Ängste, Hamster und eine Leiche im Sudkessel

Ein sehr guter Gottesdienst mit ansprechender Predigt führt bestens in den Tag hinein. Maria und Josef, ihre damaligen Ängste, ihre beeindruckenden Reaktionen erkennen und daraus dann Schlussfolgerungen für die Gegenwart zu ziehen, ist schon spannend. Nach dem Gottesdienst erzählt mir ein guter Bekannter von juristisch wohl einwandfreien aber dennoch leicht durchschaubaren Maßnahmen der Stadt Wolfsburg um Ölheizungsbesitzer zu traktieren. Mit vielerlei Mitteln wollen sie jetzt die bösen Ölheizungen abschaffen und damit unsere Abhängigkeit von Energielieferanten extrem vergrößern. Wenn das Gas oder die Fernheizung zentral abgestellt wird, sitzt man im Kalten und friert vor sich hin. Wenn die Wärme ausbleibt hilft auch kein Notstromgenerator mehr. Merde. Demnächst werden vermutlich Holzöfen ebenfalls verboten wegen Feinstaub oder so – da bin ich ziemlich sicher. Der Abstand der Politikerrealität von meiner Gegenwart vergrößert sich erschreckend zusehends. Wenn das so weiter geht und es schlimmstenfalls andere ebenso feststellen, wird es nicht gut enden, befürchte ich. Zum Glück bin ich schon 67. – Terra X auf der Großleinwand befasst sich mit Europas Tierwelt. Der Hamsterkampf auf dem Wiener Friedhof sieht für Menschen sehr putzig aus (Hamster sehen das anders). Der Flug über den Kontinent, die Alpen oder andere Bergformationen ist beeindruckend. Der Tatort im Anschluss ist nicht so spritzig wie erwartet, inhaltlich recht dürftig aber dafür stimmt er mich zum Ende hin versöhnlich. Irgendwie ist die Luft raus aus dem von mir sonst recht geschätzten Team. Bei Barnaby köchelt ein Mann im Sudkessel vor sich hin, die Story erweist sich wie üblich als arg verworren aber mit viel britischem Humor gewürzt. Ich mag das.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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