Pensionistenstress

Wieder einmal ein Stress-Sonntag mit drei Terminen – das ist nicht otiumlike. Die Studierstube am Morgen, eine halbe Stunde früher und mir fehlt meine zweite Tasse Kaffee. Dankenswerterweise haben die Gastgeber für 11 Uhr eine Pause mit der Koffeinbrühe vorbereitet und gewähren mir großzügig vorab Zugang zu einem energieweckenden Becher. Sehr nett von ihnen! Gegen elf Uhr bin ich dann wirklich aufnahmefähig. Der nachmittägliche Besuch meiner Mum gestaltet sich ebenso notwendig wie einseitig und das ist sehr schade. Ich lerne für mich, dass das Altwerden nicht nur mit natürlichen Schwierigkeiten gepflastert ist, sondern darüber hinaus von uns mit selbstgemachten Nöten noch komplizierter gestaltet werden kann. Alter mir graust vor mir. Ich schreibe diesen Eintrag zwei Tage später und erinnere mich gut, dass ich den Gottesdienst am Abend sehr ansprechend und anregend fand. Aber worüber hat er gepredigt? Es war der erste Advent, ehemals eine Fastenzeit, ein Text aus einem Kalender, der von oben nach unten gelesen einen völlig anderen Sinn hatte als von unten nach oben rezitiert. Perspektivwechsel war das Thema. Es geht doch … so schlimm kann es mit mir noch nicht sein! 😉😇

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert