Verrinnende Zeit

Während meine Mitbewohnerin in der Stadt einem Termin nachjagt, lasse ich es ganz ruhig angehen. Der Tag zerrinnt mir sozusagen unter den Fingern. Ich säge ein paar Bettchen als Anzündholz zurecht, holt ein paar Scheite zum Verbrennen und bevor ich mich einmal umschaue ist es schon Mittag. Ach ja, die Wahlmitgewinner, unsere Grünen, wollen jeglichen Autobahnbau blockieren. Okay bleibt halt die Schleicherei auf der B 4 – oder das Gedränge in einem überfüllten Zug, der, wie ich lerne, nach dem Durchtrennen von nur zwei Kabeln zum Stillstand verdammt ist. Es ist ein Elend mit der Bahn. Seufz. Nach der Mittagsruhe bleibt wenig Zeit für effektives Arbeiten, ich lasse mich ablenken, tue dies und das und schwuppdiwupp ist es Zeit für Barnaby. Die zwei Folgen kenne ich natürlich, schaue dennoch interessiert den skurrilen Vorgängen zu und verschwinde in eine größtenteils schlaflose Nacht, die von einer aufkeimenden Erkältung geprägt ist. Merde.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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