Bundestagswahl

Und weiter geht es mit dem Strom aus Sonnenschein. Das Garagendach wird bestückt, 12 Elemente finden dort Platz. Während sowohl Elektriker und Monteure kräftig wirken, fahre ich zur Ummeldung meiner Mutter, warte geduldig vor der Verwaltungsstelle in Vorsfelde bis mein Termin da ist, klopfe bescheiden an und werde freundlichst bedient. Meine geliebte Begleiterin dagegen erfährt schroffste Ablehnung als sie wenig später Einlass begehrt. Zwei Besucher in einem Raum das geht ja gar nicht, immerhin lernt sie so den wohl auf ewig betonierten typischen Behördenton kennen. Nicht die beste Erkenntnis 😉. Zum Heim bringen wir die aktuellsten Unterlagen, auch unsere 😩😢-Zustimmung zur Pflegesatzerhöhung. Back Home sehen wir die großen Fortschritte mit Freuden. Das geht ja fix voran. Am frühen Nachmittag ist die Anlage montiert und betriebsbereit. Fein. Als wir die Garage jedoch schließen wollen geht das nicht. Ich prüfe die Handsender, informiere mich wie diese eingestellt werden können und merke schließlich, dass der Raum stromlos ist. In einzelnen Kellerräumen fehlt der Saft ebenso. Unser Vertragspartner hat schon Feierabend, doch eine Notversorgung für die Garage ist schnell hergestellt und die übrigen Ausfälle sind nicht tragisch. Abends probiere ich den Wahl-o-mat aus, einmal mit einer Parteienauswahl und dann mit allen Parteien. Das Ergebnis bestätigt meine konservative Gesinnung, doch die empfohlenen Parteien sind mir teilweise extrem unsympathisch. Außerdem stolpere ich über Kleinparteien, denen ich im Internet nachspüre. Traumtänzer, Realitätsleugner und Illusionisten haben sich in vielerlei Gruppen zusammengerauft. Interessant und schockierend. Es erschließt sich mir nicht so ganz weshalb Menschen sich auf den Weg ins Wahllokal machen, geduldig anstehen, ihr Kreuz anbringen für ein Ergebnis, das sich eigentlich nur in der Stimmenzahl und nicht in Prozentanteilen messen lässt. Nun ja, jedem Tierchen sein Plaisierchen. Es wird wieder spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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