Irre an die Macht

Alle Monat neu steht Staubsaugen in meiner Gemeinde an – für mich eine eindeutige Erinnerung an die vorbeirasende Zeit („Eins, zwei, drei im Sauseschritt eilt die Zeit, wir eilen mit“ – Wilhelm Busch). Dabei lausche ich Frank Lüdkes Vortrag über die Kirche in der DDR. Hochinteressante Ausführungen, da stört das bisschen Düsenschieben auf dem Teppichboden kaum 😉😀. Es folgt eine wirklich lange Mittagspause und wieder einmal bin ich echt dankbar für diese Chance versäumten nächtlichen Schlaf nachzuholen. – Die Sonne lacht vom Himmel und wieder schließe ich Tiger ans Ladekabel an. Kaum ist das geschehen scharen sich Wolken um die Sonne und reduzieren die Ladeleistung, das alte Spiel. Kleinseufz 😀. Irgendwann breche ich ab in der Hoffnung auf blauen Himmel morgen, wie es eine Wetter-App verheißt. – Abends gedenke ich an Tamme Hanken mit ein paar seiner dokumentierten „Pferdewunder“. Er war schon ein starker Typ. Dazu amüsiere ich mich über Rüdiger Hoffmann, eine urururalte Folge von „7 Tage 7 Köpfe“ und stolpere über etliche Gags, die heute als verboten gelten und einen Medien-Hurrikan im Wasserglas verursachen würden: die Zeitgeist-, Gutmenschsprech- und Diskriminierungsvermutungszensur haben ihr harsches Regime angetreten. Holger Laudeley plädiert für Deglobalisierung, ein Gedanke, der in moderaten Grenzen zum Nachdenken anregt. Eigentlich bin ich ganz froh, dass ich bereits 70 werde, wenn ich sehe wie Demokratien in der EU sich mit klarem Wählervotum zu Diktaturen wandeln, wie ein Russe dem Größenwahn verfällt und ein Land systematisch zerstört wird. Ganz zu schweigen von einem Klimawandel, der einerseits panische Ängste freisetzt und andererseits Konzerne ungerührt ihr eigenes profitorientiertes Süppchen kochen lässt. Die Irren scheinen zunehmend die Macht zu erobern. Gute Nacht!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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