Last Day In Common

Heute wandern wir in die Gegenrichtung. Wir spazieren bis zum Ende des Wanderweges zu einer Küstennase, die sich keck in die Ostsee schiebt. Ausgerechnet hier überfällt mich das dringende Bedürfnis nach einer Bankruhepause, doch die vier verfügbaren Plätze sind besetzt. Merde, armer schlapper alter Mann 😀. So marschieren wir Schritt für Schritt zurück bis zu einer gastlichen Stätte, die uns zu einer Riesencurrywurst samt Fritten verführt. Dazu rinnt im Gedenken an meine Mum ein großes Glas Ducksteiner meine Kehle hinab. Das tut gut. Mit vollem Magen schlendern wir heimwärts, um uns zur verdienten Pause zu betten. Wunderbar. Wir schlafen, ruhen, recyceln bis in den späten Nachmittag hinein. Dann bewegen wir unsere leicht erholten Füße wieder zur Seebrücke, genießen das Sitzen im Rondell und schauen unseren Mitgästen beim Flanieren zu. Wir bewundern die unterschiedlichen Hunderassen, beurteilen ob die Vierbeiner die Zweibeiner oder letztere die ersteren erzogen haben. Selten geht das unentschieden aus 😉😇. Schließlich lassen wir den Tag bei einem Aperol Spritz, gefolgt von weißem bzw. rotem vergorenen Traubensaft, direkt am weißen Sand mit Blick auf die ruhige See in einer kleinen Strandbar ausklingen. So soll Urlaub sein. Phantastisch. Mit leicht beschwingten Schritten geht es heim, wo wir je nach Gusto, den Abend in die Nacht hinein begleiten. Ein perfekter Tag! Der Schlaf erledigt seinen Job in üblicher Weise.

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Diktaturfreunde

Während die Thüringer und die Sachsen sich ihre Nazis in die Parlamente wählen, schalten wir uns in den Gottesdienst aus Bremen ein, um bequem auf dem Sofa Godi zu feiern. Im Anschluss spazieren wir die Seebrücke entlang, bestaunen den mit EU-Mitteln perfekt angelegten Dünenwanderweg, eine Art Dünengraswipfelpfad, der sich die ganze Boltenhagener Küste entlangzieht und wunderschöne Ausblicke auf den Strand und die Ostsee ermöglicht. Dabei hält er besten Abstand zu den Strandliegern, so dass man selbst im FKK-Bereich allerhöchstens von Ferne zwei weiße Backen blitzen sieht, die sich vorsichtig ins Wasser begeben 😉. Toll konzipiert und perfekt umgesetzt, zwischendurch immer wieder unterbrochen durch die Strandzugänge mit Tageskurkartenautomaten, Klein-Kiosken mit Strandkorbvermietung und den DLRG-Wasserwächtern. Nach Zwei-Drittel-Weg zur Strandklinik kehren wir um und ein paar tausend Schritte weiter in ein Steakrestaurant ein, dem allerdings die Steaks inzwischen ausgegangen sind🤔😉. Kein Problem, ich wähle Matjes und meine Mitwanderin Ofenkartoffeln. Wohl gefüllt schleppen wir uns zur Mittagsruhe😇. Welch ein Leben! Am Nachmittag gibt es nur eine kleine Runde, schließlich sind wir beide am Wahlergebnis unserer Ostdeutschen Mitbürger interessiert. Nun ja. Dass jemand mit der Politik unserer Regierung unzufrieden ist, wundert mich nicht. Dass man zu fast einem Drittel Nazis wählt, ist für mich völlig unbegreiflich. Dass die Mädels und Jungs in Sachsen und Thüringen offensichtlich mit einer Diktatur putinscher Prägung liebäugeln, ist für mich ein hartes unverdauliches Brot. Schade. Ich werde uns Menschen wohl nie verstehen. Frustriert ziehe ich mich zurück und entfliehe in die Scheinwelt phantasievoller Krimiautoren. Für mich wird es spät. Ist es bereits zu spät? Wer weiß das schon? Der Schlaf ist heute eher oberflächlich aufgelegt.

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Boltenhagen

Tiger nimmt gelassen unser Gepäck entgegen. Sein Navi überrascht uns mit einer echt coolen Route (hätte ich ihm gar nicht zugetraut) und wir juckeln durch die wunderschöne Sommerlandschaft bei immer besser werdendem Wetter unserem Ziel entgegen. Kurz vorm Ende der Reise versagt der Wegfinder dann doch. Manuelle Korrekturen, sind leider nötig – aber weshalb sollte ein VW-Navi auch perfekt sein, das geht ja gar nicht. Trotzdem wurden wir toll geführt. Kompliment. Wir holen die Schlüssel zur Wohnung, laden aus, schleppen alles eine Treppe hoch bei tropischen Temperaturen (wollte ich nicht nur noch Ferienwohnungen mit Fahrstuhl mieten?) und lavieren Tiger durch die Tücken der Tiefgarage in den hintersten Winkel derselben. Alles geht gut. Gott sei Dank für alles aus tiefstem Herzen!!! Die Wohnung ist schwer okay. Das Auspacken geht gut von der Hand, ich bin nur erstaunlich geschafft von der Fahrt. Komisch, dass dieser Zustand während der Reise kein bisschen spürbar ist und erst auftritt wenn ich am Ziel in den Sessel sinke. Immerhin besser als umgekehrt 😀. Ein erster kurzer Rundgang durch das nette Örtchen macht Freude und wir staunen über die vielen Gäste im Urlaubsmodus. Wunderschön ist es hier. Zuversicht macht sich breit und eine tiefe Dankbarkeit. Noch schnell ein paar Einkäufe erledigen, die Chefeinkäuferin ist hochaktiv, ich dagegen eher schlapp. Seufz. In der Wohnung sinke ich aufs Nachtlager und bin fertig mit der Welt. Es wird mithin nicht spät, doch der Schlaf ist wieder einmal ein arg unruhiger Geselle. Dann ist das so.

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Lesen. Packen. Wachen.

Tiger wird auf 98% aufgeladen, begleitet von vielerlei Unterbrechungen der neuen Wallbox. Ätzend aber immerhin läuft das automatisch ab, ist trotzdem blöd. Meine fleißige Gärtnerin ist eifrig mit der Weinlese beschäftigt, der 2024er-Jahrgang wird püriert und eingefroren, um irgendwann als rote Grütze wiederbelebt zu werden😀. Erstaunlich was zwei Weinstöcke ohne größer Pflege an Früchten produzieren. Außerdem müssen die Koffer gepackt werden, zwischendurch erfreuen mich die 10 Liter Regen, die über Nacht vom Himmel herniedergerauscht sind. War auch dringend nötig, das Defizit im August wird dadurch nur unwesentlich verändert. Erstaunlich wie viel ich für ein paar Tage Urlaub einpacke und noch erstaunlicher wie wenig meine kurende Gattin für drei Wochen benötigt. Sagenhaft. – Im übrigen ist es ein normaler Vor-Reise-Abend und für mich die übliche unterbrechungsfrohe 😉😇 Nachtruhe. Nun ja, je oller, je aufgeregter.😠 Seufz.

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Nudelsuppenbrei

Ein weiterer heißer Tag, draußen ist es kaum auszuhalten. Wieso hat mir das früher quasi nichts ausgemacht? Ich konnte doch Wärme immer sehr gut ab!? Das Alter? Muss es wohl sein – man lernt nie aus🤔. – Der Tag plätschert so dahin, eine Rechnung für die Wallbox trifft ein. Schnell ist die Firma ja im Schreiben der Rechnung, wäre ihr Service bloß ebenso effektiv. Jedenfalls sehen die Jungs und Mädels erst Knete wenn die Box korrekt funktioniert. Basta. – Meine Liebste hat heute einen Dinnertermin und ich bereite mir zum Trost 😉 eine köstliche Tütensuppe mit ganz viel Nudeln zu, fast ein Brei. Ich mag das, dieses Maggi-Aroma weckt Erinnerungen an kärgliche Büromahlzeiten (lang ist’s her), dazu ein Brötchen und dann das Süppchen zu allem Überfluss noch lesenderweise löffeln – perfekt. Natürlich geht das nur wenn ich allein bin, da schaut halt keiner zu 😉😇. – Der Abend geht im Alltagsstil vorbei, heute lese ich mal länger und treffe erst weit nach Mitternacht auf mein Nachtlager. Der Schlaf tut seinen Job, alles ist gut.

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On-Off-On-Off-On-Wallbox

Ein Techniker versucht am frühen Morgen, gegen neun, unsere Wallbox zu bändigen. Selbstverständlich steigt sie, solange der Spezialist vor Ort ist, nicht aus. Tiger lädt brav seine Kilowattstunden. Kaum ist der Typ weg, meldet sich die Wallbox kurz ab und wieder an. Der Ladezustand von Tiger nimmt ungeachtet dessen stur kontinuierlich zu. In der Mittagspause, das Handy ist auf stumm geschaltet, steigt die Lademeisterin (oder gar Tiger?) fünfzigmal aus und wieder ein. Ich bemerke es nicht einmal, weil Tiger dennoch unbeirrt bis zu 80% lädt. Erst als ein Freund nachfragt, fallen mir die vielen Meldungen der App auf. Merde. Irgendwas hakt irgendwo. Die Ladekurve, das Ausnutzen des Überschusses der Photovoltaik ist dagegen im Ergebnis recht gut. Klar, da muss jemand wohl nach dem Urlaub noch einmal ran. – Nun noch schnell zur Pflege meiner Laufwerkzeuge, bei denen ein quälender Horndorn zu entfernen ist. Die Zivilisation bringt offensichtlich Berufe hervor, die bei Naturvölkern nur ungläubiges Erstaunen hervorrufen würden 😉🤔. – Daheim wird geturnt, geruht und zwei Checklisten für zwei Reisen erstellt. Ich bin gespannt, was ich dennoch vergessen werde. – Und erneut staune ich wie viel Streit die Kirche von Anfang an begleitet hat. Dass sich die Gemeinde dem widerstehend trotzdem so ausgebreitet hat ist ein unfassbares Wunder Gottes. Halleluja! – Ich schaue der Polizeitruppe aus Leer beim Ermitteln zu während ich per E-Book im England der 40er/50er Jahre verweile. Selbstverständlich gelingt das nur so halbwegs, weil ich TV wie Buch schon kenne. Zugegeben, so richtig gesund ist das nicht. Wieder wird es nicht gerade früh, den Schlaf stört das kaum, er kommt und geht mehrmals in der Nacht. Dann ist das so.

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Somnum interrumpitur

Ich liebe keine Arztbesuche, denn sie kommen selten allein 😀. Aber das ist völlig schnurz, denn was sein muss, muss halt sein. Heute geht es zum Augendoktor. Rechts 100%, links 30% Sehkraft. Ich bin platt. „Nachstar“, nennt es der Doktor, eine Schicht hat sich auf der Linse gebildet und muss weggelasert werden – natürlich nicht heute, natürlich nicht hier vor Ort, sondern in der Nachbarstadt. Na toll. Im Oktober soll die Tat folgen oder – kann sein – erst einmal eine weitere Untersuchung. Ich lasse mich überraschen. Das wird lustig🤔😠😢. – Während meine Seniorenkreismitarbeiterin für genussfreudige ältere Herrschaften Kuchen produziert, bin ich äußerst ungeduldig mit meiner physischen Konstitution – gibt mein Rücken denn nie Ruhe? – Meine Abendandacht findet heute in der Lounge statt, echt nett hier draußen und außerdem höchst erfreulich, dass die Wirkung der Pupillenvergrößerung deutlich nachgelassen hat – lesen ist wieder möglich. – In den Abendstunden vertändle ich meine Zeit, plötzlich, völlig überraschend, ist die Mitternachtsstunde da und ich begebe mich in unseren Schlafbereich😉. Die Nachtruhe zerstückelt sich in vielerlei Teile, weil das unvermeidbare frühe Aufstehen drohend über meinem armen Haupte schwebt, so eine Art Damoklesschwert aus Zeit geschmiedet😀. Somnum interrumpitur, wie der Lateiner sagt (behauptet Onkel Google) – nur bin ich kein Lateiner. Schade eigentlich.

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Mondbasis der DDR

Ein ganz normaler Montag nimmt seinen Lauf, allerdings mit dem letzten Krankengymnastik-Termin. Selbiger fällt ein ganz klein wenig intensiver aus als die letzen zwei, aber nun ja. – Die rechte Szene ist hochaktiv bei YouTube und die demokratischen Parteien sind wohl noch am Grübeln was soziale Medien wohl sein mögen. Kaum ein positiver, wegweisender Beitrag taucht von ihnen auf. Eigentlich irre bei den vielen jungen Hüpfern, die durch sie mittel- oder unmittelbar ihr wahrlich nicht geringes Einkommen generieren. Da könnten sie doch mal pfiffige Clips initiieren. Apropos pfiffige Clips, ich stolpere über DDR-Satire-Filmchen, die von einer DDR Mondbasis berichten, die der gute alte Erich nach einem tollkühnen, total geheimen Plan errichtet hat. Dort wohnen jetzt über 100.000 handverlesene treue Sozialisten, geführt von dem auf wundersame Weise nicht gealterten Honecker. Stark gemacht, starke Serie. – Zwei ergreifende Psalmen in der Andacht, gefolgt von den zwei letzten Sendschreiben in der Offenbarung sowie Heussis Sicht über Augustinus bilden meine Abendandacht. – Barnaby geleitet mich mit einer mörderischen Helikoptermutter sowie einem betrogenen, eigen- und eifersüchtigen über Leichen gehenden Ehegatten in meine Nachtruhe. Erstaunlich, dass der Schlaf dennoch relativ schnell vorbeischaut.

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