Brüten und „Boxen“

Nichtsahnend sitze ich brütend über unserem Konto, gutes Einkommen trifft auf viele Pläne 😉😀😇, da krispelt und kraspelt es draußen. Warum schlägt die Kamera keinen Alarm? Egal, Technik ist halt manchmal zickig. An der oberen Terrasse misst ein Handwerker detailgenau herum, damit er unser neues Geländer passgenau herstellen kann. Wir plaudern ein wenig, entwickeln Lösungen für kleinste Problemchen – es ist richtig nett. – Am Nachmittag nehme ich den Kampf mit etwas Efeugestrüpp auf, unsere elektrische Rasenschere bewährt sich trotz ihres etwas leistungsgeschwächten Akkus, Bosch eben. Efeu ist extrem schwer niederzumachen. Er leistet zwar kaum Widerstand, dafür reichen kleinste Reste für neue Wurzeln, die kräftigst wuchern. Außerdem hinterlässt er hässliche, nur schwer entfernbare Haftwurzelreste auf glatten Holzwänden. Schön sieht er in voller Entfaltung schon aus, zugegeben, aber seine Zerstörungskraft und -wut ist mächtig gewaltig. – Ein alkoholfreies Weizen auf der unteren Terrasse mit Sicht auf den unermüdlichen Mr. Shorty entspannt danach total. – Abends verlängere ich einen Routervertrag mit einem neuen Gerät und 200 GB Downloadvolumen pro Monat. Das verstärkt zwar mein Brüten (s.o.) erhält uns aber einen guten Vertrag. Da es wieder einmal spät wird, springe ich in meinem Buch zum vorletzten Kapitel, erfahre wer es war und die seltsamen Motive der Täterin. Da es am Rande auch um die Verhältnisse rund ums englische Königshaus in den 30er-Jahren geht, frische ich meine historischen Kenntnisse über diese Monarchie per Wikipedia wieder auf. Das war (und ist) schon ein sehr eigenes Völkchen. Am Rande lerne ich, dass der „Boxing Day“ der 26. Dezember ist an dem die hohen Herrschaften ihre Bediensteten leicht beschenkten und ihnen ein wenig mehr Freizeit gewährten, damit sie mit ihren Familien Weihnachten feiern konnten (was die Ladys und Lords vorher extrem ausgiebig getan hatten). Die „Großzügigkeit“ wundert mich nicht, denn nach einer ganztägigen Völlerei fällt der „Verzicht“ auf üppige Mahlzeiten am Folgetag bestimmt nicht schwer. Scheinheiligkeit fällt leicht. Immerhin falle ich fix in Morpheus seine Arme😇.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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