Konservativ bis auf die Knochen

Unser kleine Auto platzt fast von der Fülle der Kleidersäcke, die eine weite Reise vor sich haben. Heute geht es nur nach Kunrau, irgendwann im Herbst aber nach Rumänien. Gute Reise! Vor der Abfahrt schicke ich unsere Steuererklärung erst einmal auf die virtuelle Reise, ganz ohne Unterschrift nur per Personalausweis identifiziert. Mal schauen, was draus wird. Nach Kunrau begeben wir uns durch den Drömling in Richtung Helmstedt, um Unterlagen, die das Finanzamt virtuell nicht haben will, dort zuzustellen. Inkonsequente Beamte – so sind die Staatsdiener halt (und ich bin auch einer, so ein Mist). Meine Arztrechnungen scanne ich ein und transferiere sie auf elektronischen Pfaden zu meiner Krankenkasse, doch die Steuereintreiber beharren auf Fassbarem, auf Papier zum Draufschauen. So sind sie nun mal, diese konservativen misstrauischen Freunde althergebrachter Verfahren. Man muss sie nehmen, wie sie sind. Was bleibt einem auch anderes übrig? Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es. Wie wahr!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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