Sternenauto, Augenlust und tanzende Griechen

Die eine Stunde, die uns die Griechen voraus sind, macht sich mental bemerkbar. Gerade noch rechtzeitig für die amerikanische Frühstücksversion erreichen wir das Hotelrestaurant. Erfreut registriere ich die vielfältigen Rühreibeilagen. Verlockend. Am frühen Nachmittag holen wir unseren Mercedes (!!) beim Verleiher ab. Alt, übergewichtig und mit einer hübschen Frau an meiner Seite – der typische Mercedesfahrer in sämtlichen Vorurteilen. Nun ja, genau genommen fährt sich der Sternenwagen wie jedes andere Auto auch, wenn man das Rätsel der Handbremse gelöst hat. Plötzlich klappert eins der Hinterräder und transferiert mich in eine kleine Krise. Was‘n nu‘ los? Ein breiter schwarzer Klebestreifen hatte sich am Rad festgeklammert und schlug munter bei jeder Umdrehung an den inneren Kotflügel. Man lernt nie aus. – Beim Dinner übe ich mich in Zurückhaltung, sehe aber schwarz für die Zukunft: zu vielfältig, zu lecker und eine enorme Menge Augenlust. – Abends erleben wir tanzende griechische Kultur im touristischen Gewand. Urlaubsfeeling pur.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert