Frühschoppen im Autohaus

Heute geht es zu Skoda. Der Händler hat zu einer „Party“ geladen und wir kommen gern. Bei Spanferkel, Chili con Carne, Salat und Kuchen können wir uns die neuesten Modelle anschauen. Sogar der neue Skoda Elroq ist zu bestaunen. Klasse Auto – ich liebe den elektrischen Antrieb und dieses Fahrzeug ist wirklich gut gelungen. Der Enyaq ist ähnlich aber mir von der Optik etwas zu monströs, trotzdem eine bemerkenswert gelungene Konstruktion, allein der Bug kommt etwas barbarisch daher. Das hat sich jedoch, wie ich weiß, beim Nachfolgemodell deutlich verbessert. Prima Entwicklung. Es ist viel los aber ich sehe, was ich sehen will und die Verköstigung ist qualitativ bestens. – Gegen Abend versuche ich etwas über die Ebay-Kleinanzeigen zu kaufen und per Paypal zu bezahlen aber das entpuppt sich als Desaster. Das startet schon damit, dass ich einen Fehler beim Adressaten mache, dass dann der Verkäufer die Paypalabzüge beim Verkauf umgehen will und eine Privatüberweisung wünscht, die ich aber online nicht entdecke. Man lernt halt nie aus. – Ansonsten geht der Abend seinen guten Lauf, es wird natürlich wieder spät und der Schlaf lässt sich Zeit. Dann ist das so.

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Dunkler Rum

Ein ziemlich vertrödelter Tag liegt vor mir. Hier ein wenig räumen, dort ein bisschen träumen, YouTube und streamen, lesen und vieles Unnützes mehr. Natürlich die Andachten, die Rückenübungen und dazu noch posten – doch wo bleibt die zupackende, schaffende, alles verändernde Tätigkeit? Nichts davon in Sicht. Seufz. Und an wem liegt es? Natürlich an mir selbst und das macht es nicht leichter. Raffe dich auf du schwacher Geist, rufe ich mir zu – und höre weg. – Abends wirbelt die Chefin herum, gleichzeitig Pater Brown und ein Dorfpolizist – drei Filme gleichzeitig zu schauen bringt leicht in Verwirrung 😉🤔. Immerhin wartet demnächst meine Umsatzsteuererklärung auf mich, die Einkommenssteuer will auch bald berechnet werden und der Abschluss aller Steuerangelegenheiten meiner Mum steht ebenfalls ins Haus. „Dunkler Rum im verbeulten Kanister und die Kinder nennen mich Mister … und ich hab‘ noch für jedes ’ne Mark in der Hand wie der Ribbeck von Ribbeck im Südseeeiland …“, guter alter Reinhard Mey, das wär’s doch …

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Mordtat, Reaktionen und Barmherzigkeit

Jetzt liegt die Kreuzfahrt schon wieder eine Woche zurück. Die Geschwindigkeit unserer Reise durch die Zeit nimmt stetig zu, finde ich. Außerdem kämpfe ich gegen die Pensionistenlethargie an, die mich lähmen will. – Heute vernehme ich das Statement von Friedrich Merz zu den Grausamkeiten in Aschaffenburg. Er scheint ja wirklich ernsthaft handeln zu wollen. Da bin ja mal auf die Reaktionen der anderen Parteien gespannt und rechne mit einem „Das-geht-ja-gar-nicht-wischiwaschi-Statement“: Die Gesetze, die Verfassung, die EU – uns sind die Hände gebunden, wir müssen das hinnehmen (natürlich nicht so direkt, sondern die Worte diese Aussage werden zweifellos in großartiger Schwafelei im Phrasennebel stark verschleiernd angedeutet 😠🤔☹️. Kenne ich schon, bewirkt nichts außer Frust bis zum nächsten Anschlag. – Abends ist Hauskreis. Passend zum Thema geht es um Barmherzigkeit. Natürlich diskutieren wir nicht über die Mordtat aber im Nachhinein frage ich mich schon: Barmherzigkeit mit den Opfern, mit deren Angehörigen oder gar mit dem Täter? Bedeutet Barmherzigkeit mit den Angehörigen nicht zwangsläufig Unbarmherzigkeit mit dem Täter? Philosophische Endlosdiskussionen könnten sich ergeben, gut dass wir nicht auf diesen Zusammenhang gekommen sind 😇. Es wird wieder spät, doch zu Hause setze ich noch eins drauf: es wir urspät für mich. War mal wieder dran. Dafür macht der Schlaf einen guten Job. Gute Nacht!

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Dank statt „mehr“

Durch die Urlaubsreise samt Zeitverschiebung ist all meine Mühe um einen früheren Tagesbeginn zunichte gemacht worden. Ich schlafe viel zu spät ein und wache meist erst nach neun auf. Es fällt mir extrem schwer die persönliche Zeitwahrnehmung zu justieren, insbesondere wenn es um ein früheres Aufstehen geht😀😉. Seufz. – Im Laufe des Tages kommt endlich nach der langen Reise die Podologie wieder zum Zuge – wurde auch höchste Zeit. Komisch was man so alles im Alter braucht 🤔. – Mit ziemlichen Erschrecken stelle ich fest, dass eine tolle, halb geschenkte Urlaubsreise nicht etwa pure Dankbarkeit bewirkt, wie es sein sollte, sondern ebenso die Wünsche nach „mehr“ sprießen lässt. Das gefällt mir gar nicht, noch weniger wenn ich beginne das nicht Planbare zu planen. Nein. Dem muss ich in meinem Inneren Einhalt gebieten und dafür dem Dank Raum geben. „Je mehr er hat, je mehr er will, nie schweigen seine Wünsche still“ darf nicht mein Motto werden! So blicke ich voller Freude zurück auf die tollen Tage auf See, auf die Südhalbkugel und den ersten Schritt auf das Festland eines anderen Kontinents. Ach, wie war das schee! Merci vielmals!!! 😇 – Bei diesen schönen Gedanken überfällt mich die Meldung über die Messerattacke in Aschaffenburg heftig. Wie ist das grausam – wie kann ein Mensch nur ein so kleines Kind in voller Absicht erstechen? Diese Messerkultur widert mich inzwischen an und unsere Hilflosigkeit ihr gegenüber noch viel mehr. Ich befürchte nur, dass bei weiteren Vorfällen auch bei uns die Trumpsche Lösung näher rückt. – Der Syltkrimi am späten Abend ist so wie erwartet, teilweise spannend, teilweise unausgegoren und teilweise albern – kurz eine ansehenswerte Mischung. Wieder wird es spät, wieder zögert der Schlaf – alles wie üblich. Seufz.

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Bibel und Brot

Bibel und Brot wirft seinen Schatten mächtig voraus und so bereite ich mich auf den Abend vor. „Ihr seid ein wilder Ölbaumzweig“ als Thema hat mich sehr fasziniert und so stelle ich dazu Fragen und Thesen zusammen. Ich merke bald, dass es wohl keine sechzig Minuten füllen werden aber es ist sind hochspannende Feststellungen des 11. Kapitels des Römerbriefes. – Meine diakonisch begabte Mitbewohnerin bereitet sich derweil im Team auf den nächsten Seniorenkreis zu, der auch, aus welchen Gründen auch immer, von einigen ‚Seniorenfest‘ genannt wird. Sei’s drum. – Die biblische Betrachtung am Abend führt zu interessanten Erkenntnissen und Gesprächen. So eine Bibelstunde liegt immer ganz und gar in Gottes Hand. ER kann aus einer miserablen Vorbereitung etwas gelingen lassen und kann intensivstes Studium zum Scheitern bringen. Das klingt fatalistisch, ist es aber nicht, denn meistens segnet er durchaus eine umfassende Beschäftigung mit dem Bibeltext – doch er sieht in jedem Fall ins Herz, sowohl das des Gesprächsleiters wie die der Teilnehmer. Danke, lieber HERR für deine Nähe und dein Reden! – Abends verfolge ich hochinteressiert den Jahresrückblick 2024 von Urban Priol. Allerdings vernachlässigt dieser ein wenig das Jahresgeschehen und kommt immer wieder auf die bevorstehende Bundestagswahl zu sprechen. Aktualität schlägt eben nicht selten die Rückbesinnung. Es wird nicht früh. Der Schlaf kommt schnell, bleibt aber oberflächlich. Schade.

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Vorbereitungsdilemma

Scheinbar überfallartig, in Wirklichkeit schon lange für mich feststehend, wurde ich Ende letzter Woche mit der Leitung der Bibelstunde „Bibel und Brot“ am Dienstag konfrontiert. Welches Thema wähle ich? Es gibt eins, das mich fasziniert, schon länger beschäftigt und so greife ich entschlossen zu. Jetzt bei der Vorbereitung merke ich wie kompliziert, verschachtelt, breitestens diskutiert diese Sache bereits wurde und ich mich wohl auf vermintes Terrain begebe. Sehr dünnes Eis. Selbst wenn ich die größten Stolpersteine außen vor lasse, ist es immer noch ein fatales Thema. Nun bin ich schon mal dabei und werde es mit Gottes Hilfe irgendwie durchziehen. Mit Gottvertrauen und dennoch schwankend wie ein Ast im Winde bereite ich mich vor. Eine weitere Problematik tut sich auf, denn eine rechte Begegnung mit der Sache ist nur möglich, wenn alle Teilnehmer sich einbringen und ihre Beiträge leisten. Da kommt es darauf an wer kommt. Es ist, wird und bleibt spannend. Armer Tor. – So ganz nebenbei schminke ich mir eine Kreuzfahrt über den Jahreswechsel 2026/2027 ab, denn die finanziellen Anforderungen würden unser Potenzial zu sehr strapazieren. Schade – aber is wie is. – Abends schaue ich mir erst einen Krimi im Zweiten an, nett gemacht mit tolerierbaren Schwächen und im Anschluss einen uralten Barnaby mit einem amoklaufenden Pfarrer sowie einer liebenswerter Randstory. Es wird spät, der Schlaf trödelt lange herum. Nun ja. Seufz.

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Zwei Gottesdienste

Nichts neues unter der Aufstehsonne. Zum Glück gibt es YouTube und so begeben wir uns virtuell in den Gottesdienst aus Bremen, „spulen“ zurück und sehen ihn von Beginn an. Es geht um Jesus – welch ein großartiges Thema. Danach wird geturnt und am Nachmittag „geluncht“. In aller Ruhe feiern wir diesen Sonntag. Draußen tobt die Kälte (stark konträr zu den 30 Grad in Rio) und meine Allerliebste muss lange reden, um mich für den Allianzabschlussgottesdienst in der Nachbarstadt zu gewinnen. Eigentlich will ich im Warmen bleiben. Doch das wäre völlig falsch gewesen. Der Gottesdienst ist zwar ein wenig kläglich besucht, dafür ist er aber inhaltsschwer, munter gestaltet und mehr als ansprechend. Außerdem sitzt man inzwischen recht ordentlich, denn ein paar Reihen „Folterbänke“😉 sind durch Stühle ersetzt worden. Komisch ist es schon: früher war das Sitzen eine Zumutung, die Akustik unter aller Sau aber die Kirche rappelvoll; heute sitzt man bequem, die Akustik ist gut aber der Besuch sehr zurückhaltend. Wir Menschen sind ein seltsames Völkchen 🤔. – Abends youtube ich ein bisschen und schaue mir zu später Stunde einen neuen Barnaby an – meine Zeit ist der Nachfolger inzwischen alt und grau geworden! Die Story ist gewohnt britisch, das Ambiente sowieso und die Lösung recht eigen, kurz ein typischer Barni. Heute schlafe ich ein wenig besser, es scheint voranzugehen – so hoffe ich wenigstens.

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Erkenntnisse

Noch steckt die Rio-Zeit in meinen Knochen. Einschlafen ist schwierig aber das Wachwerden noch mehr. Beides wird wieder spät. So langsam gewinne ich den Überblick über unsere Finanzen zurück und muss konstatieren, dass wir keinerlei Vergleichbarkeit mit Krösus aufweisen. Die Investition in feine Reisen zahlt sich eben nur immateriell aus 😉 – keine neue Erkenntnis. Ein finanziell herausforderndes Jahr steht vor uns – und das liegt keinesfalls an der Einnahmenseite 🤔, die ist recht zufriedenstellend. An meinen Ansprüchen, besonders den überzogenen, muss ich wohl noch intensiver arbeiten – eine äußerst hilfreiche Erkenntnis. – Zum Lunch genieße ich eine extrem leckere Kohlsuppe und zum nachmittäglichen Dessert einen Klops. Tolle Gerichte gibt es hier 😀! Den Abend versüßt mir ein alter Tatort aus Münster, irre Story, tolle Akteure. – Es wird ein wenig spät doch der Schlaf hält sich vornehm zurück. Schade.

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