker des Herstellers, der sich in besagte Box online einloggen kann. Meinetwegen. Nun werden zahllose Vermutungsblasen in den Raum gepustet, doch jede platzt. Schließlich radelt auch noch der Chef der Montagefirma herbei und lässt sich berichten. Das Ende von Lied (oder Leid?) ist, dass unsere 22-kW-Box gegen eine 11-kW-Box ausgetauscht werden soll in der Hoffnung auf problemloses Akkufüllen. Warten wir es ab. Immerhin kann ich, bedingt durch mein neu erworbenes Wissen, wieder Tiger laden, wenn auch ohne die Überschussladefunktion, die alleiniger Grund für den Wechsel war 🤔😢. Wird schon werden. – Der Vormittag ist schön lang, doch die Mittagspause ebenso, denn mein Körper besteht auf Nachholschlaf. So isser eben. Am Nachmittag schaue ich, wie meistens freitags, aufs Konto – die Habenseite reduziert sich kontinuierlich. Tja, keine neue Erkenntnis. – Ein Erfolgserlebnis ziert schließlich doch den Tag, denn ich kann unser Apple TV zum Neustart motivieren. Geht doch. Solche technischen Spielereien sind meine Welt, da kann ich hochmotiviert herumprobieren. Allerdings ist mein Geduldsfaden mit zunehmendem Alter leider nicht mehr ganz so dehnbar wie vormals. – Pater Brown und neue Folgen von Deadly Tropics gestalten meinen Abend. Damit es ja nicht zu früh wird 😉😇 lese ich noch ein wenig, falle hundemüde ins Seniorenbett und der Schlaf schlägt sofort zu. So soll es sein. Klasse.

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Schmackhaftes Dosenfutter

Heute schlafe ich richtig gut aus, denn morgen muss ich früh raus. Das ist nicht logisch? Na und? 😉😀! Es ist inzwischen elf Uhr und ich stehe entspannt unter der Dusche. Plötzlich wird ein unvergleichlicher Lärm entfesselt. Ich denke mein Wecker spinnt aber er lässt sich nicht ausschalten. Erst sehr viel später, mein Gehör tickt wieder völlig normal, fällt mir der Warntag ein. Wow, das war der Alarm übers Mobiltelefon – eine mächtig gewaltige Dröhnung mit der Gefahr tiefen Erschreckens, gefolgt von temporärer Taubheit, sollte das Gerät in unmittelbarer Nähe sein. Okay, so eine Warnung funktioniert echt – vielleicht sollte ich künftig mit Handy duschen, sozusagen „allzeit bereit“😉😀. – Mein Dosenfutter zum Lunch ist diesmal absolut schmackhaft: Hochzeitssuppe mit Spargel und Klößchen, bestens gewürzt und inhaltsreich. Sehr empfehlenswert, produziert von einer Landschlachterei aus der Region! – Die inzwischen leicht nervende Wallboxproblematik hält mich nicht davon ab, drei weitere Versuche zu starten. Tiger lädt an der Neuen problemlos Strom aus dem Netz – das konnte die alte Box auch. Beim Eco-Laden, also dem Laden mit Strom aus der Photovoltaik, der ansonsten ins LSW-Netz abwandern würde, steigt unsere Ladesuse dagegen permanent aus und ein. Mistzicke. Als Drittes wiederhole ich die letzte Übung an einer ähnlichen Box bei einem Freund und dort fließt der Überschussstrom ohne Tadel in den Akku. Irre. – Unser Hauskreis am Abend dümpelt zunächst vor sich hin bis ein Funke „zündet“ – plötzlich geht es echt lebhaft zu. Es ist halt nicht immer leicht einen Einstieg zu finden. Die Rentner-/Pensionistenrunde hat offensichtlich alle Zeit der Welt und so plaudern wir in die Nacht hinein. Es wird relativ spät. – Endlich😉😇 daheim versuche ich früh ins Bett zu kommen, schließlich droht mein Smartphone morgen mit einer unziemlich frühen Weckmelodie. So ganz klappt das nicht, irgendwie logisch, selbst der Schlaf fällt kurz und dafür oberflächlich aus. Dann ist das so. Seufz.

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Wallboxdilemma

Mein vorerst letzter Waschtag nimmt seinen Lauf. Die dunklen Teile sind dran und müssen nach dem Trockengang sortiert und weggeräumt werden. Erneut hilft mir Parzany mit einer Predigt bei der Arbeit, nett von ihm. Es ist immer wieder erstaunlich mit wie viel Kleinkram man einen Tag füllen kann. Dabei vernachlässige ich die Gartenarbeit völlig und das ist nicht gut. Mr. Shorty braucht neue Messer und die wild wuchernden Gräser, Brennnesseln und Disteln eine rupfende Hand. Ich habe Rücken, doch dadurch hört die wild gewordene, losgelassene Natur nicht auf mit wachsen und wuchern. Seufz. – Abends bin ich bei Freunden und wir testen die Verträglichkeit von Wallbox und Tiger. Ich lerne hier die Funktion des schwarzen Knopfes an der Box kennen. Gut zu wissen. Außerdem lädt Tiger absolut problemlos seine Kilowattstunden herunter, keine Fehlermeldung, alles perfekt. Interessant – was ist an meiner (fast baugleichen) Wallbox so verkehrt? Wie dem auch sei, es wird ein austauschreicher Abend, gar nicht mal so spät, so dass ich zu Hause noch zwei Serienfolgen streamen kann bevor ich den Weg in mein Seniorenbett finde. Es wird sehr spät, der Schlaf schlägt zu meiner Freude gleich zu. Toll.

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Mit Parzany Wäsche ordnen

Die nächsten Maschinen waschen und trocknen munter vor sich hin, leider nicht ganz mit dem Strom vom Dach aber es ist dennoch okay. – Derweil übt sich mein Wallboxhändler im ‚Schwarze-Peter-Spiel‘ in der Handelsvariante: „Wenn der E-Up lädt, muss der ID defekt sein. Wir sind nicht schuld.“ Bleibt mir vom Acker mit diesen Fisimatenten. – Heute heißt es wieder einkaufen. Ich mache mir einen virtuellen Zettel und begebe mich mit Foxi zu Edeka. Die Sucherei nervt nur minimal während der Einkaufswagen sich füllt. Auf die Eier verzichte ich kurz vor der Kasse großzügig, denn ansonsten hätte ich zurück auf ‚Start‘ gemusst. Dann eben nicht. Der Bäcker verleitet mich zum Kuchenkauf mit spürbaren kilogrammartigen Folgen. Toll ist das Salatangebot und ich freue mich auf die bunte Mischung in meiner Schale. Daheim ist inzwischen die zweite Weißwäsche fertig und harrt auf das Zusammenlegen. Nach dem Salatlunch geht es los. Die erschreckend große Menge an „Kleinteilen“ fordert mich heraus. Dabei höre ich Ulrich Parzany zu, so wird selbst diese profane Beschäftigung echt spannend und geht fix von der Hand. Ich lerne dabei, dass Gesellschaften, die Gottes Wort zur Seite stellen und durch ihre menschlichen Meinungen ersetzen, sich nicht wundern müssen, wenn es mittelfristig bergab geht. ‚An Gottes Segen ist alles gelegen‘, sagt ein Sprichwort aus alter Zeit und das ist nach wie vor wahr. Wenn Gott seinen Segen zurückzieht, wird es dunkel im Herzen von uns Menschen und im Miteinander. – In der Mediathek entdecke ich „Beyond Paradise“ eine niedliche Krimiserie, wie ich sie mag: ein etwas schusseliger, manchmal leicht entrückt wirkender Kommissar löst in der englischen Provinz äußerst komplizierte Kriminalfälle. Nice to see. So kann man auch seine Zeit vertrödeln. Es wird spät und der Schlaf kommt bald.

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Eigensinnige Wallbox

Alleinsein ist nicht gut für mein Gewicht, das stellt sich immer deutlicher heraus. Meine Neigung zu ungesunder Kost bricht sich offensichtlich weiter Bahn. Das ist gar nicht gut. Zwar halte ich ein kärgliches Frühstück bei (Knäckebrot belegfrei und Kaffee) aber die Käsespätzle aus der Tüte zum Lunch setzen durchaus einen Kontrapunkt. – Meine Ladeerlebnisse mit der neuen Wallbox sind nicht sehr ermutigend. Ich starte einen neuen Versuch mit dem E-Up und bei ihm funktioniert alles tadellos. Seltsam. – Eine Waschmaschine ist fix aufgesetzt und rappelt vor sich hin. Am späten Nachmittag darf dann der Trockner ran und beide machen ihre Sache wie erwartet gut. Soll ich fix die fertige Wäsche sortieren? Nö, mich stört sie nicht und ich kann die zweite und dritte Maschine abwarten, denn dann lohnt sich der Aufwand erst richtig 😉😇🤔. Für Faulheit findet sich immer wieder eine Rechtfertigung. So bin ich Mensch eben 😢. Nach der Abendandacht und der „Heute-Sendung“ folgt irgendwann der gute, alte, bekannte Barnaby. Ich halte anderthalb Folgen durch, dann ist es gut. Jetzt noch lesen und selbstverständlich arg spät ins Bett. Der Schlaf agiert überraschend gut. Nett von ihm.

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